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Wir möchten eigentlich alle nur Eines: Das wir alle unbeschadet durch diese für uns alle sehr schwierige und ungewöhnliche Zeit kommen und so schnell wie möglich wieder Normalität herrscht. Sowohl in unserem privaten Bereich als auch bei der schönsten Nebensache der Welt. Dazu möchte der... mehr
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Pressespiegel

29. Mai 2020

Rose: „Es wird ein intensives Spiel gegen Union Berlin“

Vor dem kommenden Heimspiel gegen Union Berlin am Sonntag (15:30 Uhr) sprach Cheftrainer Marco Rose...


29. Mai 2020

Herrmann: „Wir sind weiterhin oben dabei“

Im Interview spricht Patrick Herrmann über die Ausbeute der Fohlen seit dem Bundesliga-Re-Start,...


29. Mai 2020

Der kommende Gegner im Portrait: Union Berlin

Am Sonntag (15:30 Uhr) hat Borussia am 29. Bundesliga-Spieltag Union Berlin zu Gast. Wir stellen...


29. Mai 2020

Sichert euch eure Fanheizung im exklusiven VfL-Design

Borussias Partner WOLF hat eine Fanheizung im exklusiven VfL-Design entworfen. Für diese sind jetzt...


29. Mai 2020

Steigt jetzt noch ein ins „Borussia-Tippspiel von UNIBET“

Borussia und ihr Wettpartner UNIBET suchen in dieser Saison gemeinsam den Tippkönig. In das...


29. Mai 2020

„Fühlt sich nicht gut an“: Rose hat keinen Bock auf neue Saison mit Geisterspielen

Dem Gladbacher Coach fehlen die Zuschauer.


29. Mai 2020

Ohne fünf gegen Union: Borussia muss weiter umbauen

Gegen die Berliner wird auch Tony Jantschke fehlen.


28. Mai 2020

Von der Bank auf den Rasen auf die Couch: Gladbachs „Fußballgott“ schon wieder draußen

Tony Jantschke fehlt gegen Union gelbgesperrt


28. Mai 2020

Transfer-Coup für den Fohlenstall : Borussia schnappt sich Stuttgarts U19-Kapitän

Per Lockl soll zunächst in Gladbachs U23 spielen.


28. Mai 2020

Sieben Paraden in Bremen: Und das war Sommer! Gladbach hielt erstmals in 2020 die Null

Mehr als fünf Monate hatte Yann Sommer (31) warten müssen.


29. Mai 2020

Borussia-Quiz: Zehn Fragen zu Gladbachs Berlin-Geschichte

Am Sonntag trifft Borussia erstmals in einem Heimspiel auf Union Berlin. Es ist ein neues Kapitel der Geschichte der Gladbach mit Teams aus der Hauptstadt. Testen Sie in unseren zehn Fragen darüber Ihr Wissen.

 


29. Mai 2020

„Sollten uns da Gedanken machen“: Borussia-Trainer Rose will keine neue Saison ohne Fans

Marco Rose hat sich klar positioniert, dass die Spiele in der nächsten Saison wieder mit Zuschauern stattfinden sollen. Für Borussias Trainer sind die Fans in den Stadien „sehr wichtig“.

 


29. Mai 2020

Weil es einige Ausfälle gibt: Quizera und Co. nah dran an der Bundesliga

Famana Quizera und Mamadou Doucouré waren in Bremen im Profi-Kader der Borussen dabei. Einsätze der Nachwuchsmänner werden immer wahrscheinlicher. Doch es gibt für Marco Rose einen Generationenkonflikt in der Alternativen-Frage.

 


29. Mai 2020

Nach dem Restart nur Kurzeinsätze: Warum Herrmann Borussias Startelf bereichern würde

Borussias Außenstürmer kam bislang nach dem Restart nur zu Kurzeinsätzen. Für zwei Top-Ten-Platzierungen hat das gereicht, nun hofft er auf die Startelf. Seine Vorzüge könnten Gladbach durchaus helfen.

 


28. Mai 2020

Gladbachs Unentschieden: Die positiven Aspekte von Borussias 0:0 in Bremen

Borussia kommt dank des starken Torwarts Yann Sommer zum 0:0 in Bremen. Die Leistung war nicht gut, aber das Ergebnis stimmt. Jedoch nur, weil Bayer Leverkusen verlor. Das müssen sich die Borussen vor Augen führen.

 


28. Mai 2020

Keine Angst vor den Angstgegnern

Copyright:Gumzmedia/Nordphoto Fangen wir positiv an: Borussia bot in Bremen einen engagierten Kampf gegen eine Mannschaft, die sich mit Händen und Füßen gegen den Abstieg wehrte. Die Elf von Marco Rose blieb ohne Gegentor und rückte wieder vor auf Tabellenplatz 4. Aufgrund der Ergebnisse auf den anderen Geisterplätzen profitierte der Champions-League-Anwärter letztlich sogar mehr von diesem 0:0 als der Tabellen-Vorletzte. Trotzdem werden nur die kühnsten Optimisten ein positives Fazit unter diese Partie setzen, dass im Vorneherein aus gutem Grund als Pflichtsieg eingestuft worden war. Fakt ist nämlich: Der Punktgewinn vom Dienstagabend war für die Bremer erst der 22. im 27. Spiel nach zuletzt sieben Bundesliga-Heimniederlagen in Folge. Borussia brachte das Tor dieser äußerst defensivschwachen Mannschaft (59 Gegentore) nicht ein einziges Mal in ernsthafte Gefahr. Selbst die eklatanten Schwächen bei Standards, die Leverkusen in der vergangenen Woche deutlich offenbart hatte, konnten nicht einmal ausgenutzt werden. Borussias wenige Ecken und Freistöße verpufften allesamt wirkungslos. Der schwachen ersten Halbzeit gegen Bayer folgten somit zwei weitere, was insgesamt zu wenig ist für einen Verein mit höheren Ambitionen. Borussia wird sich in den kommenden Wochen deutlich steigern müssen, wenn sie den glücklich wiedererkämpften 4. Tabellenplatz bis zum Saisonende verteidigen möchte. Dies umso mehr, als dass nach dem kommenden Spiel ein Auswärtsdoppelpack wartet, bei dem die Partie in München noch die machbarere Aufgabe darstellt. Bevor es zum alljährlichen „Prime“-Fußball im Breisgau kommt, wartet mit Union Berlin ein noch viel größerer Angstgegner, gegen den Borussia in seiner Vereinsgeschichte bislang jede Partie verloren hat. Fairerweise waren es nur zwei, denn nach der peinlichen Pokalpleite im Jahr 2001 sorgte Union Berlin zuletzt für Borussias größte Hinrunden-Enttäuschung. Der kleinere, aber sympathischere Hauptstadt-Klub ist allerdings derzeit weit von seiner Bestform entfernt und seit sechs Partien sieglos. Mit Robert Andrich ist ein Stammspieler im defensiven Mittelfeld gesperrt. Sebastian Polter dagegen war zuletzt schon nur noch als Joker eingeplant, ehe er nun suspendiert wurde, weil er sich weigerte seinen Vertrag zu verletzen. Borussia ist trotz der jüngsten Ergebnisflaute weit von solcher Unruhe entfernt – und das ist auch gut so. Der Mannschaft sind nach ihren zuvor starken Leistungen zwei schwächere Partien in Folge zu verzeihen. Es wäre aber bitter, wenn sich dies zu einem Negativlauf entwickelt. Die besondere Geisterspielsituation darf da ebenso wenig ein Alibi liefern wie die Verletzungen, insbesondere von Denis Zakaria. Es steht außer Frage, dass der Schweizer mit seinen überragenden Qualitäten fehlt und nicht zu 100 % kompensiert werden kann. Der verbleibende Kader hat sich aber im bisherigen Saisonverlauf als stark genug erwiesen, um die bevorstehenden Aufgaben erfolgreich meistern zu können und sich besser zu präsentieren als in Bremen. Auf der linken Abwehrseite könnte Ramy Bensebaini für Oscar Wendt in die Startelf zurückkehren. Bei einer Rückkehr zum 4-3-3 wäre Hofmann eine – nicht ganz positionsgetreue – Alternative für den gelbgesperrten Jantschke. Lainer würde dann wieder in die Viererkette zurückkehren und für eine offensivere Variante Platz machen. Es ist zu erwarten, dass Borussia von Anfang an wird deutlich machen wollen, dass sie auch vor rund 20.000 Pappkameraden Herr im Borussia-Park sind. Eine weitere Enttäuschung und selbst im derzeit so beschaulichen Mönchengladbach könnte etwas Unruhe einkehren angesichts der dann zu befürchtenden Aussicht, einmal mehr eine zuvor starke Saison auf der Zielgeraden einzutrüben. Anders als im Vorjahr machen Mannschaft und Trainer bislang aber den Eindruck, dass sie sich dieser Gefahren bewusst und bereit sind, sie kämpferisch anzugehen. Gelingt dies am Sonntag mit einem überzeugenden Heimerfolg über Union, werden die Fans zumindest fünf Tage lang vom ersten Bundesliga-Sieg in Freiburg seit 18 langen Jahren träumen dürfen. Borussia: Sommer – Lainer, Ginter, Elvedi, Bensebaini – Kramer, Neuhaus – Stindl – Hofmann, Plea, Thuram Union: Gikiewicz – Friedrich, Schlotterbeck, Subotic – Trimmel, Gentner, Prömel, Lenz – Malli, Andersson, Bülter SEITENWAHL-TIPPS Michael Heinen: Union wird sich genauso kämpferisch präsentieren wie Werder. Borussia spielt aber wieder stärker und gewinnt daher mit 3:1. Mike Lukanz: Ich habe nach dem Bremen-Spiel die Rechnung aufgemacht, dass Borussia noch 15 von 18 Punkten holen wird. Weil sie diese holen muss. Nach dem Union-Spiel sind es noch 12, die fehlen: 2:0. Christian Spoo: Pflichtsieg? Siehe Bremen. Heimvorteil: Siehe die komplette Bundesliga seit der Corona-Pause. Trotzdem erwürgt Borussia sich einen 1:0-Sieg in einem ansonsten vergessenswürdigen Spiel. Claus-Dieter Mayer: Die Borussia müht sich immer noch in dieser schönen neuen Welt. Ein irgendwie hingekrümeltes 1:0 hält die Champions-League-Hoffnungen zumindest weiter hin am Leben.


26. Mai 2020

Alle Jahre Werder

Besonders jungen Gladbach-Anhängern wird man es nur schwer erklären können, dass vor geraumer Zeit der SV Werder Bremen noch als DAS Vorbild für die Borussia war: der mittelgroße Traditionsverein, der es schaffte ohne externe Finanzhilfe Jahr für Jahr mit der erheblich besser ausgestatteten Konkurrenz um internationale Plätze zu spielen. Geradezu sehnsuchtsvoll blickte man in den nuller Jahren an die Weser. Das hat sich im letzten Jahrzehnt komplett umgedreht. Nun sind es die Hansestädter die regelmäßig um den Abstieg spielen und selbst der über Jahrzehnte anhaltende Heimrekord gegen Gladbach ist nur noch Vergangenheit: 4 der letzten 5 Auftritte in Bremen brachten dem VFL drei Punkte ein. Keine Frage also, wer heute Abend der Favorit beim immerhin 102ten Bundesligaduell der beiden Teams ist. Die Bremer haben zwar nach knappen Sieg in Freiburg wieder etwas Hoffnung im Abstiegskampf geschöpft, aber gerade auf eigenem Platz ist die Bilanz des Vereins, der immerhin mit internationalen Ambitionen die Saison gestartet hatte desaströs: 1 Sieg, 2 Unentschieden, 9 Niederlagen bei 9:30 Toren. Selten hatte ein Auswärtsspiel der Borussia so sehr Pflichtsieg-Charakter wie dieses. Aber eine gewisse Vorsicht ist geboten: Bremen kann zwar nicht komplett aus dem Vollen schöpfen aber die extremen Verletzungssorgen der Hinrunde sind überstanden, zumindest auf dem Papier ist der zur Verfügung stehende Kader durchaus bundesligawürdig („zu gut zum Absteigen“ zu sein ist ja häufig eine der besten Methoden genau dies zu tun). Vor allem Rashica hat nicht nur beim Hinspiel in Gladbach seine Gefährlichkeit zeigen können. Ber Borussia werden zusätzlich zu Zakaria und Johnson nun auch Embolo und Strobl nach ihren Verletzungen im Leverkusenspiel fehlen, so das s man mit einigen Änderungen in der Startelf rechnen muss. Viel wird davon abhängen wie die Mannschaft die ärgerliche Niederlage gegen Bayer 04 und den damit einhergehenden Verlust eines Champions-League-Platzes verkraftet. Der Druck auf die Spieler wird am heutigen Abend immens sein vor allem angesichts der Tatsache, dass die direkten Konkurrenten aus Leverkusen und Leipzig Heimspiele vor sich haben. SEITENWAHL-Prognose: Claus-Dieter Mayer: Borussia spielt verkrampft, aber Bremen noch verkrampfter. In der zweiten Halbzeit setzt sich dann die größere Qualität auf Seiten Borussias schmucklos mit 2:0 durch. Christian Spoo : Gegen diese Bremer muss eine Mannschaft, die die Restchance auf die Champions-League ernst nimmt, definitiv gewinnen. Auch wenn ich mir schwer vorstellen kann, dass Borussia sich den Platz unter den ersten Vieren noch einmal zurückholt, für Werder reicht es. Der 2:1-Sieg fällt nur deswegen so knapp aus, weil die Borussen erneut jede Menge hochkarätiger Chancen liegen lassen.


23. Mai 2020

Die nächste bittere Pille

Copyright: Poolfotos/Dirk Päffgen Große Spieler entscheiden große Spiele, so heißt es. In dieser Saison entscheiden leider nicht so große Schiedsrichter große Spiele, zumindest aus Sicht Borussias. Die empfindliche Niederlage gegen Leverkusen ist sicher nicht gänzlich unverdient, hätte aber durchaus einen anderen Verlauf haben können, wenn sich der DFB mit seinen Unparteiischen mal auf eine Linie einigen könnten, die nicht ständig „im Zweifel gegen Borussia Mönchengladbach“ heißt. Doch der Reihe nach: Als Deutschlands zurzeit bester Feldspieler, Kai Havertz, innerhalb weniger Minuten die Führung für die Gästeelf erzielte und danach Breel Embolo, wenngleich unabsichtlich, bei einem Foul so verletzte, dass der formstarke Schweizer ausgewechselt werden musste, bekam man schon eine Vorahnung dessen, wie dieses Spiel verlaufen würde. In der ersten Halbzeit bekam Borussia in den ersten 30 Minuten zudem überhaupt keinen Zugriff, alles ging viel zu schnell für Marco Roses Mannschaft. Erst nach einer Systemumstellung circa 15 Minuten vor dem Pausentee fing sich Borussia etwas, hatte dennoch Glück, dass Demirbay kurz vor dem Halbzeitpfiff lieber das 40 Zentimeter breite Bein von Nico Elvedi anschoss als ins über 7 Meter breite (und leere) Tor. Nach Wiederanpfiff vor den knapp 18.000 Zuscha … äääh … Pappfiguren zeigte Borussia dann eindrucksvoll, warum sie ein Kandidat für Höheres sein kann. Leverkusen schaffte keine Entlastung mehr, die Umstellung auf Dreierkette und damit ein präsenteres Mittelfeld sorgten für die beste Phase im Spiel und dem folgerichtigen Ausgleich durch Marcus Thuram. Das Spiel stand nun kurz davor, endgültig in Richtung Borussias zu kippen, denn auch nach dem 1:1 gab es nur eine Richtung: auf das Tor von Bayer, bis, ja bis Schiedsrichter Sören Storks binnen zwei Minuten zwei Entscheidungen für Leverkusen und gegen Borussia traf. Zuerst verweigerte er Thuram nur zwei Minuten nach dessen Ausgleichstreffer einen berechtigen Elfmeter, als dieser von Gegenspieler Dragovic klar am Arm gezogen und damit am Torschuss gehindert wurde. Praktisch im Gegenzug senste Elvedi dann Bellarabi um, der allerdings noch zum Torabschluss gekommen war - demnach Abstoß Borussia, richtig? Falsch . Copyright: Poolfotos/Dirk Päffgen Ein Blick in die Twitter-Timeline bestätigte die eigene, erste Reaktion: „Und das Foul an Hofmann damals in Köln?“ - Die beiden Zweikämpfe sind fast schon gespenstisch gleich abgelaufen, nur die Regelauslegung beide Male zu Ungunsten Borussias. Und zugegebenermaßen traf Schiedsrichter Storks am Samstag im leeren Stadion die regeltechnisch richtige Entscheidung und Felix Zwayer seinerzeit in Köln die falsche. Blöd nur, dass jeweils der Gegner profitierte. Havertz vollendete, natürlich, etwas glücklich zur erneuten Führung. Aber bis Yann Sommer mal einen Elfmeter hält, ach, lassen wir das. So stand es also 1:2 statt 2:1, und das mitten in der besten Phase Borussias. Es sind diese Momente, die einer Saison eine Wendung geben können. Wie in Dortmund. Oder zu Hause gegen Dortmund. Oder in Leipzig. Ja, es ist müßig, alle Fehlentscheidungen gegen Borussia aufzurechnen, hatte man doch selbst das ein oder andere Mal Spiel- und Schiedsrichterglück (Elfmeter in Rom, Elfmeter in der Nachspielzeit gegen Bayern). Die Häufung dieser Ereignisse in dieser Saison ist jedoch auffällig. Es sind eben gerade diese Spiele gegen Mannschaften auf Augenhöhe, in denen alles passen muss. Auch und vor allem die Leistung der Schiedsrichter. Das 1:3 durch Bender in der Schlussphase setzte nur noch den Deckel drauf. Borussia hatte zwar nach dem Elfmeter noch ihre Chancen, aber der Tiefschlag durch den Elfmeter saß. So bleibt eine insgesamt verdiente, aber gleichsam bittere wie frustrierende Niederlage in einem extrem wichtigen Spiel. Copyright: Christian Verheyen/Borussia In der SEITENWAHL-Redaktion entbrannte schon in der Schlussphase die Diskussion darüber, wie die Saison dann bewertet würde, sollte es Borussia tatsächlich erneut gelingen, Platz 4 und damit die so lukrative Champions League zu verpassen. Ist es dann das peinliche Vorrunden-Aus in der Europa League, das frühe Aus im DFB-Pokal und schließlich nur Europe League nach fast zwei Monaten an der Tabellenspitze und zwischenzeitlich fettem Polster auf Platz 5? Oder trotz allem ein Erfolg, weil die Mannschaft zwischenzeitlich begeisterten Fußball gespielt hat, wieder eine Handschrift zu erkennen ist und Spieler mit Charakter und Ausstrahlung der Mannschaft ein Gesicht geben? Ein paar große Spiele hat Borussia noch vor der Brust. Hoffen wir, dass diese dann durch Spieler und nicht durch Schiedsrichter entschieden werden. Copyright: Christian Verheyen/Borussia Die Meinung der SEITENWAHL-Redaktion: Claus-Dieter Mayer: Wenn die Anderen schwächeln, will die Borussia da sein, heißt es. Dummerweise schwächeln sie dieses Jahr nicht genug, wie es scheint. 3 von 4 Heimspielen gegen direkte Konkurrenten gingen nun verloren. Stets hatte man Chancen, hätte es anders ausgehen können, aber stets war es insgesamt auch verdient. So droht es der Mannschaft gut bis sehr gut gewesen zu sein, aber am Ende nicht gut genug. Christian Spoo: Wer in den vergangenen drei Monaten mal eine Talkshow gesehen hat, der weiß: Karl Lauterbach vermag aus seiner Umgebung alles Schöne, alle Hoffnung, alle Lebensfreude und allen Optimismus hinauszusaugen. Offenkunding funktioniert das schon durch seine Anwesenheit. Und es reicht, wenn der Hyperasket nur in seiner Pappinkarnation auf der Tribüne anwesend ist. Lassen die wir schwache erste Halbzeit und das zweifelhafte Zusammenwirken von Feld- und Videoschiedsrichtern mal beiseite, sollten die für das Pappkameradentum Verantwortlichen bei Borussia dafür sorgen, dass der Aufsteller mit der doofen Fliege entfernt wird. Sonst gibt's zuhause keinen einzigen Punkt mehr.


22. Mai 2020

Woche 2: Geisterspielexperten unter sich!

Am Samstag treffen zwei Teams aufeinander, die man mit Fug und Recht als Geisterspielexperten bezeichnen darf. Die einen, weil ihre Heimspiele faktisch immer sowas wie eine Geisterspielatmosphäre haben, die anderen, weil sie die beiden letzten Geisterspiele sehr erfolgreich absolviert und aufgrund des Nachholspiels gegen Köln ein Spiel mehr Erfahrung mit der Angelegenheit haben als andere. Ob dieses eine Spiel mehr Erfahrung am „langen Ende“ etwas ausmacht, darf bezweifelt werden. Der gute Start in den Restart der Saison darf Borussia natürlich ein gutes Gefühl für die kommenden Aufgaben geben, mehr aber auch nicht. Denn es ist zu befürchten, dass am Samstag andere Tugenden gefragt sein werden als in Frankfurt. Weder werden die Leverkusener uns den Gefallen tun, die ersten 10 Minuten einfach mal so zu verschlafen noch werden sie für die restlichen 80 Minuten fußballerisch damit überfordert sein, Druck auf Borussia Mönchengladbach auszuüben. Und auch die Weisheit, dass beim Aufeinandertreffen zweier gleich untrainierter Teams unter merkwürdigen Bedingungen mit hoher Wahrscheinlichkeit dasjenige gewinnt, welches fußballerisch stärker ist, ist am Samstag nichts wert. So wird das im Kampf um die Qualifikation zur Champions League durchaus bedeutsame Spiel wohl ein Duell auf Augenhöhe, in dem beide Teams offensiv agieren und intensiv gegen den Ball arbeiten werden. Ungeachtet dessen wird Borussia Mönchengladbach genauso viel Wert auf eine solide Absicherung in der Defensive und auf Spielkontrolle legen, um zu verhindern, dass die Leverkusener Offensive mit zu viel Tempo auf das Gladbacher Tor zurollt – so lassen sich die Äußerungen von Marco Rose auf der Pressekonferenz verstehen. Beiden Mannschaften fehlen jeweils zwei Spieler, bei Leverkusen sind das Lars Bender und Volland, bei Borussia Zakaria und Johnson. Ansonsten können beide Trainer aus dem Vollen schöpfen, was bei der taktischen Variabilität beider Teams und beider Trainer das Vorhersagen der Startformation schwierig bis unmöglich macht. Borussia wird im Heimspiel von mehreren Tausend Pappkameraden unterstützt – das wird nicht laut, aber das Bild des Stadions sicherlich verbessern und ist sicherlich eine bessere Idee als die der Verantwortlichen in Seoul . Ungewohnt wird die Atmosphäre dennoch bleiben – hoffen wir, dass sich unser Team als das bessere im Umgang damit erweist. Der SEITENWAHL-Tipp Uwe Pirl: Borussia ist erneut auf den Punkt fit und schlägt Leverkusen mit 3:1. Mike Lukanz: Eines dieser Spiele, das mich eigentlich zum Pessimisten werden ließe. Mit einem Sieg gegen den größten Konkurrenten um Platz 4 täte Borussia einen großen Schritt Richtung Königsklasse. Jeder Gladbach-Fan weiß, dass kein anderer Verein in der Bundesliga solche Gelegenheiten seit Jahrzehnten mit bestechender Konsistenz auslässt. Aber dieses Jahr ist eben alles anders. 1:0 heißt es am Ende. Michael Heinen: 4 der letzten 5 Bundesliga-Heimspiele gegen Leverkusen konnte die Fohlenelf gewinnen. Diese Serie setzt sich am Samstag vor der Papp-Nordkurve fort. Borussia kommt der Champions League durch einen 2:1-Erfolg entscheidend näher. Thomas Häcki: Trotz Pappkameraden hat Leverkusen ein gefühltes Heimspiel, ist die Stimmung doch wohlbekannt. Ausschlaggebend ist dies zwar nicht, denn auch in der Vergangenheit tat sich die Borussia zu Hause stets schwer gegen den rheinischen Rivalen. In einer intensiven Partie nimmt der Werksverein am Ende beim 1:2 alle 3 Punkte mit. Christian Spoo: Wenn die meisten anderen Faktoren ausgeknipst sind, die ein solches Spiel beeinflussen können, entscheidet die individuelle Stärke des Kaders. Und dass Leverkusen und Borussia da recht nah beieinander sind, wird man am Samstag deutlich sehen. 2:2. Claus-Dieter Mayer: In einem ausgeglichenen Spiel macht letztendlich die frenetische Unterstützung durch 13 000 Pappfiguren den Unterschied: Die Borussia gewinnt knapp mit 2:1.


17. Mai 2020

Geisterlicher Auftritt in Frankfurt

Copyright Poolfotos/Dirk Päffgen Alte Freunde nach längerer Zeit wiederzusehen ist meist problemlos. Nach wenigen Momenten ist die Chemie wieder da, es ist als hätte man sich erst gestern gesehen. Manchmal kann es aber auch kompliziert sein: wie umgehen mit dem Thema Chemotherapie, Gefängnisaufenthalt, dem tragischen Trauerfall oder dem Zwist, den man damals hatte? Als der Bundesliga-Restart näher rückte, fühlte man sich als Fußballfreund etwas wie in diesem zweiten Szenario: Würde der Bundesliga-Fußball unter diesen Vorzeichen auch nur annähernd das sein, was er vorher war? Wie würde man reagieren? Ganz persönlich hatte ich Tage vorher wenig empfunden: weder Vorfreude noch Widerwillen. Am Samstagmorgen stellte sich dann zu meiner eigenen Überraschung doch eine gewisse Spieltagsanspannung ein, das Gefühl der ganze Tag sei auf die Uhrzeit 18:30 ausgerichtet. Das Checken der anderen Ergebnisse während des gemeinsamen Familienspaziergangs fühlte sich auch schon wieder an wie immer (geil, Freiburg führt in Leizpig!), aber wie würde das sein, wenn man dann live vorm Fernseher das eigene Team sieht? Viel Zeit darüber zu grübeln, gab es nicht als es dann losging. Schon nach 35 Sekunden stand es 1:0, wenig später gar 2:0 und man tat das, was man als Gladbach-Fan in so einem Moment halt tut: man freute sich und genoss wie der VFL in der Folgezeit die Hessen dominierte, den Ball gut laufen ließ und wenig Grund zur Kritik lieferte außer vielleicht den, dass man nicht noch konsequenter auf die endgültige Entscheidung drängte. Dass sich so ein Spiel ohne Zuschauer etwas anders anfühlt als eine normale Bundesligapartie, muss man nach diesem Spieltag wohl kaum noch jemanden vermitteln und spätestens beim nächsten Spieltag macht man sich als Berichterstatter vermutlich lächerlich, das noch besonders zu betonen. In diesem Fall verstärkte die Ruhe im Stadion nur noch das Gefühl, dass die Borussia auf dem Rasen so ziemlich alles im Griff hatte. Die Borussen waren dabei im Mittelfeld ohne die im Vorfeld der Partie leicht angeschlagenen Kramer und Stindl angetreten und mussten mit Zakaria nach seiner Knie-Operation noch auf eine dritte potentielle Stammkraft verzichten, so dass Tobias Strobl ins Team rutschte und mit Florian Neuhaus das defensive Mittelfeld bildete. Ersterer bot eine solide Partie, während man Neuhaus die Freude anmerkte in Abwesenheit einiger Platzhirsche die Chefrolle einnehme zu dürfen: einer der besten Gladbacher an diesem Abend in einer Mannschaft, in der insgesamt kein Spieler wirklich abfiel. Natürlich kam der Spielverlauf dem Team dabei sehr entgegen, denn nach dem Blitzstart waren die Frankfurter eigentlich nie so richtig im Spiel und hatten nur ansatzweise Chancen. Nach der Halbzeit wirkten die Hessen etwas drangvoller, aber erlaubten den Borussen damit auch mehrfach gut Kontermöglichkeiten, wobei der gut aufgelegte Alassane Plea mit einem Pfostenschuss dem 3:0 am nächsten kam. Dieses 3:0 fiel dann kurze Zeit später durch Ramy Bensebaini per Elfmeter. Der Algerier krönte damit eine sehr starke Leistung (vor allem seine Vorlage zum 2:0 war exzellent), hatte aber auch Glück, dass Trapp seinen nicht besonders guten Schuss noch unter dem Körper durch gleiten ließ. Im Gefühl des nun noch sicheren Sieges gab es dann in der 81. Minute einer der wenigen Unsicherheiten in der Abwehr, die Silva zum 1:3 nutzte. Vielleicht wäre das der Moment gewesen, wo ein ausverkauftes Stadion die Eintracht nochmal nach vorne gepeitscht hätte, aber so war es nur Ergebnis-Kosmetik. Wenn am Ende noch Tore in der Luft lagen, dann eindeutig für Borussia, wobei vor allem der sonst sehr gut spielende Jonas Hoffman eine Chance vergab, die allein einen gefühlten xGoal-Faktor von 5 hatte. Unterm Strich ein sehr befriedigender Auftakt der Fohlenelf. Nachdem wir in unserem Vorbericht noch auf die völlige Unvorhersehbarkeit des Spielausgangs hingewiesen hatten, war das verblüffende an dieser Partie, dass beide Mannschaften eigentlich exakt da weitermachten, wo sie im März aufgehört hatten. Spielstarke, selbstbewusste Gladbach mit klarer Struktur und System auf der einen Seite, gegen bemühte aber konfuse und verunsicherte Frankfurter auf der anderen. Das mag am Main die Alarmglocken schrillen lassen, am Niederrhein kann man aber hoffnungsvoll auf die letzten 8 Spieltage blicken. Das gilt natürlich nur unter der Annahme, dass der Rest der Saison auch durchgeführt werden kann. Bei der DFL wird die Erleichterung groß gewesen sein, dass nicht nur in Frankfurt, sondern auch auf den anderen Plätzen keine besonderen Probleme auftauchten. Man kann erwarten, dass damit die Akzeptanz des durchaus riskanten Bundesliga-Neustarts um einiges gestiegen sein wird, aber es ist auf keinen Fall eine Garantie dafür, dass in den nächsten Wochen das Virus nicht durch die erste und zweite Liga zieht und reihenweise Spieler und Betreuer flachlegt. Rein persönlich – und da gibt es sicher Menschen, die das komplett anders empfunden haben – war ich erstaunt, wie viel Freude mir das erste Fußball-Wochenende seit 2 Monaten machte und vermutlich werde ich in der kommenden Woche im Home-Office nicht mehr nur darüber nachdenken wie sich wohl der R-Wert weiterentwickelt, sondern vermehrt auch grübeln, wie man wohl die wichtige Partie gegen Bayer Leverkusen gewinnen kann. Die Stimmen der Seitenwahl-Redaktion: Christian Spoo: Wenn die meisten anderen Faktoren ausgeknipst sind, die ein solches Spiel beeinflussen können, entscheidet die individuelle Stärke des Kaders. Und dass Borussia der Eintracht da viel voraus hat, war am Samstag deutlich zu sehen Uwe Pirl: Atmosphärisch hatte das was von dem Freizeitkick zweier Thekenmannschaften, den ich regelmäßig sehe, wenn ich samstags joggen gehe. Deckungsgleich bis hin zur babylonischen sprachlichen Mischung der Anweisungen. Ansonsten hat man hat gesehen, dass in 2 Monaten ohne Mannschaftstraining eine ganze Menge verloren gehen kann. Zum Glück überwiegend aufseiten der Frankfurter, was die These bestätigt, dass beim Aufeinandertreffen zweier gleich untrainierter Teams ohne gravierende externe Einflüsse wie Publikum das fußballerisch bessere Team gewinnt. Wie bei den Thekenmannschaften... Thomas Häcki: Wie kamen die Fohlen aus der Zwangspause? Erfreulich aufgeweckt! Während der Gegner noch im Halbschlaf agierte. So war die Partie bereits nach 7 Minuten entschieden und die Borussia hat mittlerweile auch die Qualität, dies gegen einen schwächeren Gegner zu verwalten. Besonderes Sahnehäubchen: Die Chancenverwertung von Jonas Hofmann zählt mittlerweile zur abstrakten Kunst. Mike Lukanz: Eines ist damit bewiesen: Zuschauer üben auf Borussia zu großen Druck aus. Ohne geht es besser, und das, obwohl in Zakaria und Stindl zwei Stützen gar nicht auf dem Platz waren. Kommende Woche wird dann wohl entscheiden, ob es zu einem Platz unter den ersten Vieren reicht. Den Meisterkampf wird Borussia schon nicht stören, liebe Medien.


29. Mai 2020

Union kommt - Rose: »Wir wollen besser spielen«

Das nächste ›Geister-Heimspiel‹ steht für Borussia Mönchengladbach am Sonntag (15.30 Uhr) an. Gast im Borussia-Park ist Aufsteiger Union Berlin. Ist der Heimvorteil diesmal ein solcher?


27. Mai 2020

Bei Borussia mangelte es an Überzeugung

Beim torlosen Remis in Bremen wechselten bei Borussia Mönchengladbach Licht und Schatten in einer Regelmäßigkeit, dass das Unentschieden ein folgerichtiges Resultat ist. Für mehr fehlte es den Borussen an Überzeugung. Die Einzelkritik:


27. Mai 2020

»Wir müssen mit Ball bessere Lösungen finden«

Borussia Mönchengladbach kam bei Werder Bremen nicht über ein torloses Remis hinaus, was unter dem Strich sogar noch etwas schmeichelhaft für die Fohlenelf war. Vor allem im Offensivspiel blieben die Gladbacher vieles schuldig.


26. Mai 2020

0:0! Torloses Remis bei Werder Bremen

Ohne Tore endete das dritte Geisterspiel für Borussia Mönchengladbach nach dem Re-Start der Bundesliga. Beim SV Werder Bremen blieben die Borussen offensiv zu harmlos, um mehr als einen Punkt mitzunehmen.


25. Mai 2020

Mit Rotation gegen Bremer Rückenwind

Borussia Mönchengladbach tritt in der englischen Woche am Dienstagabend beim abstiegsbedrohten SV Werder Bremen an. Marco Rose wird dem Bremer Rückenwind mit einer teilweise erzwungenen Rotation begegnen müssen.


29. Mai 2020

Borussia M’Gladbach: Gladbach-Trainer Rose: Wollen besser spielen und mehr Punkte

Nach zwei Spielen ohne Sieg hofft Marco Rose im Kampf um die Champions-League-Plätze wieder auf den richtigen Rhythmus seiner Mannschaft.


28. Mai 2020

Bundesligist: Borussia Mönchengladbach zahlt Sportstätten-Geld

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach greift dem Breitensport unter die Arme und wird für einen Monat die Benutzungsentgelte für die städtischen Sportstätten übernehmen. Sobald alle Sportstätten der Stadt vollumfänglich nutzbar sind, will die Borussia die anfallenden Entgelte in Höhe von 9000 Euro für alle Außenanlagen, Hallen und Bäder der im Stadtsportbund organisierten Vereine übernehmen.


27. Mai 2020

Fußball: Amazon sichert sich weitere Bundesliga-Rechte

Amazon hat sich erneut TV-Rechte für die Fußball-Bundesliga gesichert. Die deutsche Tochter des US-Handelriesen erwarb von der Deutschen Fußball Liga für den Rest der Saison sieben Punktspiele der 1. Liga sowie die vier Relegationspartien.


27. Mai 2020

Unentschieden an der Weser: „Redlich verdient“ - Gladbach-Trainer Rose zollt Bremen Respekt

Nur ein Punkt gegen Abstiegskandidat Bremen ist für Gladbach zu wenig, Trainer Rose sieht den Grund dafür in der intensiven Spielweise von Werder. Eine strittige Schiedsrichter-Entscheidung sorgte dafür, dass Gladbach am Ende nicht noch verlor.


27. Mai 2020

Spielernoten für die Borussia: Gladbachs Offensive gegen Bremen viel zu harmlos

Beim 0:0 gegen Bremen konnten nur wenige Gladbacher überzeugen. In der Offensiv-Abteilung spielte lediglich ein Spieler mutig nach vorne.


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