Die Medien beschäftigen sich ausgiebig und gerne mit unserer Borussia. Wir suchen täglich die wichtigsten und aktuellsten Berichte rund um Borussia heraus und verlinken an dieser Stelle auf das entsprechende Online-Angebot der jeweiligen Zeitung.

20.Okt.2018

Fakten und Infos zum Spiel gegen Mainz

Alle wichtigen Fakten und wissenswerten Informationen rund um das Heimspiel am Sonntag (18 Uhr)...


20.Okt.2018

"Wollen Euphorie so lange wie möglich weitertragen"

In der Pressekonferenz vor dem Heimspiel am Sonntag (18 Uhr) gegen den FSV Mainz 05 sprach Trainer...


20.Okt.2018

U19 siegt in Unterzahl dank Last-Minute-Tor

Borussias U19 hat in der A-Junioren-Bundesliga West 1:0 (0:0) beim Tabellenzweiten 1. FC Köln...


20.Okt.2018

U17 landet 6:0-Kantersieg in Essen

Die U17 von Borussia hat in der B-Junioren-Bundesliga West einen ungefährdeten 6:0 (5:0)-Erfolg bei...


19.Okt.2018

Startschuss für Fußballprojekt in China

Während sich die chinesische Millionen-Stadt Suqian in sämtlichen Bereichen rasant entwickelt,...


20.Okt.2018

Bayern-Gala veredeln: Gladbach will dem München-Besieger-Fluch trotzen

Die Borussen sind heiß darauf, gegen Mainz nachzulegen.


19.Okt.2018

Gladbach-Trainer: Hecking lobt Fortuna Düsseldorf wegen Neuhaus

Der Plan der Fohlen ist voll aufgegangen.


18.Okt.2018

Borussias Kapitän: Stindl hat Bock auf Nationalelf

Sein Comeback hat Appetit auf mehr gemacht


20. Okt. 2018

Hip Hip Hurra, es ist wieder Bundesliga

Nach dem grandiosen Sieg unserer Borussia in München und einem enttäuschenden Auftritt unserer Nationalelf in der Nationsleague dürfen wir uns

 


30. Aug. 2018

Ein Herz für Kinder

Markus Pazurek (29) wechselte im Sommer vom Drittligisten Fortuna Köln in die U23 der Borussia und etablierte sich dort sofort

 


21. Aug. 2018

Gegen die Bayern, für die Borussia – Nico Brandenburger im Interview

Mit einem Lächeln verlässt er das Trainingsgelände der Fortuna aus Köln. 2017 verließ er die Borussia und geht nun in

 


14. Aug. 2018

Von Fußballwundern und Vereinshistorien

Youness Buduar (26) hat schon öfter DFB-Pokal gespielt, dennoch wird die Begegnung zwischen Borussia Mönchengladbach und dem BSC Hastedt ein

 


13. Aug. 2018

Sagt mir liebe Bayernfans…

Tickets für ein Testspiel einer B-Elf (Bayern München) gegen eine C-Elf (Paris St. Germain) kosten 75 Euro. Jeder durchschnittliche Profi

 


19.Okt.2018

Jovic wie zuletzt Lewandowski - nur Dieter Müller war besser


19.Okt.2018

Heckings Luxusproblem: Guter Kader und nur ein Verletzter

Nur Raffael steht Dieter Hecking im Duell mit Mainz 05 noch nicht zur Verfügung. Ansonsten hat der Fohlen-Coach die Qual der Wahl, mahnt aber trotz der Euphorie in Mönchengladbach vor einer zu großen Erwartungshaltung.


19.Okt.2018

Warum Hecking die Farbe Grün liebt

Ohne Raffael (Wadenprobleme) gehen die Borussen ins Heimspiel gegen Mainz 05 am Sonntag. Der Offensivstar ist aktuell der einzige Verletzte im Gladbacher Kader. Die Neuausrichtung des Funktionsteams scheint sich auszuzahlen.


19.Okt.2018

Durststrecke, Sprinter und eine Berliner Mauer


18.Okt.2018

Von Schmadtke bis Zorc: Die Macher der Bundesligisten


20. Okt. 2018

Wechselspiele bei der Fohlenelf: Herrmann macht bei Borussia Druck

Patrick Herrmann hat in München nach seiner Einwechslung für Florian Neuhaus getroffen, beide haben nun vier Scorerpunkte. Falls Lars Stindl gegen Mainz ins Mittelfeld geht, könnte Herrmann diesmal in der Startelf stehen.

 


20. Okt. 2018

Alles Wichtige zu Borussia Mönchengladbach

Was gibt es Neues bei Borussia? In unserem Newsblog "Fohlenfutter" finden Sie laufend Nachrichten, Analysen, Kommentare, Statistiken und Social-Media-Inhalte rund um den Verein.

 


19. Okt. 2018

Fußball-Regionalliga: Torwart Nicolas hält Elfmeter, aber Borussias U23 verliert

Gegen den Bonner SC verpasst es der Regionalligist, seine Serie von zehn Siegen in Folge auszubauen. Der entscheidende Treffer fällt in der 28. Minute.

 


19. Okt. 2018

Hecking warnt vor Übermut gegen Mainz: Borussia will Bayern-Sieg vergolden

Der Dritte der Fußball-Bundesliga empfängt am Sonntag (18 Uhr) den defensiv sehr starken FSV Mainz 05. Borussias Trainer Dieter Hecking warnt vor Übermut nach dem Erfolg gegen Bayern.

 


19. Okt. 2018

Kaum Ausfälle vor Mainz-Spiel: Bei Borussia wird es Härtefälle geben

Für das Heimspiel gegen Mainz am Sonntagabend sind fast alle Borussen fit. Für Trainer Dieter Hecking ist das eine neue Situation, die Probleme mit sich bringt.

 


19.Okt.2018

Festsetzen

Nichts ist so alt wie der Erfolg von gestern, außer vielleicht der Misserfolg vom letzten Monat. Noch vor rund 4 Wochen fühlten sich alle Fohlen-Kritiker bestätigt, dass der vermeintliche Aufschwung zum Saisonstart nur ein Strohfeuer war und keine nachhaltige Entwicklung erkennen lasse. Zu ernüchternd war der Auftritt beim 2:4 in Berlin, bei dem die Borussen-Abwehr agierte wie zu schlimmsten Frontzeck-Zeiten. Mit Blick auf die bevorstehenden Aufgaben bei den „Angstgegnern“ aus Wolfsburg und Frankfurt sowie beim damals noch als Spitzenteam geltenden FC Bayern schien ein erneutes Abrutschen ins Tabellenmittelfeld mehr als wahrscheinlich. Tatsächlich sollte es anders kommen, denn die vermeintlich schwierige Spiele-Trilogie wurde höchst erfolgreich bewältigt. Besonders bemerkenswert, wie sich dabei ein Nico Elvedi für seinen katastrophalen Auftritt in Berlin rehabilitiert und grundsolide Leistungen abgeliefert hat. 7 Punkte später grüßt Borussia vom 3. Platz und hat jetzt ein vermeintlich leichteres Trippel gegen Mainz, Düsseldorf und Freiburg vor der Brust. Beste Aussichten, um sich dauerhaft im oberen Tabellendrittel festzusetzen. Die Erfahrung der letzten Wochen lehrt aber, dass es im Fußball oft anders kommt als erwartet. Zur Erinnerung: Nach dem 2:1-Erfolg über die Bayern in der vergangenen Saison konnten die folgenden drei Partien nicht gewonnen werden – zum Abschluss ging es dort ebenfalls nach Freiburg, wo eine 0:1-Niederlage endgültig die Euphorie um den glorreichen Erfolg zuvor tilgte. Die Fohlenelf ist also vor allzu viel Übermut gewarnt. Auch in München gibt es letztlich nur drei Punkte zu gewinnen. Wichtiger für den Saisonerfolg wird es sein, die zahlreichen Spiele gegen vermeintlich leichtere Gegner erfolgreich zu gestalten. Eine bessere erste Prüfung als Mainz kann es hierfür kaum geben. Die Mannschaft von Sandro Schwarz gilt als unbequem und hat in dieser Saison noch nie mehr als ein Gegentor kassiert. Gleichzeitig wartet sie aber inzwischen seit vier Partien auf einen eigenen Treffer. Entsprechend kurios fällt das Torverhältnis mit 4:4 aus. Möglich, dass der Ex-Kölner Anthony Ujah daher mal wieder eine Chance von Beginn an erhält. Zuletzt saß er meist mit Hoodie auf der Bank, da ihm der französische U21-Stürmer Jean-Philippe Mateta vorgezogen wurde, der es bislang auf lediglich einen Saisontreffer bringt. Da liest sich die Quote seines Landsmanns auf der Gegenseite deutlich besser. Allassane Pléa hat in dieser Saison alleine bereits mehr Treffer erzielt als die gesamte Mainzer Mannschaft. Zusammen mit Thorgan Hazard und Rückkehrer Lars Stindl deutete sich zuletzt der Beginn eines neuen „magischen Dreiecks“ in Borussias Offensive an. Wenig spricht dafür, dass Dieter Hecking dieses Trio auseinanderreißen oder die siegreiche Mannschaft aus dem Bayern-Spiel überhaupt verändern wird. Insbesondere im Sturm und in der Viererkette scheint sich bereits nach sieben Spielen so etwas wie eine idealtypische Stammformation gefunden zu haben. Darüber hinaus bieten sich z. B. mit Herrmann, Traoré oder Zakaria weitere hochkarätige Optionen von der Bank. Noch verzichten muss Hecking leider auf Raffael, für den das Mainz-Spiel noch ein bis zwei Wochen zu früh kommt. Bei allem Respekt vor den Mainzern, die zuletzt der Hertha ein 0:0 abtrotzten und es bereits auf 9 Saisonpunkte bringen: Die Voraussetzungen für einen Heimsieg der Fohlenelf sind gut. Während Gladbach seine letzten sechs Heimspiele gewonnen hat, erzielten die Mainzer aus bisher drei Auswärtspartien in dieser Bundesligasaison einen einzigen Zähler. Borussia: Sommer – Lang, Ginter, Elvedi, Wendt – Kramer, Hofmann, Neuhaus – Pléa, Stindl, Hazard Mainz: Müller – Mwene, Bell, Niakhaté, Aaron – Kunde, Gbamin, Baku, Boetius – Burkardt, Ujah SEITENWAHL-TIPPS Michael Heinen: „Borussia ist gut in Form und zudem heimstark. Es wird kein schönes Spiel, das aber trotzdem 1:0 gewonnen wird.“ Uwe Pirl: „Ein 0:6 wird es wohl nicht, Herr Kollege Spoo. Dennoch sollte man gegen Mainz nicht nur über die Höhe des Sieges diskutieren. Da sich unser Team aber hochkonzentriert zeigt, gelingt ein hart erkämpfter und dennoch verdienter 2:0-Sieg.“ Christian Spoo: „Mainz ist ein fieser Gegner. Borussia muss das wissen und entsprechend auftreten. Wenn man von Beginn an ernsthaft und bei Bedarf auch mal etwas ruppiger zur Sache geht, wird man den Gegner auch niederringen. Aber knapp mit 1:0.“ Claus-Dieter Meyer: „Mainz ist defensiv stark, Mainz ist unangenehm, gegen Mainz war es immer schwer, Mainz darf man nicht unterschätzen, … aber was nützt das alles den Mainzern, wenn wir Allassane Pléa haben? Ein schmuckloses 2:0 hält die Borussia weiterhin voll auf Kurs.“ Thomas Häcki: „Wenn meine Redaktionskollegen so positiv sind, ist Obacht angeraten. Mainz spielt nicht mit und das schmeckt der Borussia gar nicht. Am Ende steht ein ernüchterndes 0:0.“


17.Okt.2018

Danke Eberl!!!

Wir schreiben den 17. Oktober 2008. Borussia Mönchengladbach steht in der Bundesliga nach 8 Spieltagen mit sage und schreibe 4 Punkten am Tabellenende, hinter Vereinen wie Energie Cottbus und Arminia Bielefeld. Sechs der ersten sieben Saisonspiele wurden verloren. Im DFB-Pokal ist die Mannschaft gegen Cottbus sang- und klanglos ausgeschieden. Das 2:2 gegen Bochum erleben Spieler wie Gospodarek, Gohouri, Svärd, Paauwe, Matmour und Friend auf dem Platz. Nachdem Trainer Jos Luhukay eine Woche zuvor gefeuert wurde, trainiert der eigentliche Sportdirektor Christian Ziege die Mannschaft als Interimstrainer. Wir schreiben den 17. Oktober 2018. Borussia Mönchengladbach steht in der Bundesliga nach 7 Spieltagen mit 14 Punkten auf Platz 3 der Tabelle. Während der Länderspielpause - in der die müde deutsche Nationalmannschaft verdiente Niederlagen gegen die Niederlande und Frankreich einfährt - dürfen sich die Fans noch über den 3:0-Sieg in München freuen. Die Qualifikation fürs internationale Geschäft scheint in dieser Saison möglich, vielleicht winkt sogar die Champions League. Das sind zwei Momentaufnahmen, auf deren Gegenüberstellung man nicht verzichten kann, wenn man Max Eberl zu seinem 10jährigen Dienstjubiläum als Sportdirektor von Borussia Mönchengladbach am 19.Oktober 2018 gratulieren möchte. Die Gratulation ist mehr als angebracht. Zunächst sah die Beförderung des bisherigen Nachwuchskoordinators Max Eberl zum Sportdirektor aus der Außenperspektive aus wie ein erneuter Akt der Verzweiflung angesichts dessen, dass der neue Trainer Hans Meyer mit Christian Ziege als Co-Trainer (oder Ziege unbedingt als Co-Trainer unter Meyer) arbeiten wollte und man nun einen neuen Sportdirektor brauchte. Viel zu unerfahren sei der neue Mann, war noch eines der milderen Urteile. Im Nachhinein jedoch entpuppte sich diese Maßnahme als der größte Glücksgriff in der jüngeren Vereinsgeschichte - in meinen Augen noch vor der Verpflichtung eines Trainers wie Lucien Favre und auch noch vor der Verpflichtung bzw. Ausbildung von Spielern wie Dante, Reus, Arango, ter Stegen, Xhaka oder Stindl (eine willkürliche Aufzählung guter Verpflichtungen bzw. gelungener Entwicklung von Spielern aus der Ära Eberl). Denn mit Max Eberl betrat nicht - wie schon häufig erlebt - ein x-beliebiger Ex-Spieler die Bühne, der zufällig zum richtigen Zeitpunkt mit dem Fahrrad an der Geschäftsstelle vorbeigefahren war. Nein, Herr Vogts, mit Max Eberl betrat ein Mann die Bühne, der Borussia Mönchengladbach in dem seither vergangenen Jahrzehnt geprägt hat, wie es als Sportdirektor zuvor nur Helmut Grashoff vermocht hatte. Eberl - das wusste damals nur keiner in der Öffentlichkeit - hatte sich zum einen schon während seiner aktiven Zeit durch entsprechende Ausbildungen und einen wachen Beobachterblick bei seinen sportlichen Stationen gut auf seine zukünftige Aufgabe als Sportfunktionär vorbereitet. Und Eberl hatte einen klaren Plan, eine Idee, wohin sich Borussia Mönchengladbach entwickeln ließe. Borussia Mönchengladbach war damals ein mäßig gut geführter Verein mit einem - aus der Außenperspektive - deutlich ausbaufähigen Betriebsklima. Zwar hatte man wirtschaftlich zwei Bundesligaabstiege einigermaßen verkraftet, das Renommee hatte jedoch erheblich gelitten. Die Ära Pander/Advocaat war noch in wacher Erinnerung, neu verpflichtete Spieler wurden in der Regel bei Gladbach nicht besser, sondern schlechter und es gab nicht nur einen Fall, bei dem man den Eindruck hatte, dass Spieler geradezu offensichtlich froh waren, den Verein wieder verlassen zu können. Von dem einstigen Fohlenimage, dem eines Ausbildungsvereins, der Spieler entwickelt und es trotz des stetigen Abgangs zu Stars gereifter Leistungsträger immer wieder schafft, sich in der erweiterten Bundesligaspitze zu halten, war buchstäblich nichts mehr übrig. Dass Borussia heute in Europa wieder als attraktive Adresse gilt, wohin man ohne Bedenken wechseln und wo man sich bei gutem Verlauf für weitaus größere Aufgaben empfehlen kann, ist in erster Linie Max Eberls Verdienst. Max Eberl hat mit seinem vernünftigen und realistischem Blick, mit dem Ziel, den Verein sportlich Schritt für Schritt zu entwickeln anstelle mit brachialen Maßnahmen und wirtschaftlich nicht hinnehmbaren Risiken einen Angriff auf die Spitze zu starten, den für Borussia Mönchengladbach einzig gangbaren Weg eingeschlagen. Der Erfolg gibt ihm mehr als Recht. Kritiker mögen nun einwenden, dass da auch jede Menge Glück im Spiel war. Daran ist nur richtig, dass es ohne Glück nicht geht und dass, wenn Borussia nicht nur kein Glück gehabt hätte, sondern wenn auch noch Pech dazu gekommen wäre, dass dann die Geschichte auch hätte anders enden können (man blicke nach Kaiserslautern). Das Wesentliche aber - und da hört das Glück auf - ist, dass Max Eberl in Mönchengladbach - selbstverständlich zusammen mit den übrigen verantwortlichen Personen in der Vereinsführung, sportlich aber in erster Linie er - Rahmenbedingungen geschaffen hat, die es den ganzen sportlichen Glücksgriffen von Reus über Favre bis hin zu Plea erlaubt haben, von Borussia Mönchengladbach getätigt zu werden und bei Borussia Mönchengladbach ihr Potential zum Glücksgriff auch auszuschöpfen. Weil das so ist und weil deshalb in meinen Augen Max Eberl der entscheidende Mann für den Aufschwung des letzten Jahrzehnts ist, tut es gut zu lesen, dass Max Eberl seine Aufgabe in Gladbach nicht als die eines Passanten, sondern als noch lange nicht abgeschlossen ansieht. Wollte man die Schnelllebigkeit des Fußballs völlig ausblenden, würde man sagen: Auf die nächsten 10 Jahre!!!


15.Okt.2018

Podcast: SEITENWAHL meets Tribünenhocker

Zwei Wochen ohne richtigen Fußball, was liegt näher, als zurückzuschauen. Die Kollegen vom Podcast "Tribünenhocker" haben uns eingeladen. Im Podcast (Audio und Video) geht es um das zehnjährige Dienstjubiläum von Max Eberl als Sportdirektor und es geht um SEITENWAHL, das mit einigem Abstand älteste noch lebende Online-Fan-Medium im Borussenkosmos. Wer reinschauen oder reinhören mag: hier gehts zum Podcast.


09.Okt.2018

Ia soads ia, aber wir sind besser!

Als Schreiber für eine Seite wie Seitenwahl hat man immer 2 Hüte auf. Zum einen ist man natürlich Fan (warum sonst würde man so einen Zinnober für lau machen), zum anderen aber auch (in meinem Falle Hobby-) Journalist und als solcher fühlt man sich schon einer halbwegs sachlichen Beurteilung der Dinge verpflichtet, so schwer das manchmal fällt. Dazu gehört es auch zu relativieren, im miserablesten Spiel noch die wenigen positive Dinge zu finden, in Glanzstunden Ansätze zur Verbesserung etc… Gibt es aber ein Spiel mit einem solch historischen Ergebnis wie das in München am diesen Wochenende, muss der Herr Journalist sich ausnahmsweise mal für ein paar Zeilen hintenanstellen und von mir aus in Ruhe ein Erfrischungsgetränk aus dem Kühlschrank holen… 3:0! Gegen Bayern!! Auswärts!!! DREIZUFUCKINGNULL!!!!!!!!!!!!!!! Ok, nachdem wir nun erstmal unsere Freude und Euphorie abgearbeitet haben, ist es vielleicht an der Zeit, zu schauen, wie es den zu diesem phänomenalen Ergebnis kommen konnte. Fragt man die deutschen Medien so ist die Antwort klar: Die Bayern, geleitet von einem völlig inkompetenten Trainer, komplett überaltet (Durchschnittsalter so um die 117), lustlos und satt, waren so grottenschlecht, dass auch ein Team aus der untersten albanischen Amateurliga da noch locker gewonnen hätte (jajaja wir übertreiben hier ein wenig). Witzigerweise sind das die gleichen Medien, die vor dem Spiel noch sagten, dass die Bayern unter Druck meist ihre besten Spiele machen und mit Sicherheit eine Reaktion zeigen würden. Vielleicht ist das gar nicht mal so falsch, denn ich bin überzeugt davon, dass ein Groβteil der Bundesligaclubs an diesem Samstagabend in München verloren hätten. Wie die Anfangsphase des Spiels zeigte, wollten sich die Bayern rehabilitieren, aber Borussia lieβ sie nicht. Fährt man nach München so kann der Gastverein grob zwischen zwei entgegengesetzten Strategien wählen. Die eine ist es, sich komplett hinten reinzustellen, mit Mann und Maus zu verteiden und zu hoffen, dass es vorne der liebe Gott richten würde. Guckt man sich Statistik der so eingestellten Teams an, so liefern die beste Munition für jeden Atheisten, denn der liebe Gott greift fast nie ein, sondern irgendwann treffen die Bayern dann doch und die Sache ist gelaufen. Empfehlenswert ist diese Taktik daher eigentlich nur für Mannschaften, die sich sagen: “Wir velieren da sowieso, versuchen wir die Niederlage also möglichst niedrig zu halten!” Der konträre Ansatz ist es, die Bayern mit hohem Pressing früh anzugreifen und sie nicht in ihr flüssiges Komininationspiel kommen zu lassen. So hat Dortmund unter Klopp in seiner besten Zeit öfters sehr gut ausgesehen. Wenn man dieses System gut beherrscht (RB Leizpig wäre ein anderes Beispiel), kann man die Bayern damit durchaus irritieren. Das Problem ist, dass es ein höchst laufaufwändiges Spiel ist und kaum über 90 Minuten durchzuhalten ist, wodurch die Bayern gegen solche Gegner oft gegen Ende aufdrehen können. Rein theorethisch kann man natürlich auch versuchen, die Bayern mit einem Ballbesitzspiel zu dominieren, das kommt allerdings nur für Teams wie Manchester City oder Barcelona in Frage. Borussia Strategie am Samstag lag irgenwo zwischen diesen Extremen. Die Startelf war mit 5 eher offensiv orientierten Spielern durchaus mutig, die Aufstellung von Lars Stindl im Sturmzentrum ziemlich überraschend. Alassane Plea rückte dafür auf die linke Aussenseite, eine Position die er unter Lucien Favre in Nizza oft spielen musste um Platz für Balotelli in der Mitte zu machen. Nun interpretiert Stindl diese Zentralstürmerposition gänzlich anders als Plea oder Balotelli, ist sehr flexibel, lässt sich nach hinten fallen, und das war genau die Idee dieser Variante. Trotz der offensiven Aufstellung versuchte es Borussia natürich nicht mit Hurra-Fuβball, sondern war eher darum bemüht, die berühmten Nadelstiche zu setzen. Das nehmen sich viele Teams in München vor, aber im Gegensatz zu den meisten von ihnen gelang dies der Borussia sehr gut und der erste Stich in der 10. Minute brachte gleich den Bayern-Ballon zum platzen. Ein hohes Pressing der Marke RB Leipzig ist nicht Borussias Spiel, aber wenn die Borussia mal in der Bayernhälfte war und den Ball verlor, zog man sich nicht sofort komplett zurück sondern bemühte sich um schnelle Rückeroberung, man könnte es als ein opportunistisches (Gegen-)Pressing bezeichnen. Beispielhaft die Entstehung des 2:0. Ein zu weiter Ball landet im Toraus der Münchener aber statt sich zurückzuziehen bleiben, Hofmann und Stindl in Strafraumnähe und ersterer kann somit sofort den in dieser Szene indisponierten Thiago attackieren, den Ball gewinnen und das Tor einleiten. Man kann in München nicht wirklich stürmisch auf Sieg spielen, aber man kann die Mannschaft so aufstellen, dass sie das Potential hat mögliche Schwächen der Bayern zu bestrafen und genau das gelang in diesem Spiel perfekt. Nach den beiden Toren innerhalb von 6 Minuten, fiel den Bayern herzlich wenig ein. “Man merkt, dass sie im Augenblick etwas nachdenken…” hatte Dieter Hecking auf die Situation der Bayern angesprochen vor dem Spiel gesagt. Nach einem 0:2 nach gut einer Viertelstunde verstärkten sich diese Gedanken ganz offensichtlich und nahmen jegliche Kreativität und Inspiration aus dem Münchener Spiel. Lag das Augenmerk bei Borussia zu Beginn auf den Torschützen Plea und Stindl, deren Abschlüsse Weltniveau hatten, und dem zweifachen Vorbereiter Hofmann, war der Star des Restspiels klar die Mannschaft. Dass ein 2:0 in München nicht so einfach zu verteidigen ist, kann die SG Hoffenheim berichten, die in der Vorsaison nach solch einem Start noch mit 5:2 unterging, aber die Borussia spielte die folgende Abwehrschlacht fast perfekt. Die Bayern hatten natürlich allen Ballbesitz der Welt und wollten unbedingt zurück ins Spiel, fanden aber kaum ein Durchkommen durch das dichte Netz Gladbacher Arbeitsbienen. Hofmann, Kramer und Neuhaus sorgten dafür, dass die Mitte dicht blieb und zwangen die Bayern über die Aussen zu spielen. Dort traf man aber auf einen Lang und Wendt in Topform. Zwar kamen die Bayern zu 21 Flanken, aber diese waren meist harmlos und konnten vom Innenverteidiger-Duo Ginter-Elvedi ein ums andere mal geklärt werden. Noch dazu arbeiteten alle drei Stürmer vorbildlich nach hinten mit und wenn ein Lewandowski dann ausnahmsweise doch mal frei zum Schuss kam, war da ja noch ein Yann Sommer, der zur Zeit in Weltklasseform ist. Als Borussia-Fan schwitzt man bei einem solchen Spiel natürlich trotzdem Blut und Wasser, aber der neutrale Betrachter wird gedacht haben, dass die Bayern noch stundenlang spielen könnten, ohne ein Tor zu erzielen. Ingesamt war einfach eine perfekte Mannschaftsleistung. Ein Mann der an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben darf, ist der Trainer. Dieter Heckings Matchplan für dieses Spiel war nicht ohne Risiko, aber goldrichtig und funktionierte perfekt. Überhaupt geht in dieser Saison bislang das meiste auf, was sich der Gladbacher Trainer überlegt. Das 4-3-3 System scheint genau richtig für den momentanen Kader zu sein (wir sagen nur: Hofmann!!!), die neuen Spieler (Plea, Neuhaus, Lang) waren direkt in die Mannschaft integriert und bislang schafft er es auch gut den groβen Kader und die damit verbundenen Härtefälle (Johnson war am Samstag noch nicht mal auf der Bank!) zu managen. Nicht nur die Seitenwahlredaktion war zu Ende der Vorsaison der Meinung, dass Borussia ein Trainerwechsel gut tun würde, aber man muss zugeben, dass Hecking seine erneute Chance bislang gut nutzt und mehr Innovationsfreude zeigt, als man ihm zugetraut hätte. Wenn es überhaupt etwas gibt was die Laune eines Gladbach-Fans in dieser Länderspielpause trüben könnte, so ist es der Gedanke ans Vorjahr. Da gewann man auch nach toller Leistung gegen den Rekordmeister, stand auf PLatz 4 bei einem Punkteschnitt von 1.85, der nach dem Spiel in der Restsaison dann auf 1.1 runterutschte. Jetzt sind wir wir Dritter bei einem Punktschnitt von 2. Natürlich bedeutet die Ähnlichkeit der Ausgangslage noch lange nicht, dass es wieder denselben Abfall geben muss wie in der Vorsaison, aber es sollte zumindest davor warnen, den wunderschönen Erfolg in der Allianz-Arena überzubewerten. Die nächsten 3 Spiele gegen Mainz, Freiburg und Düsseldof haben grosses Potential, unterschätzt zu werden. Auf dem Papier eher Abstiegskandidaten, die Borussia schlagen sollte, aber zumindest gegen die beiden erstgenannten tut sich Glacbach erfahrungsmäβig immer schwer. Es sind also genau die Art von Spielen, in denen sich zeigen wird, wie groβ der Schritt wirklich ist, den die Borussia im Sommer gemacht hat. Vielleicht ist es ganz gut, dass jetzt erstmal 2 Wochen Pause sind, viele Spieler zu ihren Auswahlen fahren und sich nicht allzu sehr auf den Lorbeeren der Bayern-Besieger ausruhen. Wir Fans andererseits haben es durchaus verdient uns in dieser fuβballfreien Zeit, ausgiebig am Sieg in München und der momentanen Tabellenlage zu erfreuen. Es war einfach ein geiles Wochenende!


06.Okt.2018

Eiskalte Borussia siegt bei Krisen-Bayern

Dieter Hecking ist ansonsten nicht als Pokerspieler bekannt, aber als er der Presse vor dem Bayernspiell erklärte, dass er mit Kaptän Stindl erst nach der Länderspielpause plane und diesen eindeutig auf der Achter-Position sähe war kaum zu erwarten, dass Stindl zwei Tage später in München in der Startelf stehen würde und dazu noch als Teil des Sturmtrios. Diese Maβnahme wie auch die Wahl des Mittelfeld Trios Kramer-Neuhaus-Hofmann waren klare Zeichen, dass Hecking nicht vor hatte, in München lediglich den Bus vorm Tor zu parken. In den ersten Sekunden des Spiels merkte man den Borussen auch an, dass man gewillt war Bayern früh zu attackieren aber bald übernahmen die Bayern das Kommando und lieβen in dieser den Ball schnell und sicher laufen. Die erste (und für lange Zeit auch letzte) Warnung für Gladbach gab es in der 4. Minute als die Münchener blitzschnell kombinierten und Müller nach Flanke von Robben völlig frei vor Sommer auftauchte, dieser den Ball aber grandios parierte. Auch wenn Müller sowieso in Abeitsposition war, musste man in dieser Phase ein wenig um die Borussia bangen. Erst in der 10. Minute kam man zu einer längeren Phase von Ballbesitz, welche in einer schönen Kombination vorm Münchener Strafraum mündete: Hofmann spielte Plea am 16meter-Raum frei und dieser erzielte mit einer Fast-Kopie seines Tores in Wolfsburg das 1:0. Noch besser wurde es 5 Minuten später, als die Bayern ihre momentane Verunsicherung offenbarten: Neuer wollte über einen kurzen Pass auf Thiago das Spiel aufbauen, aber der früh angreifende Hofmann konnte den Ball erobern, passte auf Stindl, der Hummels mit einer simplen Wendung noch älter aussehen lieβ, als er eh schon ist, und dann platziert in die linke Ecke abschloss. Auch wenn niemand, der das Spiel verfolgte, dies in jenem Moment geglaubt hätte, war die Messe damit mehr oder weniger gelesen. Die Münchener waren natürlich bemüht und hatten auch viel Ballbesitz, aber die Selbstverständlichkeit der Anfangsminuten ging ihrem Spiel nun gänzlich ab. Die Gladbacher Defensive, welche zuweilen auch die Angriffsspitzen umfasste, stand sehr kompakt. Vertikales Spiel der Bayern konnte fast komplett verhindert werden, so dass die Heimmannschaft es immer wieder über Flanken von aussen versuchte, die Ginter und Elvedi ein ums andere mal souverän entschärften. Lediglich zwei Chancen durch Robben (32.) und Lewandowski (36.) konnte der Rekordmeister verzeichnen. Die Borussia hingegen war zwar wenig am Ball, aber wenn wusste sie durchaus was damit anzufangen und kam mit sicheren Kombinationen immer wieder zu Entlastungsangriffen. Trotz frühzeitiger Wechsel auf Münchener Seite zur Halbzeit (Gnabry und Ribery für Müller und Robben) änderte sich das Bild im zweiten Durchgang kaum. Einzig in der 67. Minute schien die Führung der Gladbach für einen kurzen Moment zu wackeln: Nach einem raren gelungenen Steilpass von Kimmich auf Lewandowski, konnte der Pole Yann Sommer überwinden, stand dabei aber hauchdünn im Abseits. Der Borussia merkte man bei ihren Konterversuchen nun an, dass das sehr laufintensive Spiel Kraft gekostet hatte. Den besten Angriff schloss Neuhaus in der 70. Minute mit einem eher unplatzierten Schuss ab. Das war aber eigentlich auch egal, da man defensiv weiterhin sehr solide stand und die bayrischen Angriffe weniger meisterlich sondern eher verzweifelt und hilflos wirkten. Das Sahnehäubchen für die Anhänger der Borussia gab es dann in der 88. Minute, als Patrick Herrmann nach einer Ecke im Münchener Strafraum frei zum Schuss kam und kaltschnäuzig zum 3:0 einnetzte. Zwar konnte der anschliessend eingesetzte VAR aufdecken dass Herrmann der Ball bei der Annahme auch an die angelegte Hand gesprungen war, aber Schiedsrichter Willenborg gab den Treffer trotzdem, womit das Spiel endgültig entschieden war. Die Borussia springt mit einer phänomenalen Mannschaftsleistung, bei der man eigentlich jeden Spieler loben kann, damit auf Platz 2 der Liga und darf nun beruhigt in 2 Wochen Länderspielpause gehen. In München hingegen, wo man sich nach 4 Auftaktsiegen durchaus Hoffnungen auf das internationale Geschäft gemacht hatte, muss man sich nun erstmal nach unten orientieren. Bayern: Neuer - Kimmich , Süle , Hummels , Alaba (Sanchez,55.) - Thiago – Müller (46. Gnabry) , Goretzka - Robben (46. Ribery), James – Lewandowski Borussia: Sommer - Lang , Ginter , Elvedi , Wendt - Kramer – Neuhaus (74. Herrmann) , Hofmann – Stindl (66. Zakaria), Hazard (83. Traoré) – Plea Tore: 0:1 (Plea, 10.), 0:2 (Stindl, 16.), 0;3 (Hermann, 88.)


19.Okt.2018

»Es wird wieder darum gehen, wie wir unser Spiel durchbringen«

In der letzten Partie des achten Spieltags trifft Borussia Mönchengladbach am Sonntag um 18 Uhr auf Mainz 05. Dieter Hecking kann nahezu aus dem Vollen schöpfen, lediglich Raffael steht nicht zur Verfügung.


17.Okt.2018

Viermal Liga, einmal Pokal: Die Reifeprüfung im Herbst

Langsam aber sicher trudeln die Nationalspieler wieder in Mönchengladbach ein. Der Blick richtet sich auf den Sonntag und das nächste Bundesligaspiel gegen Mainz 05. Für die Borussia steht die Reifeprüfung im Herbst an.


15.Okt.2018

Lars Stindl - Gegen Mainz als Achter?

Lars Stindl ist zurück. Angekündigt war sein richtiges Comeback erst für die Zeit nach dieser Länderspielpause, doch Dieter Hecking zauberte den Kapitän schon beim Überraschungscoup in München aus dem Hut. Wie gehts nun weiter?


12.Okt.2018

6:0! Interessantes Testspiel in Wien

Mit 6:0 (3:0) gewann Borussia Mönchengladbach am Freitag ein Testspiel beim Wiener Sportclub. Villalba, Hofmann, Herrmann, Drmić, Bennetts und Johnson trafen für die Fohlenelf.


10.Okt.2018

Nico Elvedi als Innenverteidiger - Es lässt sich gut an!

Drei Spiele hat Nico Elvedi bislang in dieser Saison als Innenverteidiger absolviert. Dabei machte der Schweizer eine mehr als passable Figur. Er scheint zu bestätigen, was Trainer und Sportdirektor in ihm sehen.


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Die nächste Busfahrt

Borussia - FSV Mainz 05
Borussia - FSV Mainz 05
2018-10-21 15:15

Busfahrt in den BORUSSIA-PARK! 

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