BUNDESLIGA-TIPPSPIEL 2019/2020 IST GESTARTET
Natürlich wird der BORUSSIAFANCLUB KLEVE auch in der kommenden Saison wieder sein beliebtes Bundesliga-Tippspiel durchführen. Für registrierte User ist die neue Saison bereits freigeschalten. Neue Tippspieler müssen sich vorab registrieren. Wir wünschen allen Mitspielern viel... mehr
ANMELDUNGEN FÜR ALLE HEIMSPIELE NOCH MÖGLICH
Nach der zeitgenauen Terminierung der ersten 6 Spieltage, haben wir heute die bisher vorliegenden Anmeldungen für die ersten 3 Busfahrten in den BORUSSIA-PARK bearbeitet und entsprechend bestätigt. Interessierte Borussen können sich nach wie vor für alle Hinrunden-Heimspiele über das... mehr
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Pressespiegel

23. Aug 2019

Fakten, Zahlen und Infos zum Spiel gegen Mainz

Alle wichtigen Fakten und wissenswerten Informationen rund um das Auswärtsspiel am Samstag (15:30...


23. Aug 2019

Rose: "Wir befinden uns in einem Prozess"

Vor dem Auswärtsspiel am Samstag (15:30 Uhr) beim 1. FSV Mainz 05 sprach Chefcoach Marco Rose in...


23. Aug 2019

Pokalspiel in Dortmund am 30. Oktober live in der ARD

Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat am heutigen Freitag die Begegnungen in der 2. Hauptrunde des...


23. Aug 2019

U16 befindet sich auf einem guten Weg

Für Borussias U16 steigt am Samstag (12:00 Uhr) gegen die U17 von Fortuna Köln die Generalprobe vor...


23. Aug 2019

Marco Rose am Samstag zu Gast im „Sportstudio“

Borussias Cheftrainer Marco Rose ist am Samstagabend ab 22:45 Uhr zu Gast im ZDF-Sportstudio.


23. Aug 2019

Gladbachs Pokal-Kracher terminiert: Borussen-Duell live im Free-TV

Deutscher-Fußball-Bund nimmt exakte Terminierungen vor.


23. Aug 2019

Europa-League-Auslosung naht: Welcher Gegner darf’s denn sein für Gladbach?

Am 30. August wird die Gruppenphase ausgelost.


23. Aug 2019

Wendt-Interview: Gladbachs Schwede über französische Witze und „geiles“ Jubiläum

Seit acht Jahren beackert Oscar Wendt die linke Seite in Gladbach.


23. Aug 2019

„Let’s Dance“-Sieger über Rose und Schwarz: Borussia- und Mainz-Trainer wohnten in WG

Am Samstag treffen die beiden in der Bundesliga aufeinander.


22. Aug 2019

Sogar ein WM-Held gratuliert: Borussia-Star wird erstmals Vater

Und es gibt noch mehr gute Nachrichten.


23. Aug 2019

2. Runde terminiert: Borussia-Duell live in der ARD

Der DFB hat die Partien der zweiten Pokalrunde terminiert. Zum Duell der Borussias aus Dortmund und Mönchengladbach kommt es am Mittwochabend. Das Spiel wird live im TV gezeigt. Auch die Bayern werden im Free-TV übertragen.

 


23. Aug 2019

Sechs von neun Partien gewonnen: Hält Borussias Auswärts-Hoch auch in Mainz?

Nachdem Borussia gegen Schalke wiederholt keinen Heimsieg einfuhr, könnte die Auswärtsstärke wieder den Erfolg bringen. In diesem Jahr gewann Gladbach sechs von neun Pflichtspielen in fremden Stadien.

 


23. Aug 2019

Im Vorjahr siegte Borussia 1:0: Elvedi will wieder in Mainz siegen

In der vergangenen Spielzeit gab es bei den 05ern einen 1:0-Erfolg für Gladbach. Das Tor erzielte der Innenverteidiger aus der Schweiz nach einer Ecke. Er denkt nicht oft an die Szene, doch eine Wiederholung würde ihm gefallen.

 


22. Aug 2019

Es läuft bei Yann Sommer: Keine Gegentore, Hochzeit und Nachwuchs

Yann Sommer ist in der neuen Saison noch ohne Gegentor. Zudem ist er nun Ehemann und wird Vater. Das hat er vor dem Mainz-Spiel via Instagram verkündet.

 


22. Aug 2019

Jugendfußball: Marco Rose sieht gute Ansätze bei der U19

Am Mittwochabend haben Borussias A-Junioren mit einem 2:1-Sieg über Borussia Dortmund den dritten Platz in der Bundesliga gefestigt und sind weiter verlustpunktfrei. Gladbachs Profitrainer Marco Rose sah sich die Partie an, weil er einen guten Draht zum Nachwuchs haben und halten will. Die Tore schossen Conor Noß und Jonas Pfalz.

 


22. Aug 2019

Der Clash der WG-Kumpels

Zweites Bundesligaspiel, zweiter Trainervergleich. Man kommt kaum drumherum, wenn man die Spiele Borussias gegen Schalke und jetzt gegen Mainz betrachtet. War es am ersten Spieltag das Aufeinandertreffen zweier Bundesliga-Debütanten um die ein nicht unerheblicher Hype gemacht wird, ist es am zweiten das Duell zweier Männer, sie sich als beste Freunde verstehen. Marco Rose und Sandro Schwarz haben in Mainz viele Jahre nicht nur miteinander Fußball gespielt sondern zeitweise sogar die Wohnung geteilt. Aber auch in Sachen Fußballverständnis liege man komplett auf einer Linie, sagte Sandro Schwarz mit Blick auf das Spiel gegen Borussia. Rose und er seien „beinahe identisch“. Liegt es nicht nahe, dass sie am Samstag auch die Punkte teilen? Irgendwie okay. So beurteilen viele Anhänger von Borussia Mönchengladbach den Saisonstart gegen Schalke 04. So sieht es auch die Seitenwahl-Redaktion. Ansätze eines neuen Spielstils waren zu sehen. Die Defensive stand gut, vorne hakt es noch erheblich, da besteht weitgehende Einigkeit. Eine leichte Unsicherheit besteht darin, wie man das Gesehene einzuordnen hat. Ist Schalke immer noch der Abstiegskandidat aus der vergangenen Saison? Ist Schalke unter Wagner ein Gegner auf Augenhöhe? Oder ist eine Einordnung unmöglich, weil beide Teams erst halb verstanden haben, was die neuen Trainer von ihnen wollen? Die Tendenz angesichts der doch sehr überschaubaren personellen Änderungen und der in Gladbach gezeigten Leistung geht zu „a plus“, eine nicht allzu starke Mannschaft, die besser strukturiert auftritt als in der Vorsaison. Will sagen: Überbewerten sollte man die Leistung von Borussia gegen diese Schalker nicht, die Abwehr um Matthias Ginter und Nico Elvedi wird in den nächsten Wochen und Monaten wesentlich härtere Aufgaben zu bewältigen haben. Die Aufgabe am zweiten Spieltag muss nicht härter sein. Mainz 05 muss weiter auf seinen stärksten Angreifer verzichten und hat in zwei Pflichtspielen das gegnerische Tor noch seltener getroffen als Borussia. Mit dem Spiel seiner Mannschaft war Sandro Schwarz nach eigenem Bekunden nicht einmal so unzufrieden, nennt die Niederlagen in Kaiserslautern und Freiburg wegen ihres Zustandekommens gar „kurios“. Schwarz bemängelt Effizienz im Abschluss, ansonsten sei alles im grünen Bereich. Dass der Mainzer Trainer mit solchen Äußerungen versucht, Krisengerede im Umfeld gar nicht erst aufkommen zu lassen, dürfte klar sein. Ganz falsch ist die Analyse dennoch nicht: Mainz hatte in Freiburg zahlreiche ordentliche bis gute Torchancen. Andererseits ließ die Verteidigung auch einiges zu, was der SC Freiburg bis zum Tripleschlag in der Schlussphase ungenutzt ließ. Das relativiert auch Schwarz‘ Feststellung, die klare Organisation sei schon sichtlich da. Man reduziere die Niederlagen nicht auf Pech, betont der Trainer – um letzten Endes aber genau das zu tun. Pech hat Mainz zum Start der Saison definitiv in Sachen Verletzungen. Jean-Philippe Mateta, Top-Torjäger der vergangenen Saison, fehlt noch mindestens zwei Monate, auch der aus Augsburg geholte Stürmer Ding-Won Ji ist verletzt, wird womöglich erst im Winter wieder spielen können. In der Abwehr fehlen Dauerbrenner Stephan Bell und gegen Borussia möglicherweise auch der von Feyenoord Rotterdam geholte Innenverteidiger Jeremiah St Juste. Der hatte sich in Freiburg an der Schulter verletzt. Bei Borussia gibt es bei mindestens neun von elf Spielern, die gegen Schalke begonnen haben, keinen großen Grund, sie das in Mainz nicht wieder tun zu lassen. Am System mit Mittelfeldraute wird Marco Rose kaum schon etwas ändern, auch wenn er in dieser Woche klar machte, dass es nicht in Stein gemeißelt ist. In der allgemeinen Beurteilung nach dem ersten Bundesliga-Spieltag kamen Florian Neuhaus und Breel Embolo nicht gut weg. Mit Abstrichen gilt das vielleicht auch noch für Marcus Thuram. Das Experiment mit Embolo im zentralen offensiven Mittelfeld sollte tatsächlich erst einmal als gescheitert gelten. Der Schweizer hatte kaum gute Aktionen und war weitgehend ohne Bindung zum Spiel. Dass die Einwechselung von Raffael eine deutliche Verbesserung darstellte, wird kaum jemand bestreiten. Ob Raffael ein Kandidat für die Startelf ist, ist eine andere Frage. Ob der Brasilianer die Luft für70 bis 90 Minuten hat, wird Marco Rose beurteilen können und entsprechend handeln. Alternativ könnte die zentrale Position aber auch eine für Neuhaus sein, falls dessen wenig inspirierter Auftritt gegen Schalke nicht Folge der für den U21-Nationalspieler sehr kurzen Sommerpause war. Im Mittelfeld hat Marco Rose dank der Genesung von Christoph Kramer eine zusätzliche Alternative, allerdings machte der Auftritt von Denis Zakaria auf der Kramer-Position durchaus Lust auf mehr. Ostentatives Lob gab es unter der Woche außerdem für Fabian Johnson, der nach seiner Einwechselung einen guten Eindruck machte. Erstmals zum Kader könnte Neuzugang Ramy Bensebaini gehören. Rose wollte das auf der Pressekonferenz am Freitag Nachmittag nicht ausschließen. Der Algerier galt eigentlich erst für Leipzig oder gar Köln als Kandidat. Für die erste Elf dürfte er, auch angesichts des couragierten Auftritts von Oscar Wendt gegen Schalke, aber noch nicht in Frage kommen. Mögliche Aufstellung Mainz : Müller -Brosinski, Niakhaté, Hack, Aaron – Fernandes – Baku, Latza – Boetius – Onisiwo, Quaison Borussia : Sommer – Lainer, Elvedi, Ginter ,Wendt – Zakaria, Benes, Johnson, Raffael – Thuram, Plea. Seitenwahl-Prognose Christian Spoo : Einen fußballerischen Leckerbissen sollte man nicht erwarten. Ob es einen Sieger geben wird, hängt nicht zuletzt davon ab, ob eine beider Mannschafen ihre Effizienzmängel abstellen kann. Optimist, der ich bin, gehe ich davon aus, dass Borussia diese Mannschaft sein wird und demzufolge mit 2:0 gewinnt. Michael Heinen : Positiv: auch nach drei Pflichtspielen bleibt Borussia unter ihrem neuen Trainer ungeschlagen. Zum zweiten Mal hintereinander reicht es aber nur zu einem Punkt. Durch das 1:1 in Mainz und das schwierige Spiel gegen Leipzig in der kommenden Woche kann man sich jetzt schon auf ein heißes Derby am 14. September freuen. Mike Lukanz : Spiele in Mainz sind immer undankbar, glänzen kann man da kaum. Dennoch ist Gladbach schlicht die bessere Mannschaft und wird sich demzufolge mit 2:0 in einem Spiel durchsetzen, das schon einen Tag später keinen mehr interessiert. Thomas Häcki : Schön und begeisternd sieht anders aus, aber am Ende steht die Null. Da die Borussia irgendwie ein Tor macht, bringt sie die Punkte aus Mainz mit. Uwe Pirl : Nach dem Spiel wird in Mainz weder gesungen noch gelacht. Borussia findet sich besser zurecht als noch gegen Schalke. Es braucht aber am Ende die Einwechselung von Raffael, um den 2:1-Sieg in Mainz einzutüten. Claus-Dieter Mayer : „Wir sind auf einem guten Weg, aber es liegt auch noch viel Arbeit vor uns“ lässt sich Marco Rose nach dem 1:1 in Mainz auf ein T-Shirt drucken, damit er es nicht immer wieder sagen muss.


19. Aug 2019

Am Anfang war die Null

Und die Null war rund. Und sie stand auf beiden Seiten. Aber war die Null auch gut? Nun ja, es gibt sicher einfachere Aufgaben, als das Auftaktspiel der Borussia in die Bundesligasaison 2019/20 zu bewerten. Der übliche Mechanismus für solch eine Bewertung ist es, die vorherige Erwartung mit dem real abgelaufenen Spiel zu vergleichen, aber da landet man schon beim ersten Problem: Was zum Teufel hat man eigentlich von diesem Spiel erwartet? Ein erster Spieltag bringt schon von sich aus jede Menge Unsicherheit mit sich, da kein Team so genau weiß, wo es steht und besonders wenn Neuzugänge involviert sind. Aber in diesem Fall saßen auch noch zwei brandneue Trainer auf der Bank, die beide versuchen ihren Mannschaften ein neues System einzutrichtern, da konnte – je nachdem welches Team um eine Nuance weiter war – fast alles passieren. Das ganz vieles nicht passierte in diesem Spiel lag daran, dass beide Kontrahenten sich des Gefahrenpotentials sehr bewusst waren und erstmal darum bemüht waren, die Defensivaspekte ihrer neuen Ausrichtung bestmöglich umzusetzen. Die Aufstellung der Borussia war auf 2 Positionen überraschend: Zum einen fehlte kurzfristig der knie-verletzte Strobl, für den Zakaria die 6er Position übernahm, wodurch Benes wiederum auf die rechte Außenposition in der Mittelfeldraute rückte. Zum zweiten kam Breel Embolo zu seinem Bundesligadebüt für die Fohlen, obwohl dies auf der PK vor dem Spiel als eher unwahrscheinlich dargestellt worden war. Embolos Position war vermutlich eigentlich die 10 in der Raute, aber zuweilen wirkte er auch wie der dritte Stürmer in einem 4-3-3. Solch eine Ambivalenz kann durchaus ein gutes Mittel sein, den Gegner zu verwirren aber in diesem Spiel, schienen eher Borussia und Embolo selbst verwirrt über seine Rolle zu sein. Embolo kam trotz großem Engagements nie so richtig an in der Partie und bestätigte damit in einer Ironie des Schicksals die eigentlich eher gefakten Aussagen von Trainer und Sportdirektor, dass diese Partie zu früh für ihn käme. Ob dies an mangelnder Spielpraxis oder eher an der falschen Position lag, lässt sich nach nur einem Spiel allerdings kaum beantworten. Die Frage, ob es am neuen System oder an der individuellen Leistung des Spielers lag, stellte sich am Samstag übrigens bei einigen Spielern und ganz besonders bei Florian Neuhaus, der auf der linken Mittelfeldseite auch so seine Probleme hatte und seine spielerischen Fähigkeiten nur ganz selten einbringen konnte. Vielleicht wären sowohl Embolo als auch Neuhaus mit einem Rollentausch besser bedient: der Ex-Schalker auf der linken Seite in der Raute, von der er mit Tempo nach vorn preschen kann und Neuhaus als Anspielstation und Ballverteiler in der Zehner Position hinter den Spitzen. Die andere unerwartete Positionierung in der Startelf hingegen war sehr erfolgreich: Denis Zakaria wirkte in seiner Rolle als alleiniger Sechser so als, ob er schon lange nicht mehr so viel Spaß auf einem Fußballplatz gehabt hätte, konnte viele Bälle erobern und einmal sogar zu einem seiner berüchtigten Sturmläufe über das halbe Feld ansetzen, der dann leider zum Ende aber verpuffte. Auch die Defensive hinter Zakaria machte ihre Sache gut. Lainer zeigte bei seinem Bundesligadebüt genau das, was man ihm nachsagt: sehr zweikampfstark mit einigen Tempoläufen über die rechte Seite. Dass er nicht der Filigrantechniker für feinstes Kombinationsspiel ist, konnte man auch sehen, aber das wird auch nicht unbedingt von ihm erwartet. In der Innenverteidigung konnte vor allem Nico Elvedi mit einigen starken Aktionen gefallen. Bis auf die eine Situation in der ersten Halbzeit als man von einem hohen Ball komplett überspielt wurde und Raman Gott sei Dank kläglich vorm Tor versagte, stand die gesamte Abwehr erheblich stabiler als man das nach dem zum Teil vogelwilden Testspiel gegen Chelsea erwarten durfte. Allerdings ist - Ähnlichkeiten bei den Vereinsfarben mal abgesehen – Schalke 04 auch nicht Chelsea. Im Sturm bestätigte Alassane Plea seine gute Form aus der Vorbereitung, dass seine beste Möglichkeit des Spiels nur am Pfosten landete, war dann auch etwas Pech. Auch Sturmpartner Thuram machte seine Sache ordentlich, muss aber noch etwas abgeklärter werden. Bezeichnend eine Szene in der ersten Halbzeit als er einen Sturmlauf auf der linken Seite abbrechen musste, aber statt den Ball wieder nach hinten zum neuen Aufbau zurückzuspielen diesen eigenwillig verspielte. Schaut man sich diese Aufzählung der einzelnen Spielerleistungen an (auch Laszlo Benes zeigte auf der rechten Seite eine zumindest kämpferisch starke Leistung), so sind die Zeugnisse bei den meisten ordentlich bis gut, was eigentlich auf eine gute Teamleistung zurückschließen lassen sollte. Das in diesem Fall jedoch Aristoteles zum Trotz das Ganze weniger blieb als die Summer der Einzelteile, muss wohl hauptsächlich auf die Anpassungsschwierigkeiten beim neuen Spielsystem geschoben werden. Gegen den Ball funktionierte das alles schon ganz gut, aber die Offensivaktionen bei eigenem Ballbesitz wirkten oft sehr überhastet. Schnell den vertikalen Pass zu suchen ist ja grundsätzlich lobenswert, aber wenn dann kaum einer dieser Pässe ankommt, wirkt es eher unkonstruktiv. Zeitweilig hatte man den Eindruck, die Mannschaft wolle das gänzlich neue System des Ballverlust-Fußballs in der Liga etablieren. Bei all seiner gelegentlichen Behäbigkeit und Brotlosigkeit hatte das Ball hin und her Geschiebe unter Hecking den Nebeneffekt, dass die Spieler Selbstbewusstsein im Umgang mit dem Spielgerät aufbauen konnten, was ausbleibt, wenn man stets den erfolglosen Risikopass sucht. Hier ist eine bessere Balance gefragt: Das einst von Favre geprägte Tak-Tak-Tak-Puch kann nicht von einem Tag auf den anderen durch ein Puch-Puch-Puch ersetzt werden. Wie bereits gesagt ist es aber auch nicht klar wieviel nun am System und wieviel an der Form der einzelnen Spieler lag; mit einem besser aufgelegten Neuhaus wäre es sicher möglich gewesen die gut organisierte Schalker Abwehr öfter mal mit einem Schnittstellen pass auszuhebeln. Die Einwechslung von Raffael deutete an, wie das Rose-System auch offensiv funktionieren kann, wenn man zum Kampfgeist und der Wucht auch noch die nötige spielerische Qualität addiert. Insgesamt war es ein Spiel, das nicht begeistern konnte, aber auf das sich aufbauen lässt. Vielleicht ist es ja sogar ein positiver Nebeneffekt, dass es keinen Grund zur Selbstzufriedenheit gibt, sondern dem Team bewusst gemacht wurde, dass es noch viel Arbeit gibt, bis man echten Rose-Fussball spielt. Die Zeit dafür ist knapp, denn in einem Monat beginnen die englischen Wochen mit Europa-League spielen, in denen nur noch wenig Zeit bleiben wird im Training an taktischen Dingen zu arbeiten. Ein Spieler, der nicht mehr Teil des Kaders auf diesem spannenden Weg sein wird, ist Michael Cuisance. Der soeben 20 gewordene Franzose wechselte am Wochenende zum FC Bayern. Überraschend ist dabei weniger der Abgang als solcher, sondern die Wahl des neuen Vereins, denn das Hauptargument für den Abgang war ja eigentlich der Wunsch nach mehr Einsatzzeiten. Was genau in den letzten Wochen rund um Cuisance bei Borussia los gewesen war, lässt sich aus den Aussagen des Sportdirektors und des Trainers erahnen: "Er hat Verhaltensweisen an den Tag gelegt, die er bei seinem neuen Arbeitgeber sicher nicht an den Tag legen wird. Genau das ist der Punkt. Das geht auch hier nicht" formulierte Marco Rose auf der Pressekonferenz ziemlich pointiert. So ärgerlich es ist, dass Borussia einen hochtalentierten Spieler verliert, der das Potenzial hatte wie Granit Xhaka oder Thorgan Hazard über einige gute Jahre in Mönchengladbach dann als gereifter Spieler für einen hohen Betrag zu einem Topverein zu gehen, so verständlich ist es aber auch, dass man von Gladbacher Seite es nicht zulassen wollte, dass ein fauler Apfel den ganzen Korb verdirbt. Die Frage, was sich der Spieler und der FC Bayern bei der Aktion gedacht haben, wollen wir an dieser Steller lieber nicht erörtern, auch wenn das amüsant werden könnte.


19. Mai 2019

Mögliche Gruppen der Europa League

Die Qualifikationsspiele für die Europa League gehen in den nächsten beiden Wochen in die Play-Offs, ehe es am 30. August auch für Borussia ernst wird und die Gruppen ausgelost werden. 21 Teams sind bereits jetzt sicher für die Gruppenphase qualifiziert, darunter 10 Teams, die unzweifelhaft im Lostopf 1 gesetzt werden. Borussia wird in jedem Fall den 2. Lostopf beheimaten. Welche Teams ihr dabei zugelost werden könnten, haben wir im Folgenden zusammengefasst. Um vier mögliche Lostöpfe zu erstellen, haben wir angenommen, dass sich in den ausstehenden Play-Offs jeweils die Vereine mit dem höchsten UEFA-Koeffizienten durchsetzen. Da dies nicht immer der Fall sein wird, haben wir darunter die Teams als weitere potentielle Kandidaten gelistet, die sich alternativ auch noch qualifizieren könnten. Die Listen werden dabei von oben nach unten gemäß dem für die spätere Setzliste relevanten UEFA-Koeffizienten der Vereine sortiert. Bereits für die Gruppenphase qualifizierte Teams sind fett markiert. Theoretisch könnten die Lostöpfe ungefähr wie folgt aussehen, wobei Borussia in Lostopf 2 gesetzt wird. Möglich wäre daher z. B. eine Gruppe mit Manchester United, Espanyol Barcelona und Stade Rennes. Alternativ wäre aber auch eine weniger attraktive Gruppe mit z. B. Besiktas Istanbul, Qarabag Agdam und PFK Oleksandriya denkbar. Lostopf 1: FC Sevilla FC Arsenal FC Porto AS Rom Manchester United Dynamo Kiew Besiktas Istanbul FC Basel Sporting Lissabon ZSKA Moskau VfL Wolfsburg Lazio Rom Lostopf 2: PSV Eindhoven FK Krasnodar FC Kopenhagen Celtic Glasgow Sporting Braga KAA Gent Borussia Mönchengladbach BATE Borisov Ludogorets Rasgrad Apoel Nikosia Legia Warschau Eintracht Frankfurt Lostopf 3: PAOK Saloniki AS St. Etienne Steaua Bukarest Qarabag Agdam Feyenoord Rotterdam FC Getafe Espanyol Barcelona Malmö FF Partizan Belgrad Standard Lüttich Wolverhampton Wanderers RS Belgrad Lostopf 4: AEK Athen Stade Rennes Rosenborg Trondheim Basaksehir Istanbul AZ Alkmaar Wolfsberger AC PFK Oleksandriya LASK Linz F91 Düdelingen FC Lugano CFR Cluj Ferencvaros Budapest Weitere potentielle Kandidaten*: Ajax Amsterdam Olympiakos Piräus FC Brügge Dinamo Zagreb Young Boys Bern Slavia Prag Süduva Marijampole FC Riga AIK Solna FC Aarat-Armenia NK Maribor FC Linfield Slovan Bratislava FK Astana FC Turin Trabzonspor Glasgow Rangers Hapoel Be´er Scheva Vitoria Guimaraes HNK Rijeka Apollon Limassol Sorja Luhansk Molde FK Spartak Moskau Bne Jehuda Tel Aviv Racing Straßburg Royal Antwerpen * Die weiteren potentiellen Kandidaten können sich in den Play-Offs für die Europa League Gruppenphase empfehlen, woran sie aber nach den von uns gesetzten Annahmen, dass sich stets die Teams mit dem höheren Koeffizienten durchsetzen, scheitern würden. Die vier erstgenannten Teams von Amsterdam bis Zagreb haben einen höheren Koeffizienten als Borussia und landen daher annahmegemäß in der Champions League. Sollten sie in der Qualifikation scheitern würden sie sich in Lostopf 1 oder 2 oberhalb von Borussia einordnen. Alle übrigen weiteren Kandidaten weisen einen relativ niedrigen UEFA-Koeffizienten auf und landen im Falle einer Qualifikation gegen höher bewertete Teams sehr wahrscheinlich in den Lostöpfen 3 oder 4. (Stand: 15.08.2019)


15. Aug 2019

Der Clash der Klopp-Klone

Der Hype könnte größer nicht sein. In Mönchengladbach und Gelsenkirchen haben zur neuen Saison Trainer angefangen, die mit enormen Erwartungen empfangen wurden. Die Parallelen sind unverkennbar. Von Marco Rose und David Wagner erwarten viele nicht weniger, als dass sie die Fans mit Spektakel und Action verzücken. Vom „Rose-Fußball“ und „Wagner-Fußball“ ist die Rede. Außerdem kommt kaum ein Portrait eines der beiden Bundesliga-Trainer-Novizen ohne die Erwähnung von Jürgen Klopp aus. Kein Wunder: Rose und Wagner haben mit oder unter Klopp gespielt. Wagner gilt als bester Freund des Liverpool-Trainers, auch Rose soll ein gutes Verhältnis zu seinem Vorgesetzten aus Mainzer Tagen haben. Entsprechend positiv hat sich Klopp zuletzt über beide geäußert. Matthias Ginter hat mit allen drei Trainern gearbeitet, und auch er setzt sie in eine Reihe: Wagner und Rose stünden wie Klopp für hohes Pressing, sowie ein zweikampf- und laufintensives Spiel. Weitere Parallelen liegen auf der Hand: Wagner und Rose sind wie Klopp eloquent und telegen. Auf den ersten Blick verkörpern sie den gleichen Typ Mann. Und dann die Bärte… Vor dem Saisonauftakt ist aber deutlich entscheidender als Bart und Sprüche, wie sehr Rose und Wagner ihren Teams tatsächlich einen neuen Spielstil beigebracht haben und wie weit sie in den Bemühungen schon gekommen sind. Vorbereitung und Pokalspiele bieten keine ausreichenden Fingerzeige. Schalke hatte keine Mühe mit dem Nord-Regionalligisten Drochtersen, 5:0 gewann der Erstligist an dem Ort, an dem auch Borussia drei Jahre zuvor ein Erstrundenspiel erfolgreich absolvierte. Borussia hatte in Sandhausen eine auf mehreren Ebenen schwierigere Aufgabe zu absolvieren. Ein hochmotivierter Zweitligist auf klatschnassem Rasen, der 1:0-Sieg war schmutzig und nur mäßig verdient. In Sandhausen an jenem Freitag Abend gut auszusehen, wäre vermutlich nahezu jedem Bundesligisten schwergefallen. In den Testspielen vor der Saison war in Mönchengladbach der vor allem medial angekündigte Rose-Fußball in Ansätzen zu sehen. Aus einem nur punktuell veränderten Kader ein Team aus Pressing-Monstern zu machen, ist eine anspruchsvolle Aufgabe. Wenn es überhaupt funktioniert, so braucht es Zeit – mehr vermutlich, als eine Vorbereitungsphase. Auch bei Schalke ist von Pressingfußball bisher nicht allzuviel zu sehen. Allerdings ist der Wagner-Ansatz bei allen Parallelen, die - siehe oben – zwischen ihm und Rose bestehen mögen, doch ein etwas anderer. Auch die Voraussetzungen unter denen beide arbeiten und gearbeitet haben, sind nicht so deckungsgleich, wie es auf den ersten Blick wirken mag. Wagner trainierte in England den underdoggigsten Underdog, den man sich vorstellen kann. In Huddersfield ging es nach dem Aufstieg in die Premier League immer gegen den Abstieg. Jeder Punkt wurde gefeiert wie ein Titelgewinn. Rose dagegen hatte in Österreich ein Team, mit dem gut Pressen war. Dank der mehr als auskömmlichen Finanzierung durch den Hersteller aufgeweichter Gummibärchen mit Koffein hatte die Salzburger Mannschaft in der Liga keine wirklichen Gegner. Entsprechend mehr Gewicht legt Wagner dann doch auf die Defensive. Wer auch in der Schalker Vorbereitung genau hinsah, konnte zum Schluss kommen, dass es sich beim sogenannten Wagner-Fußball doch am Ende mehr um den klassischen Konterfußball handelt. Kompakt stehen scheint weiterhin zu den Schalker Tugenden zu gehören. In Mönchengladbach dagegen war die eigene Hälfte - für die von Favre sozialisierten Fans teilweise schwer erträglich – zeitweise recht offenes Gelände für den Gegner. Ein weiterer Unterschied zum Arbeitsbeginn für die vermeintlichen Klopp-Klone: Der Druck auf Rose dürfte ungleich größer sein. In Schalke hat die vergangene Saison Spuren hinterlassen. Es werden keine großen Ziele gesetzt, von Europa spricht niemand laut. Irgendwie besser, damit scheint es schon getan. In Gladbach dagegen kommt man von oben. Das Verpassen der Champions-League ärgert viele Anhänger doch mehr, als es den Vereinsverantwortlichen lieb sein kann. In einem Umfeld, in dem die Euro-League-Teilnahme als Trostpreis wahrgenommen wird, wird man Marco Rose nur eine begrenzte Schonzeit gewähren. Sollte es anfangs weder spektakulären Fußball noch befriedigende Ergebnisse geben, wird es womöglich schnell ungemütlich für den neuen Mann. Wie auch immer: Ernst wird es erst am Samstag, dann wird man sehen, wie wagnerig bzw. rosig die Mannschaften schon unterwegs sind und was das für das Kräfteverhältnis bedeutet. Personell drückt bei Borussia der Schuh zur Zeit am meisten im Mittelfeld, wo mit Christoph Kramer der etatmäßige alleinige Sechser nicht rechtzeitig fit wird. Für die Offensivpositionen kommen die Verletzten Hofmann und Stindl nicht in Frage, ob Michael Cuisance noch eine Alternative ist oder ob sein wahrscheinlicher Abgang nach den Querelen um seine Forderung nach einem Stammplatz dem im Wege steht, wird Marco Rose zu entscheiden haben. Der näherliegende Ersatz für Hofmann wäre Laszlo Benes. Oder aber Breel Embolo spielt, wie nach seiner Einwechselung in Sandhausen hinter den Spitzen, während Neuhaus und Zakaria die Außenposten der Raute bekleiden. Allerdings äußerte sich Marco Rose auf der Pressekonferenz vor dem Spiel zurückhaltend was einen Startelfeinsatz für den Neuzugang aus Gelsenkirchen angeht. Eine weitere Variante probierte Rose am Ende des Pokalspiels aus, als er Strobl und Zakaria als Doppelsechs agieren ließ. Noch keine Alternative ist Neuzugang Ramy Benzebaini. Der Algerier wird nach Einschätzung von Rose noch anderthalb Wochen brauchen, bis er für den Kader in Frage kommt. Bei Schalke fehlen die Offensiven Rabbi Matondo und Mark Uth. Außerdem sind Innenverteidiger Ozan Kabak und Mittelfeldmann Alessandro Schöpf noch nicht spielfit. Der Düsseldorf-Zugang Benito Raman dagegen ist wohl soweit und soll in Gladbach sein Bundesligadebüt in blau geben. Mögliche Aufstellung Borussia : Sommer – Lainer, Ginter, Elvedi, Wendt – Strobl, Zakaria – Neuhaus, Benes – Thuram, Pléa Schalke : Nübel – Kenny Stambouli, Nastasic, Oczipka – McKennie, Serdar – Caligiuri, Harit, Skrzybski – Burgstaller SEITENWAHL-Prognose Christian Spoo : Borussia muss mehr verändern, um die Vorstellungen des neuen Trainers umzusetzen, als Schalke. Erst einmal pressen die Gladbacher wenn überhaupt zu zaghaft, vorne kommen nicht genug Bälle an und hinten sind die Lücken zu groß. Der fast schon traditionelle Heimsieg gegen Schalke fällt in dieser Saison aus, die Gäste gewinnen mit 2:0. Uwe Pirl : Auch wenn es noch holpert – Samstag 18:30 sind alle hellwach. Es treffen zwei Mannschaften aufeinander, die gleichermaßen noch mit Anpassungsproblemen auf einen neuen Trainer zu kämpfen haben. Borussia kann das Besser und gewinnt 2:0. Mike Lukanz : Jaja, Auftaktspiele. Ein bisschen wie die ersten Dates als Pubertierender. Man freut sich wochenlang darauf und malt sich die kühnsten Dinge aus, doch am Ende wird es dann ziemlich ernüchternd. Bei Borussia ist noch viel Feinarbeit notwendig. Man wird die bessere Mannschaft sein, aber Schalke nimmt beim 1:1 einen Punkt mit und wird am Ende wieder nicht wissen, wie sie das eigentlich geschafft haben. Michael Heinen : Es holpert noch etwas im Spiel der Borussia. Trotzdem reicht es zu einem 2:1-Auftaktsieg. Claus-Dieter Mayer : Das Spiel wird viele der Baustellen der Borussia offenbaren: Die Abstimmung beim Pressing ist noch unzureichend, Stindl fehlt als Anspielstation, Thuram muss sich noch an die Liga gewöhnen. Aber da es nur Schalke ist, reicht das natürlich trotzdem zu einem 3:1-Sieg. Thomas Häcki : Aller Anfang ist schwer. Zwar versucht die Borussia, Druck zu entfalten, so richtig gelingt es ihr aber nicht. So rettet bezeichnenderweise nicht das System sondern eine Einzelleistung am Ende ein 1:1.


14. Aug 2019

Borussen-Check 2019/20

Wo kommen sie her? Max Eberl wurde diesen Sommer nicht müde zu betonen, wie herausragend Platz 5 in der vorigen Saison gewesen sei und wie wenig euphorisch dies von vielen Fans wertgeschätzt wurde. Die allermeisten Fans des Vereins zeigten sich allerdings mit der Qualifikation zur Europa League am von ihm so heißgeliebten „langen Ende“ schon zufrieden. Angesichts von zwischenzeitlich 10 Punkten Vorsprung auf jenen Platz 5 wäre es aber kein gutes Zeichen, wenn nicht auch eine gewisse Enttäuschung über das Verpassen der Champions League bestehen würde. Keine Frage: Platz 5 ist alles in allem ein für Borussia-Verhältnisse ordentliches Saisonergebnis. Von den finanziellen Möglichkeiten gehört der Verein eher auf die Plätze 6 bis 8. Bayern, Dortmund und Red Bull sind wirtschaftlich weit enteilt. Auch Gazprom und VW sind deutlich zahlungskräftiger als die Postbank. Dahinter tummeln sich mit Leverkusen, Hoffenheim, Bremen, Frankfurt oder Berlin eine Handvoll Vereine, mit denen sich Borussia mehr oder weniger auf wirtschaftlicher und sportlicher Augenhöhe befindet. Zu bedenken ist aber, dass sich Schalke 04 in der Vorsaison quasi selbst aus dem Spiel nahm und dass Borussia im Kontrast zu einigen Konkurrenten weder Doppelbelastung noch allzu großes Verletzungspech zu beklagen hatte. Generell gilt: Für einen Platz in Europa muss Borussias Saison gut verlaufen. Im letzten Jahr lief es lange Zeit sogar sehr gut, was zu einer überragenden Hinrunde beitrug. Ein Teil der Wahrheit ist aber auch, dass die Mannschaft in den letzten 14 Partien nur noch 13 Punkte holte und dort die Bilanz eines Absteigers vorwies – namentlich des VfB Stuttgart, der in diesem Zeitraum dieselbe Punktzahl einfuhr. Dieter Hecking ist es über fast vier Monate hinweg nicht gelungen, diesen Negativlauf aufzuhalten. Am Ende war es ein mickriger Punkt, der die Mannschaft vor Platz 7 und einer ungemütlichen Sommertour über die Dörfer Ost- und Südeuropas bewahrte. Eingefahren wurde dieser z. B. durch ein unfassbar glückliches 2:2 gegen die TSG Hoffenheim. Dass es in der Woche darauf gegen die vom Abstieg demoralisierten Nürnberger noch einmal zu einem Sieg reichte, kann nicht über die desolate Rückrundenbilanz hinwegtäuschen, die perspektivisch gesehen einige Fragen aufwarf: Wie konnte es zum wiederholten Male passieren, dass die Mannschaft in der zweiten Saisonhälfte derart deutlich einbrach und auf einmal wirkte als habe sie ihre vorher gezeigten Qualitäten komplett verdrängt? Wieso zeigt die Mannschaft sehr oft sogar während eines Spiels höchst unterschiedliche Gesichter und ist nur selten in der Lage, ihr Spiel 90 Minuten durchzuziehen? Ist die Mannschaft zu brav und fehlt ihr ein Leader der Marke Stranzl oder Galasek, der sie in solchen Momenten der zunehmenden Lethargie wachrüttelt? Dieter Hecking war dies zuletzt von außen leider nicht mehr gelungen, weshalb es perspektivisch sinnvoll war, ihn trotz des erreichten Saisonziels durch einen viel versprechenden Trainer mit modernen Ideen zu ersetzen. Was passiert gerade? Dieser neue Trainer heißt Marco Rose und war zuletzt einer der meist umworbenen Trainer im deutschsprachigen Raum. Spätestens als sich die Verantwortlichen in Leipzig für den noch etwas umworbeneren Julian Nagelsmann entschieden hatten, wurde Rose klar, wie begrenzt seine Aufstiegschancen im eigenen Haus sind. Seine nationalen Erfolge mit RB Salzburg, die er zweimal zur Meisterschaft und einmal zum Pokalsieg führte, haben angesichts des komplett ausgeschalteten Wettbewerbs im österreichischen Spitzenfußball wenig Wert. Was eher für ihn sprach sind seine modern-ansehnliche Fußball-Philosophie sowie die Aufritte in der Europa League, wo die Salzburger u. a. Dortmund und Leipzig erfolgreich Paroli boten. Dies scheint auch Max Eberl gefallen zu haben, der ihm zutraut, Borussia langfristig in der Spitzengruppe der Bundesliga zu etablieren. Dies möchte Rose u. a. mit der Implementierung eines neuen Spielsystems erreichen. Als Verfechter der „Klopp-Schule“ soll sein Fußball für aggressives Pressing und blitzschnelles Umschaltspiel stehen. Vorne könnte dies die Rückkehr zu einem System mit zwei Stürmern bedeuten, nachdem sich Borussia jahrelang schwer tat, überhaupt einen echten Strafraumstürmer zu finden. Neben dem bevorzugten 4-4-2-System – Wichtigtuer reden gerne auch von 4-1-2-1-2 – soll die Mannschaft aber bei Bedarf flexibel z. B. auf ein 4-3-3 umschwenken können. Ein guter Trainer sollte bei allen frischen Ideen immer in der Lage sein, sein System dem vorhandenen Spielermaterial anzupassen. So ist Roses Äußerung zu verstehen, sein altes Salzburg-System dem neuen Team nicht einfach nur überstülpen zu wollen. Als Problem könnte sich nämlich erweisen, dass auf der wichtigen Person im defensiven zentralen Mittelfeld mit Christoph Kramer und Tobias Strobl beide Kandidaten nicht unbedingt für ihre Schnelligkeit berühmt sind. Borussias Weltmeister ist immerhin sehr laufstark, hat dafür in der Vergangenheit aber schon öfter Schwierigkeiten gehabt, die defensive Stabilität als alleiniger Sechser aufrecht zu erhalten. Dies wird umso wichtiger, da die beiden Außenverteidiger höchst offensiv eingesetzt werden und regelmäßig einer Absicherung bedürfen. Bei Stefan Lainer wird sich erst noch erweisen müssen, ob er seine Stärken als Laufwunder und Mentalitätsmonster in der deutschen Liga genauso gewinnbringend wird einbringen können wie zuletzt in Österreich. Oscar Wendt wiederum wird in seinem 9. Jahr bei Borussia unter Beweis stellen müssen, dass er mit seinen bald 34 Jahren noch immer nicht zum alten Eisen gehört und zudem auch ohne offensives Pendant die linke Seite beackern kann. Am besten funktioniert hat er meist im Zusammenspiel mit einem defensiv starken Außenstürmer wie z. B. Fabian Johnson, der ihm bei seinen eigenen Offensiv-Vorstößen ggf. den Rücken freihielt. Es erscheint mutig, ihn ohne diesen Faktor sowie durch die Absicherung eines einzigen 6ers von der Leine zu lassen. Da Andreas Poulsen keine ernsthafte Alternative für den Schweden ist, wurde mit Ramy Bensebaini ein vielseitiger Abwehrspieler verpflichtet, der ebenso als Links- wie auch als Innenverteidiger eingesetzt werden kann. Der algerische Africa-Cup-Sieger hat mit seinen 24 Jahren bereits 101 Erstligaspiele in Frankreich absolviert und verfügt daher über eine gesunde Mischung aus Erfahrung und Entwicklungsfähigkeit. Die Außenbahnen wären damit zumindest quantitativ ausreichend stark besetzt. In der Innenverteidigung scheint der Stammplatz des Duos Elvedi/Ginter sicher. Nicht immer wird Borussia aber so verletzungsfrei durch die Saison kommen wie im Vorjahr. Sollte einer der beiden längere Zeit ausfallen, könnte Bensebaini auch dort eine Alternative darstellen, da er diese Position in der algerischen Nationalmannschaft bereits des Öfteren einnahm. Ansonsten wird man auf den Durchbruch eines talentierten Youngsters wie Louis Jordan Beyer oder Mamadou Doucouré angewiesen sein. Auch Tony Jantschke, der verletzungsbedingt im Kader für das Pokalspiel fehlte, plagen Schnelligkeitsdefizite, wenngleich er dies teilweise mit seiner Erfahrung und Stellungsspiel wettmachen kann. Während die Defensive insgesamt ein wenig Sorge bereitet, hat das französische Angriffsduo Thuram/Plea bei den bisherigen Eindrücken gut harmoniert und scheint zunächst gesetzt. Plea muss nachweisen, dass seine Leistung in der vergangenen Hinrunde näher an seinem eigentlichen Leistungsniveau liegt als jene aus der Rückrunde. Die Erwartungen auf Thuram hingegen sollten nicht zu stark überhöht werden. Spätestens seit seinem hübschen Kopfballtreffer im Pokal wird er von nicht wenigen Fans als kommender Toptorjäger herbeigesehnt. Erinnert werden muss aber daran, dass Thuram in seiner bisherigen Karriere nicht wirklich als großer Torjäger in Erscheinung getreten ist. In seinem Alter ist er zweifelsohne noch entwicklungsfähig, aber seine Stärken lagen bislang eher in seinem hohen Engagement und der Einleitung gefährlicher Situation. Bei aller Liebe zum Dribbling wird er noch lernen müssen, wann es ggf. besser sein kann, einen besser postierten Mitspieler oder direkt den Abschluss zu suchen. Auch wenn ihm ein Stammplatz absolut zuzutrauen ist, wäre es insgesamt eher der Normalfall, dass er in seinem ersten Jahr in der Bundesliga schwankende Leistungen abliefert und in schwächeren Phasen auch mal von der Bank ins Spiel kommt. Mit Embolo, Herrmann, Stindl und Edeljoker Raffael verfügt Borussia über einige Alternativen, die ihm diesen Raum zur Entwicklung bieten werden. „Wir verkaufen Qualität und kaufen dafür Potential“. Dieses Credo von Scouting-Chef Steffen Korell offenbarte sich auch in dieser Transferperiode wieder einmal – u. a. in Person des Weltmeister-Sohns. So umstritten wie Thorgan Hazard bei einigen Fans war. In 182 Pflichtspielen war er an 91 Treffern beteiligt und hatte somit in jeder zweiten Partie eine Torbeteiligung. Diese Fußstapfen sollen jetzt Thuram und Embolo im Paket ausfüllen, also zwei zweifelsohne talentierte Akteure, die aber beide erst noch den ganz großen Durchbruch schaffen müssen. Ob dies gleich auf Anhieb in ihrer ersten Borussen-Saison gelingt? Falls das Duo Thuram/Plea seine zuletzt starken Eindrücke dauerhaft bestätigt, könnte Breel Embolo seine Chance im dreigeteilten offensiven Mittelfeld suchen. Diese Rolle füllte er einst in der Schweiz bereits ordentlich aus, sodass ihm dies absolut zuzutrauen ist. Der verletzungsbedingte Ausfall von Jonas Hofmann, der frühestens im Oktober wieder einsatzbereit sein wird, könnte Embolo sogar schon zum Ligaauftakt gegen Schalke in die Startelf katapultieren. Neben ihm dürften Zakaria und Neuhaus trotz des durchwachsenen Pokalauftritts vorläufig gesetzt sein. In der Liga wird Borussias Mittelfeld aber Besseres abliefern müssen. Durch die fehlenden Offensivaußen sind die Wege weit und die Pässe müssen auch über größere Distanzen präziser kommen als zuletzt. Michael Cuisance, Fabian Johnson, Ibrahima Traore oder Laszlo Benes heißen die Alternativen fürs offensive Mittelfeld. Dem Slowaken traut Rose offensichtlich einiges zu, was etwas überrascht angesichts der Tatsache, dass seine halbjährliche Leihe nach Kiel nicht gerade überragend verlaufen ist. Gegen Aue deutete Benes mit zwei Treffern seine Qualitäten an. Ansonsten waren seine Leistungen aber „nur“ ordentlich, sodass er sich nicht einmal als unumstrittener Stammspieler in Liga 2 durchsetzen konnte. Nur 9 Partien in der vergangenen Rückrunde absolvierte Benes über mehr als 30 Minuten, steuerte in dieser Zeit aber immerhin neben den beiden Treffern sechs Assists bei. Für den Slowaken gilt aber genau wie für Cuisance, Doucoure oder Beyer, dass man gespannt sein darf, welcher junge Spieler in dieser Saison den nächsten Entwicklungsschritt geht und sich im Idealfall sogar in die Startformation drängt. An solchen Punkten wird auch das Wirken von Marco Rose und seinem Trainerteam gemessen werden, denn es muss das Ziel sein, die Talente der jungen Akteure zu fördern und diese weiterzubringen. Unter Hecking war dies zuletzt bei kaum einem Akteur nennenswert zu beobachten gewesen. Wo gehen Sie hin? Auf auf auf in die Champions League – so möchte man diese Frage gerne emotional beantworten. Auf den ersten Blick wäre diese Zielsetzung nur logisch nach dem 5. Platz zuletzt. Unabhängig vom Trainer gilt für Borussia aber auch in der kommenden Spielzeit die Maxime, dass ein europäischer Platz nur bei guter Konstellation möglich erscheint. Anders als im Vorjahr wird es eine Doppelbelastung geben, denn anders als RB Leipzig wird Borussia die Spiele in der Europa League ernst nehmen. Die aktuellen Ausfälle von Stindl, Kramer und Hofmann deuten zudem an, dass Borussia nicht unbedingt erneut so verletzungsfrei durch die Saison kommen wird wie über weite Strecken des Vorjahres. Auch wenn der Kader insgesamt eine ordentliche Breite hat, so gibt es ein paar Spieler, deren längerfristiges Fehlen eine gehörige Qualitätseinbuße bedeuten würde. Zu Saisonbeginn wird die größte Frage sein, ob und wie schnell sich die Mannschaft auf das neue System wird einstellen können. Zudem darf nicht vergessen werden, dass die Bilanz der letzten 14 Ligaspiele alles andere als berauschend war und sich erst noch zeigen muss, ob diese Negativserie mit dem Ende der Saison einfach so hinter sich gelassen werden konnte. So sehr es dem Fanherz schmeichelt, dass die meisten Experten Borussia auf einem internationalen Platz sehen. Die Erfahrung lehrt, dass es in der öffentlichen Wahrnehmung sehr schnell in beide Richtungen geht. Nur wenige Niederlagen würden ausreichen, um aus dem sympathisch-modernen Trainer-Multitalent ganz schnell einen überbewerteten Schubert-Klon werden zu lassen, der offensichtlich nur in der österreichischen Operettenliga funktioniert. Es spricht viel dafür, dass beide Sprachregelungen im Laufe dieser Saison zum Tragen kommen werden. Borussia wird aber die Geduld und die Disziplin haben, dies auszuhalten und erst zum Saisonende ein echtes Fazit zu ziehen, das nicht nur den dann erzielten Tabellenplatz, sondern auch die absehbare Perspektive für die Zukunft beinhalten wird. Denn auch wenn es Max Eberl zuletzt anders vorgekommen sein mag: Borussias Fans haben kein Problem damit, bei unglücklichem Saisonverlauf ein oder zwei Jahre im Tabellenmittelfeld zu versacken. Viel entscheidender ist, dass die Mannschaft und der Verein perspektivisch so gut aufgestellt ist, dass sich die zukünftige Wahrscheinlichkeit für einen (möglichst dauerhaften) Platz im oberen Tabellendrittel eher erhöht als reduziert. Seitenwahl-Prognosen Michael Heinen: Borussia hat die Qualität, erneut um die internationalen Plätze mitzuspielen. Wo genau sie dann landen werden, hängt von vielen Faktoren ab. Ich befürchte, dass es erneut schwankende Leistungen zu beobachten geben wird mit der bekannten Palette von überragenden Siegen bis hin zu unerklärlichen Lustlos-Vorstellungen. Ich bin gespannt, wie Rose darauf reagieren wird und ob er dies bereits in dieser Saison in den Griff bekommt. In der ersten Saisonhälfte wird es dauern bis die Mannschaft das neue System verinnerlicht hat. In der Rückrunde könnte die Physis zum Problem werden, denn das Dauerpressing kostet ebenso wie die Doppelbelastung viel Kraft, die zum Ende hin fehlen kann. Insgesamt bin ich daher für diese Spielzeit eher pessimistisch und glaube, dass es für Borussia schwer wird, den tabellarischen Erfolg des Vorjahres zu wiederholen. Da ich mich hier festlegen sollte, tippe ich auf einen 7. Platz in der Endauswertung, aber dafür einige begeisternde Auftritte in der Europa-League. Mike Lukanz: Zugegeben, es wäre ein Leichtes, euphorisch in die neue Saison zu starten. Die Champions League wurde zuletzt nur knapp verpasst, der Kader ist gefühlt stärker dieses Jahr, dazu ein neuer Trainer, ein neues System, endlich wieder mit richtigen Stürmern. Soweit das Herz. Der Verstand jedoch kann die vergangene Saison einschätzen und weiß um die Probleme, die all die Neuerungen mit sich bringen. Die ersten vier Plätze der Liga sind zudem praktisch vergeben, da muss schon vieles richtig und bei anderen vieles falsch laufen. Eine erneute Qualifikation für die Europa League sollte jedoch machbar und zugleich das Ziel sein. Claus-Dieter Mayer: Der große Umbruch fand in Mönchengladbach nur im Betreuerstab statt, der Kader wurde nur punktuell ergänzt. So wird eine zum Teil noch von Lucien Favre zusammengestellte Ballbesitzmannschaft nun von einem auf Pressing fixierten Trainerteam geleitet: gewisse Anpassungsprobleme und Reibungspunkte sind dabei zu erwarten. Die Qualität und Intelligenz auf beiden Seiten sollte allerdings dafür reichen, dass die Borussia auch in der Saison 2019/20 ein heißer Kandidat auf die Positionen unmittelbar hinter den Championsleague-Plätzen bleibt. Wenn nicht, wird auch Marco Rose bald erkennen müssen, dass nicht Dieter Hecking zu sein auf Dauer nicht genug ist um Gladbach Fans zufriedenzustellen. Christian Spoo: Was macht den "Rose-Fußball" aus und wie setzt die Mannschaft das um? Anlaufschwierigkeiten wird es geben. Sowohl die Mehrzahl der Spieler als auch die Anhänger sind anders sozialisiert. Ist die Umstellung des Systems ohne großen Umbau des Kaders überhaupt möglich? Wie reagieren die Fans, wenn Borussia hinten offen wie ein Scheunentor ist, und Plea, Thuram und Konsorten vorne nicht gleichzeitig netzen wie einst Jupp Heynckes? Und wie groß ist die Geduld im Verein und im Umfeld, wenn die Anpassungsprozesse Zeit brauchen? Davon ausgehend, dass man dem Trainer Zeit geben wird, rechne ich mit einem sehr holprigen Start und einer Konsolidierung in der zweiten Halbrunde. Im Endklassement wird Borussia zwischen Rang sieben und zehn einlaufen. Thomas Häcki: Die Systemumstellung wird Zeit benötigen. Die wichtigste Frage ist, wie viel Geduld das Umfeld mitbringt. Wenn es ruhig bleibt, traue ich der Borussia erneut Europa zu. Platz 5 wäre ein schöner Erfolg. Uwe Pirl: Borussia geht mit vielen Fragezeichen in die neue Saison. Wird es dem neuen Trainer gelingen, sein Spielsystem zu implementieren? Gibt es einen tauglichen Kompromiss zwischen Ballbesitz und Pressing? Ist der nur punktuell ergänzte Kader bereit, diese Herausforderung anzunehmen? Funktioniert das System Rose auch in einer Liga, in der man jede Woche Vollgas spielen muss? Schlagen die Neuzugänge ein? Hält Yann Sommer einen Elfmeter? Kann man den Abgang von Thorgan Hazard kompensieren? Zündet die neue Anordnung der Vereinshymnen oder wird "Tempo" der neue Hauptsponsor ("Die Seele brennt wird Ihnen präsentiert von "Tempo"!")? Wie auch immer die Antwort auf diese Fragen aussehen wird - der Kader hat Qualität, vielleicht sogar in der Breite an Qualität gewonnen. Insofern sollte es der Anspruch sein, um Platz 3-7 mitzuspielen. Platz 3 oder 4 wird es nur bei optimalem Verlauf werden. Weniger als Europa würde jedoch schon als Mißerfolg zählen. Das ist der Anspruch, an dem sich Borussia auch in der Folgesaison messen lassen muss - optimalerweise mit einem ansehnlicheren Fußball als zuletzt.


22. Aug 2019

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17. Aug 2019

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22. Aug 2019

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