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Pressespiegel

25. Jan 2021

„Fohlenfrühstück“: Das ist am 25. Januar bei Borussia los

Wann trainiert Borussia? Wer ist verletzt? Wer hat Geburtstag? Und was hat der 25. Januar früher mal gebracht? Mit unserem neuen Angebot starten Sie gut informiert in den Tag.

 


24. Jan 2021

Fohlenfutter-Ticker: Borussia und Ajax-Trainer ten Hag? Doppeltes Dementi

Sowohl Borussia Mönchengladbach als auch Ajax-Trainer Erik ten Hag bestreiten, dass es in der vergangenen Woche Gespräche gegeben habe. Seit Monaten wird spekuliert, dass Gladbach-Coach Marco Rose im Sommer von Borussia Dortmund abgeworben werden könnte.

 


24. Jan 2021

Borussia läuft nach oben: Das sagen Kilometer über Gladbachs Top-Form aus

Wenn die Laufleistung stimmt, stimmen die Ergebnisse - so sieht es aktuell bei Borussia Mönchengladbach aus. Anders als viele Konkurrenten wirken die Fohlen alles andere als ausgelaugt, sondern erfrischt.

 


24. Jan 2021

„Waren insgesamt zu passiv“: Borussias U23 verliert verdient gegen Rödinghausen

Der Start in das Fußballjahr 2021 ist Borussias U23 am Samstag misslungen. Beim SV Rödinghausen, den das Team von Heiko Vogel im Hinspiel noch 2:0 besiegt hatte, gab es diesmal eine verdiente 0:2-Niederlage.

 


24. Jan 2021

Starke Bilanz nach Rückständen: Gladbachs Punkte-Verspieler haben auch Comeback-Qualitäten

Wieder lag Borussia Mönchengladbach gegen Borussia Dortmund hinten - und wieder konnten die Gladbacher die Partie gewinnen. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison hat das Team von Trainer Marco Rose einen Rückstand in einen Sieg umgemünzt.

 


21. Jan 2021

Champions-League-Aspiranten mit Wurm

Es gab Zeiten, da machte es mehr Spaß, Fan von Borussia Mönchengladbach zu sein. Drei Punkte gegen Bremen, schön und gut – aber auch so ziemlich das Mindeste, das man angesichts des immer noch aktuellen Saisonziels erwarten kann. Borussia will wieder in die Champions-League. Da sollte man am Ende einer dann doch eher durchwachsenen Hinrunde gegen ein qualitativ klar schwächeres Team schon gewinnen. Die Rücküberweisung des Dauerkartengeldes wird so manches Konto aus dem Dispo holen, auch wenn die Aussicht, erst zur kommenden Saison (wenn überhaupt) wieder im Stadion zu sein, natürlich eine trübe ist. Ansonsten nervt die Anfälligkeit für späte Gegentore, nervt das VAR-Versagen von Stuttgart, nervt die unbeantwortete Trainerfrage und nerven die Nebenkriegsschauplätze, von denen in dieser Woche ein neuer entstanden ist, auf dem sich der Verein vermutlich noch eine ganze Weile wird tummeln müssen. Dass Borussia sich gleichzeitig für die kommende Saison die Dienste des französischen Talents Manu Koné gesichert hat, dessen stolzer Preis von kolportierten neun Millionen Euro nahelegt, dass man hier keinen Ergänzungsspieler erwarten sollte, geht dabei etwas unter. Aus dem Bremen-Spiel kann man einige Erkenntnisse mit in die Rückrunde nehmen: Borussia ist nach wie vor weit weg von ihrer Bestform, Rose-Fußball und Hecking-Fußball sind nur noch temporär voneinander zu unterscheiden, ohne Lars Stindl ist Borussia im Moment nur die Hälfte wert, Laszlo Benes tritt begnadete Standards, Hannes Wolf ist zu keinem Zeitpunkt eine Verstärkung, die Mannschaft wird bei knapper Führung am Ende auch weiter extrem zappelig. Die Schlussfolgerungen aus diesen Erkenntnissen zu ziehen, obliegt dem Trainerteam. Inwieweit sich dieses Team noch mit der Aufgabe bei Borussia identifiziert, ist kaum zu sagen. Das Schweigen von Marco Rose zu jeder Frage bezüglich seiner Zukunft wird immer donnernder, je länger das Thema Dortmund im Raum steht. Der Abschluss der Hinrunde wäre ein guter Zeitpunkt gewesen, Klarheit zu schaffen. Stattdessen windet sich Rose, er wolle sich zu Spekulationen nicht äußern. Warum denn nicht, wenn an den Spekulationen nichts dran ist? Rose wird das nicht machen, nur, um den Medien eine lange Nase zu drehen. So darf er sich nicht wundern, dass man ihn weiter löchert und dass auch geneigte Beobachter seine Aussagen, Körpersprache und sein Handeln nach Indizien absuchen, ob der Trainer innerlich mit Mönchengladbach womöglich schon abgeschlossen hat. Vielleicht ist es normal, dass ein Team den Spirit nicht über Monate auf konstant hohem Niveau halten kann. Borussia wirkte lange Zeit wie eine Einheit mit einer Idee, einem Ziel. Eine Truppe guter Typen, geführt von einem hungrigen Trainerteam, fokussiert auf das Wesentliche und auf die Umsetzung eines klar umrissenen Konzepts. Das ist im Moment anders. Natürlich: Die Hinrunde war keine Katastrophe. 28 Punkte in der Liga lassen alle Möglichkeiten offen, in der Champions-League ist man noch dabei, ebenso im DFB-Pokal. Und trotzdem: Ein bisschen fühlt es sich von außen an, als herrsche im Borussia Park ein kollektiver Burn-Out. Dazu passt, dass das Bild von der Truppe guter Typen Kratzer bekommen hat. Der Fall Thuram ist ausgiebig besprochen worden, hier wurde in mindestens ausreichendem Maße Buße getan. Der Fall Embolo dagegen hat noch viel Potenzial. Nachdem die Bild-Zeitung eine Kampagne versucht, mit der sie ihren Ruf als Organ der Niedertracht einmal mehr festigt, möchte man sich fast reflexhaft auf die Seite des Spielers und des Vereins stellen. Um dann festzustellen, dass man da auf sehr dünnem Eis steht. Embolo hat Borussia mit seinem Verhalten, selbst wenn seine Version der Ereignisse nicht nur abenteuerlich, sondern auch wahr sein sollte, massiv in die Breeldouille (©Claus-Dieter Mayer) gebracht. Und der Verein hat sich entschieden, einen Weg einzuschlagen, der sich als Sackgasse entpuppen könnte. „Unschuldig, bis das Gegenteil bewiesen ist“ ist die Sprachregelung. Die vereinsinterne Sperre von einem Spiel ist angesichts eines unstrittig vorliegenden Verstoßes gegen die Corona-Regeln (und gegen die Regeln eines professionellen Verhaltens) fast schon auffällig kurz. Und selbst das Bremen-Spiel verpasste Embolo nicht aus disziplinarischen Gründen, sondern wegen der angenommenen Infektionsgefahr nach seinem Ausflug an den Baldeneysee. Die weitere Aufarbeitung an Embolos Anwälte outzusourcen und die doch zunehmend eindeutigen Einlassungen aus dem Essener Polizeipräsidium erst einmal unkommentiert zu lassen, birgt das Risiko, sich am Ende der Komplizenschaft schuldig zu machen. Dass eine durchdachte, vom Ende her gedachte Krisenstrategie hinter dem Verhalten des Vereins im Fall Embolo steht, lässt sich nicht erkennen. Die Instagram-Erklärung des Spielers, ganz offenbar unabgestimmt, wäre sonst nicht veröffentlicht worden, die Social-Media-Abteilung des Vereins hätte sich diese Erklärung mittels Teilen nicht zu eigen gemacht. Die Geschichte ist einfach zu schräg, als dass man das Thema damit hätte klein halten können. Enthalten wir uns einer weitergehenden Bewertung und warten ab, was da noch kommt – in der Annahme, dass noch was kommt. Erstmal kommt Dortmund in den Borussia-Park. Für die Spieler Thuram und Embolo ist es ein Segen, dass diese Partie in dieser Situation ohne Zuschauer ausgetragen wird. Bei Spielen gegen den westfälischen Ballspielverein sind in der Regel besonders viele Auswärtsfans oder -sympathisanten im Borussia-Park, und die hätten die Gelegenheit, die mehr oder weniger reuigen Sünder 90 Minuten plus Nachspielzeit an ihre Verfehlungen zu erinnern, sicher nicht liegen lassen. Sportlich gesehen ist es das Treffen zweier Teams, die in der Hinrunde unter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Dortmund und Borussia trennt nur ein Punkt, das ist angesichts der Qualität des jeweiligen Kaders für Dortmund eine deutlich schlechtere Bilanz als für Mönchengladbach. Wenn bei Borussia die Stimmung gedämpft ist, ist sie beim Vizemeister im Eimer. Nach dem Punktverlust gegen Mainz und der Niederlage in Leverkusen gibt man sich zerknirscht, die Mannschaft übt sich im Mea Culpa, wobei die Einlassungen nach dem Leverkusen-Spiel den Eindruck nährte, jeder befragte Spieler sehe die Probleme eher bei zehn anderen. Währenddessen attestieren Sportdirektor Zorc und Interimstrainer Terzic ihren Spielern Mentalitätsprobleme, was sich anhört, als würden sie sich selbst für nicht zuständig erklären wollen. Klar ist: Dortmund liefert im Moment selten 90 Minuten am Stück ab, es ist jedem Gegner möglich, die Mannschaft zu verunsichern. Hier könnte Borussia ansetzen, gerade weil Dortmund sich oft schwertut, in Spiele hineinzufinden. Das frühe Sackzumachen gehört allerdings leider derzeit nicht zu den Kernkompetenzen der Gladbacher. Sicher fühlen darf man sich auch gegen möglicherweise mentalitätsgeschädigte Dortmunder keinesfalls. Das Spiel in Leverkusen war nicht so schlecht, wie es im Nachhinein gesehen wird. Dortmund hatte nach der Halbzeit eine sehr gute Phase mit einem Tor und diversen sehr guten und teils unglücklich vergebenen Torchancen. Das 2:1 für Leverkusen fiel eher überraschend, danach allerdings war tatsächlich spürbar die Luft raus – wohl auch deswegen machte Terzic seinem Namen nach dem Spiel alle Ehre. Bemerkenswert und aus Borussen-Sicht wenig ermutigend ist, dass Dortmund in dieser Saison schon so manches Spiel in der Schlussphase oder gar in der Nachspielzeit zu eigenen Gunsten entschieden hat. Mögliche Aufstellung Borussia : Sommer – Lainer, Elvedi, Ginter, Bensebaini – Kramer, Neuhaus – Thuram, Hofmann – Stindl, Embolo Dortmund : Bürki – Meunier, Akanji, Hummels, Guerreiro – Bellingham, Can – Sancho, Reus, Brandt – Haaland SEITENWAHL-Prognose Thomas Häcki : Dass bei der Borussia derzeit nicht alles rundläuft ist bekannt. Leider beim Gastgeber weniger als bei der Namenskopie so dass beim 1:3 die Punkte nicht am Niederrhein verbleiben. Mike Lukanz : Gegen die guten Gegner scheint sich Borussia besser motivieren zu können, zudem kehrt Thuram in die Mannschaft zurück. Allerdings ist es Dortmund. So läuft alles auf ein 1:1 hinaus. Claus-Dieter Mayer : Ein angeschlagener Angstgegner, schwache Leistung unter der Woche, Unruhe nach Embolos Eskapaden, eigentlich spricht alles gegen die wahre Borussia, die es aber irgendwie trotzdem schafft mit der besten Saisonleistung 3:1 zu gewinnen. Uwe Pirl : Die Wahrheit liegt auf dem Platz! Beim Aufeinandertreffen zweier schlingernder Borussias kann die richtige Borussia die Unruhe um Embolo besser ausblenden als die falsche ihre angeblich fehlende Mentalität. Deshalb: 2:1 für Gladbach. Christian Spoo : Zwei Teams mit mäßiger Form und Laune treffen aufeinander. Dortmund ist individuell aber besser besetzt und gewinnt mit 3:1.


18. Jan 2021

Der gespielte Witz

Freunde klassischer deutscher Fernseh-Komik erinnern sich sicher an die Sendung „Nonstop Nonsens“, in der Didi Hallervorden 45 Minuten lang allerlei Unfug treiben durfte, nur um dann am Ende seinen gesamten Mitarbeiterstab vor den Kopf zu stoßen, indem er den Abspann in höchster Geschwindigkeit laufen ließ, um somit Zeit für einen letzten Sketch zu gewinnen: den von ihm sogenannten „gespielten Witz“. Das Ende eines Borussia-Spiels in der Saison 2020/21 erscheint mittlerweile ähnlich vorhersehbar. Ob der Gegner ein spätes Ausgleichstor erzielt, ein eigener Spieler wegen Spuck-Attacke rot sieht oder (wie am Samstag) die Fehlanwendung des VAR in letzter Sekunde einen Auswärtssieg vereitelt: Es endet stets mit einer Pointe, bei der leider Anhänger des VFL wenig zu lachen haben. Wir wollen das „Kommunikations- und Darstellungsmissverständnis“ (VAR-Projektleiter Jochen Drees) vom Samstag jetzt gar nicht noch einmal detailliert skizzieren, denn dass da gewaltig was schiefgelaufen ist, haben die Offiziellen ja mehr oder weniger direkt inzwischen bestätigt oder wie Schiedsrichter Felix Brych es euphemistisch umschrieb: Stuttgart kam mit der Entscheidung auf Elfmeter „glücklich“ davon. Man sollte allerdings hinzufügen, dass dieses Glück durchaus hart erarbeitet war, denn der Aufsteiger, der neben Union Berlin als die positive Überraschung der Saison hervorsticht, hatte auch in diesem Spiel gezeigt, dass man nicht zufällig weit vor den Abstiegsrängen steht. Nach dominanten Beginn der Borussia in den ersten 20 Minuten schafften es die Schwaben das Spiel ausgeglichen zu gestalten. Der Führungstreffer durch einen Stindl-Elfmeter in der 35. Minute war zwar nicht unverdient für die Gladbacher, kam aber in dieser Spielphase eher überraschend, denn die Schwaben und vor allem der glänzend aufgelegte Gonzalez waren mittlerweile gut im Spiel. Zu Beginn der zweiten Hälfte war der VFB dann die bessere Mannschaft und das 1:1 nach 58 Minuten war der verdiente Lohn. Dass die Borussia bis zur letzten Sekunde des Spiels dann doch in Führung lag, hatte seinen Ursprung in einer Energieleistung Zakarias, der sich bei einem Konter nach Stindl-Pass mit Kraft und Geschwindigkeit gegen Stenzel durchsetzen konnte und dann auch noch erfolgreich abschließen konnte. Es hätte einer dieser Arbeitssiege werden können, die Spitzenmannschaften gern mal mitnehmen. Aber es wurde kein Sieg und ob die Borussia zurzeit eine Spitzenmannschaft ist, kann man auch kontrovers diskutieren. Es war kein wirklich schlechter Auftritt der Mannschaft, aber gerade die in der Vorwoche so starken Hofmann und Neuhaus hatten in Stuttgart einen ihrer schwächeren Tage erwischt und somit fehlte dem Gladbacher Angriffspiel etwas die Kreativität, was auch der erneut starke Lars Stindl nicht allein wettmachen konnte. Hinzu kam noch, dass der stets engagierte aber glücklose Breel Embolo kaum etwas zustande brachte. Zuspiele auf den Schweizer waren eigentlich nur Fehlpässe mit eingebauter Verzögerung: Man wusste stets, dass der Ball eine Sekunde später in den Stuttgarter Reihen seien würde. Auch die Defensive war nicht immer sattelfest; vor allem Elvedi und Lainer hatten in ihren Duellen mit Gonzalez und Sousa so ihre Schwierigkeiten. Aber sowohl die Detailanalyse der einzelnen Spielerleistungen wie auch die Medienweite Konzentration auf die grimmige Mär vom fiesen Felix und der bösen Bibi (nicht unterschlagen werden sollte dabei die Rolle von Risky Ramy, der seine Hände ja auch einfach mal bei sich behalten hätte können) verschleiern ein wenig, wo die Borussia wirklich steht zurzeit: Es war bereits das siebte Unentschieden in dieser Spielzeit, was schon zwei mehr sind als in der gesamten Vorsaison. Die Gegner hießen dabei Union, Wolfsburg, Freiburg, Augsburg, Hertha, Frankfurt und Stuttgart. Jedes Mal war die Borussia Favorit, sechsmal ging sie auch in Führung, hatte immer eine Chance das Spiel zu gewinnen, aber auch in fast allen Fällen (das Heimspiel gegen Augsburg vielleicht ausgenommen) war das Ergebnis am Ende gerecht oder gar etwas glücklich (Freiburg, Frankfurt). Ein Spieltag vor Hinrunden-Ende steht man nun tabellarisch inmitten dieser 7 Teams und das kann man jetzt nicht nur darauf schieben, dass einem ein fehlerhafter VAR-Einsatz am Wochenende zwei Punkte gekostet hat. Die Gründe dafür sind vielschichtig; die Konzentration auf die Champions-League im Herbst hat sicher eine Rolle gespielt, aber vielleicht ist die Wahrheit aber auch, dass man sich nicht so sehr dieses Jahr unter Wert verkauft, sondern in der Vorsaison auch etwas über dem eigentlichen Niveau gespielt hat. Das einzige Team auf den Rängen 5-13 gegen das Borussia 20/21 noch nicht Unentschieden gespielt hat, kommt nun schon morgen Abend in den Borussia-Park. Werder Bremen konnte im Sommer nur durch die Relegations-Playoffs gegen Heidenheim den Abstieg vermeiden und spielt auch in dieser Spielzeit nicht gerade begeisternden Fußball. Der Kader ist im Wesentlichen die Fastabstiegsmannschaft der Vorsaison, bei der dazu mit Füllkrug der einzige wirklich torgefährliche Spieler fehlt. Der einstige Stern am Trainerhimmel Florian Kohfeldt hat sich in kürzester Zeit vom (scheinbarem) Fussball-Visionär zu einem pragmatischen Defensiv-Strategen verwandelt und lässt sein Team ziemlich uninspiriert aber gelegentlich erfolgreich (wie z.B. am Wochenende gegen Augsburg) herumdümpeln. Hinzukommt, dass der Borussia-Park kein gutes Pflaster für die Hanseaten ist, die hier in der Bundesliga seit 2010 nicht mehr gewinnen konnten und dabei mehrfach ziemlich unter die Räder kamen. Im Prinzip spricht also alles für die Borussia, wenn, na ja, siehe oben. Marco Rose wird mit großer Sicherheit ein wenig rotieren, da ja am Freitag mit Dortmund schon der nächste Kracher auf den VFL wartet. Mit Sicherheit nicht auflaufen wird Breel Embolo, der wegen eines Corona-Verstoßes (er besuchte eine Party, wie dumm kann man eigentlich sein?) kurzfristig aus dem Kader gestrichen wurde und vermutlich durch Alassane Plea ersetzt werden wird. Aber auch Wendt oder vielleicht gar Hannes Wolff sind Spieler die Bensebaini oder Hofmann in der Startelf ersetzen könnten. Es könnte ein Geduldsspiel gegen tief stehende Bremer geben, aber ein Sieg ist absolute Pflicht für die Borussia um die Hinrunde mit 28 Punkte ordentlich zu beenden und den Anschluss an das obere Tabellendrittel zu wahren Man kann daher nur hoffen, dass der VFL im letzten Hinrundenspiel mit dem Unentschieden-Nonsens aufhört und humorlos ohne gespielten Witz kurz vor Ende gewinnt. Seitenwahl-Tipps: Claus-Dieter Mayer: Wie genau es Sergeant in der 93. Minute schafft, den Ball im Gewühl durch die Beine Sommers zu spitzeln, weiß am Ende keiner so recht, aber wiedermal stehen die Gladbacher nach einem 1:1 daheim zum Schluss wie die begossenen Pudel da und beginnen langsam sich mit dem Regelwerk für die Europa Conference League zu beschäftigen Christian Spoo: Kein Kölner Keller kann verhindern, dass Borussia Werder Bremen schlägt. 2:0. Michael Heinen: Genug gejammert. Borussia tut gut daran, sich wieder auf sich selbst zu konzentrieren und gewinnt daher souverän mit 4:1. Mike Lukanz: Jeder bei Borussia hätte vor den drei Spielen gegen Bayern, Stuttgart und Bremen sieben Punkte unterschrieben. Damit das tatsächlich unterschriftsreif wird, braucht Borussia einen Sieg, der mit dem 3:1 auch eingefahren wird.


14. Jan 2021

Am Wendepunkt der Saison?

Es ist beeindruckend, wie schnell ein Sieg gegen den übermächtigen FC Bayern München die Stimmungslage verändern kann. Hatten bereits nach 30 Minuten die ersten den Sender gewechselt, scheint es auch eine Woche nach Abpfiff kein Ende der Begeisterung über die brutal effektiven Borussen zu geben. Doch einer spielte schon direkt nach dem Abpfiff nicht mit. Klar freute sich auch Marco Rose über den Sieg, machte jedoch gleichzeitig deutlich: "Wir müssen dran bleiben, das ist die Kernbotschaft."


09. Jan 2021

Business as usual

Copyright: Ulrich Hufnagel/Hufnagel PR Ein Sieg über Bayern München. Was bei 16 anderen Bundesligisten wochenlange Feierstimmung auslösen würde, gehört für den gemeinen Gladbach-Fan mittlerweile ein Stück weit zur Normalität. In den letzten sechs Jahren konnte Borussia fünfmal gegen den Rekordmeister gewinnen und ist damit dessen legitimer Angstgegner. Zur Wahrheit gehört auch, dass es in diesem Zeitraum zwei deftige 1:5-Niederlagen gab, in denen die Bayern ihre finanzielle wie sportliche Überlegenheit untermauerten. Nach einer halben Stunde sah es vergangenen Freitag aus als könne sich dies wiederholen: Nicht einmal die für ihren unerschütterlichen Optimismus berüchtigte Seitenwahl-Redaktion hätte beim Stand von 0:2 an einen weiteren Sieg der Fohlenelf geglaubt. Dass es dennoch dazu kam hatte u. a. folgende Gründe. Die taktische Meisterleistung von Marco Rose Es ist bekannt, dass Seitenwahl nicht zu den allergrößten Freunden von Dieter Hecking gehörte. Der Nürnberger Sportdirektor kann mit Stolz auf eine sehr ordentliche Karriere als guter Bundesliga-Trainer zurückblicken. Auch bei seinem Borussen-Intermezzo wies er nach, ein absoluter Fachmann zu sein, der aus einer Mannschaft viel herausholen kann. Mit fortlaufender Zeit wurden aber auch seine Grenzen sichtbar, was Max Eberl veranlasste, mit Marco Rose ein Upgrade vorzunehmen. Dies macht sich insbesondere in der Taktik bemerkbar, mit der Borussia unter ihm in die Partie geht und wie sie auf unglückliche Spielverläufe reagiert. Am Freitag z. B. hatte Rose erkannt, dass die Bayern über die Zentrale anfällig sind. Mit einem starken zentralen Mittelfeld fand er genau das richtige Mittel, um selbst einen 0:2-Rückstand noch aufzuholen. Copyright: Ulrich Hufnagel/Hufnagel PR Die Klasse im zentralen Mittelfeld Jonas Hofmann, Lars Stindl, Florian Neuhaus, Denis Zakaria, Christoph Kramer. Man muss sehr lange in die glorreiche Vereinsgeschichte der Borussia zurückblicken, um ein derart hochkarätiges Mittelfeld zu finden. Während Stindl und Kramer von ihrer Erfahrung zehren, könnten die drei anderen sogar in den kommenden Jahren noch besser werden – sofern sie schlau genug sind, noch ein paar Jahre im Borussia-Park zu verweilen. Spieler des Spiels war selbstverständlich Doppeltorschütze Hofmann, der mittlerweile vor dem Tor so kaltschnäuzig ist, als hätte er nie etwas anderes getan als Tore zu schießen. Es kommt selten vor, dass ein Fußballer das Attribut Torgefährlichkeit derart stark erlernt wie es beim einstigen „Chancentod" der Fall ist. In dieser Form ist Hofmann derzeit vermutlich sogar Borussias wertvollster Spieler überhaupt. Die wiedererlangte Defensivstärke Mit der Viererkette Lainer, Ginter, Elvedi, Wendt ist Borussia in den vergangenen Jahren sehr häufig aufgelaufen. Zumeist tat sie dies erfolgreich und vor dieser Saison wäre niemand auf die Idee gekommen, an dieser Abwehrreihe ernsthaft zu zweifeln. In den ersten Partien dieser Spielzeit fing sich Borussia aber unerfreulich viele Gegentore und stand deutlich wackliger als im vergangenen Jahr. Am Defensivpersonal wird es nur zum Teil gelegen haben, wenngleich die vier ebenso wie Torhüter Sommer derzeit ein paar Prozentpunkte von ihrem persönlichen Optimum entfernt sind. Eine gute oder schlechte Defensive beginnt aber in der Offensive, wo der Ausfall diverser Leistungsträger auch für Borussias Defensivbemühungen schädlich gewesen zu sein scheint. Trotz der zwei Gegentore haben es die Gladbacher an diesem Freitag deutlich besser gemacht. Die Bayern-Tore fielen praktisch aus dem Nichts – durch einen Blackout von Neuhaus und einen Sonntagsschuss von Goretzka. Ansonsten ließ die Mannschaft gegen Deutschlands stärkste Offensive sehr wenig zu. In Halbzeit 2 nahm zwar der Druck der Bajuwaren zu, ohne dass dies aber allzu viele zwingende Torchancen herbeigeführt hätte. So war es insgesamt ein hochverdienter Sieg einer an diesem Abend besser eingestellten und auftretenden Mannschaft, die zudem mit viel Leidenschaft um den Sieg kämpfte. Exemplarisch sei hier Rami Bensebaini genannt, der nach seiner Corona-Erkrankung erstaunliche 89 Minuten lang durchhielt. Copyright: Ulrich Hufnagel/Hufnagel PR Tabellarisch war der Sieg gegen die Bayern nach den unzähligen unnötigen Punktverlusten der bisherigen Saison Gold wert. Borussia spielt weiter voll mit im Kampf um die europäischen Plätze und hat zumindest nicht ganz den Anschluss an die oberen vier Plätze verloren, wo zuletzt Leverkusen etwas schwächelt. Die Saison ist noch lang und es wird noch viel passieren. Im Vorjahr folgte – nicht zum ersten Mal – auf einen umjubelten Sieg über die Bayern eine schwächere Phase. Nur wenige Tage später gab es das bittere Aus in der Europa-League sowie eine Niederlage in Wolfsburg. Es gibt also keinen Grund um sich nach dem Sieg über den Rekordmeister zufrieden zurückzulehnen. Marco Rose und sein Team tun vielmehr gut daran, ihn als das zu sehen was er ist – ein erfreuliches, beinahe jährlich wiederkehrendes Ritual, das man zufrieden zur Kenntnis nimmt, um an die konzentrierte Top-Leistung in der verbleibenden Saison möglichst oft anzuknüpfen. Mike Lukanz : Wer hätte nach diesen vergangenen Spieltagen mit einer solchen Leistung gerechnet? Und das ohne Plea und Thuram? Hofmann ist zurück, Bensebaini ebenso, Zakaria nähert sich seiner alten Topform. Nun gilt es, diese Leistung zu bestätigen und nicht dem alten Fluch zu erliegen, nach dem Bayern-Besieger mit einer wochenlangen Negativserie bestraft werden. Christian Spoo : Im Gegensatz zum 2:1 der Vorsaison war dieser Sieg hochverdient. Borussia hat Moral bewiesen, die Taktik passte und erstmals in dieser Saison hat das Team konsequent und sicher verteidigt. Uwe Pirl : DöpDöpDöp! Claus-Dieter Mayer: Als einziger echter Experte in dieser Redaktion hatte ich nicht auf eine Borussia-Niederlage getippt und war daher auch nicht sonderlich überrascht über den Spielverlauf. Bemerkenswert nur, dass die Bayern in dieser Saison ein noch größeres Kackteam als der FC Augsburg, der VFL Wolfsburg oder Real Madrid zu sein scheinen und noch nicht mal den obligatorischen späten Ausgleichstreffer im Borussia-Park hinbekamen. Copyright: Ulrich Hufnagel/Hufnagel PR


07. Jan 2021

Umgekehrte Vorzeichen

Gerne wird in diesen Tagen an den 2:1-Heimerfolg über den FC Bayern aus der vergangenen Saison erinnert. Es war der damalige Höhepunkt einer unerwarteten und beeindruckenden Phase im Herbst 2019, als Borussia den ewigen Rivalen als Tabellenführer empfing und ein Spiel gewann, wie es sich Fans stets ausmalen: Rückstand und Siegtor in der Nachspielzeit, der Borussia-Park bebte. Mehr als ein Jahr und eine Pandemie später sieht die Lage vor dem Duell mit dem Deutschen Meister leider anders aus. Und das liegt nicht nur daran, dass die beiden Helden von damals, Ramy Bensebaini und Marcus Thuram, dieses Mal entweder eine kleinere oder gar keine Rolle werden spielen können. Immerhin, das als kleiner Rückblick, gelang der Start nach der Weihnachtspause, die den Namen so nicht verdient hat. Aber wir alle haben uns an alle möglichen Absurditäten und Ungewohntes in Corona-Zeiten schon irgendwie gewöhnt. Der 1:0-Sieg in Bielefeld vor Wochenfrist durch Breel Embolos Tor liest sich knapper, als er tatsächlich war. Borussia verpasste es leider einmal mehr, durch mehr Tore ein Spiel frühzeitig zu unterscheiden und ließ den Gegner unnötig am Leben, doch dazu später mehr. Sei’s drum, die drei Punkte waren sehr notwendig, um den Kontakt zu den Champions-League-Plätzen nicht noch mehr abreißen lassen zu müssen. Nach wie vor entwickelt sich diese Saison merkwürdig und lässt mindestens zwei Lesarten zu. Borussia hat nur vier Punkte Rückstand auf Champions-League-Platz vier, steht im Achtelfinale der Champions League sowie in der gleichen Runde des DFB-Pokals. Alles auf Kurs, so scheint es. Am gleichen Spieltag der Vorsaison hatte die Mannschaft satte zehn Zähler mehr gesammelt, sich jedoch schon aus beiden Pokalwettbewerben verabschiedet. Die Optimisten, zu denen der Autor dieser Zeilen grundsätzlich auch zählt, sagen, dass viele Punkte nur durch eigene Unzulänglichkeiten liegengelassen wurden und nicht durch mangelnde Qualität, sprich: gelingt es Borussia, sich tatsächlich fokussierter am Riemen zu reißen und Führungen – die es zuhauf gab – mal zu Ende zu bringen, stehen die Chancen gut, auch in der kommenden Saison wieder Champions League spielen zu können. Weil der Kader diese Leistung hergibt. Die Pessimisten weisen jedoch darauf hin, dass die Probleme in der Abwehr respektive im gesamten Abwehrverhalten zu signifikant seien und dass nahezu jeder Gegner, ganz gleich welcher Qualität, sich gegen Borussia Chancen erspielt und folgerichtig auch zu viele Tore erzielt. Hier gehen ein bisschen Wahrnehmung und Fakten auseinander, denn um ein letztes Mal den 15. Spieltag der Vorsaison als Vergleich heranzuziehen: damals hatte Borussia nur drei Gegentore weniger. Der Unterschied liegt tatsächlich darin, dass 2019/2020, gerade in der Hinrunde, viele Spiele schlichtweg gewonnen wurden. Selbst die, in denen Borussia nicht unbedingt geglänzt hat. Zum Beispiel das eingangs erwähnte Heimspiel gegen eben diese Bayern, die Borussia damals in der ersten Halbzeit eine Lehrstunde erteilt haben und bis heute niemand weiß, warum es zum Pausentee nicht 0:3 oder 0:4 aus Gladbacher Sicht stand. Es ist das vielfach zitierte Spielglück, das Borussia in der laufenden Saison zu oft nicht mehr hat. Von den vier Remis zu Hause hätten nur zwei gewonnen werden müssen und Borussia stünde nun punktgleich mit dem viertplatzigen BVB. Nun ist Borussia jedoch eine Mannschaft, die sehr viel – um nicht zu sagen zu viel – von einzelnen Spielern lebt. Natürlich wird auch bei Borussia das Mantra der Mannschaft als Einheit gepredigt. Das Fehlen von Ramy Bensebaini, Jonas Hoffmann oder jetzt Marcus Thuram, die nach wie vor nicht hundertprozentige Fitness eines Denis Zakaria, all das schlägt sich dermaßen signifikant in der Leistungsfähigkeit auf dem Platz nieder, dass nur Betriebsblinde dies negieren würden. Dazu ein zehnprozentiger Leistungsabfall eines Yann Sommer und die offensichtliche Überspieltheit nahezu der gesamten Abwehrkette (Matthias Ginter, Nico Elvedi und Stefan Lainer gehören zu den Feldspielern mit den meisten Einsatzminuten der gesamten Liga): diese wenigen Zutaten reichen bereits, um die Ergebniskrise, die Borussia in der Liga seit Monaten spürt, zu erklären. So langsam bessert sich die Situation jedoch wieder. Hätte Thuram gegen Hoffenheim nicht seinen Aussetzer gehabt, könnte Marco Rose am Freitagabend seine vermeintliche Top-Elf für den Kader nominieren. Valentino Lazaro wird definitiv ausfallen, Thuram aufgrund seiner Rotsperre ebenso. Für Bensebaini reicht es nach seiner langwierigen Covid-19-Erkrankung noch nicht für 90 Minuten, er wird jedoch sicherlich im Laufe der Partie eingewechselt oder, je nach Zustand, vielleicht sogar beginnen, um dann von Wendt ersetzt zu werden. Zakaria, Kramer und Hofmann werden voraussichtlich im Mittelfeld beginnen, Stindl, Plea und Embolo im Angriff. Rose zeigte sich auf der Pressekonferenz vor dem Spiel erstaunlich selbstbewusst, sprach davon, dass man „die Bayern schlagen“ könne. Und dass er und sein Trainerteam natürlich wüssten, wo die Schwachstellen des Gegners lägen. Denn der Rekordmeister aus München offenbart in dieser Saison eine ebenso erstaunliche Anfälligkeit in der Defensive, mit 21 Gegentoren liegen die Münchner fast gleichauf mit Borussia. Zudem lag die Mannschaft bereits diverse Male in Rückstand, konnte die Spiele jedoch (fast) immer gewinnen beziehungsweise Niederlagen verhindern und ist damit so ziemlich das Gegenteil von Borussias Schlafmützigkeit, Führungen zu Siegen zu machen. Auch ein Grund, warum die Münchner diesmal als Tabellenführer und nicht zum Tabellenführer anreisen. Nicht wenige hatten vor der Saison, der Autor eingeschlossen, eine kleine Chance gewittert, die ewige Dominanz der Bayern in dieser Saison zumindest stark in Angriff nehmen zu können. Wenngleich der FC Bayern ohne jeden Zweifel im Jahr 2019/2020 die beste Mannschaft der Welt stellte, so erwartbar war auch ein Motivationsloch im Herbst. Nach fünf Titeln im Sommer ist es menschlich, dass sich auch Weltklassespieler in der Folgesaison im grauen Bundesligaalltag gegen Bremen, Berlin oder Mainz mitunter schwertun. Bayerns größte Qualität unter Trainer Hansi Flick war jedoch schon vergangene Saison nicht ausschließlich spielerische und individuelle Klasse, sondern charakterliche Stärke und Geschlossenheit. Diese Eigenschaft ist es, die die Bayern gerade in den vergangenen Spielen davor bewahrte, die ein oder andere Niederlage einstecken zu müssen, die sehr wohl im Bereich des Möglichen lag. Der Nimbus der Unbesiegbarkeit ist nicht mehr vorhanden, aber noch reicht es für viele Mannschaften nicht, die Bayern über 90 Minuten in die Knie zu zwingen. Und wer in Robert Lewandowski den besten Fußballer der Welt in seinen Reihen hat, wird in jedem Spiel seine Chancen bekommen. Selbst in diesem mit Nationalspielern gespickten Kader gibt es einen spür- und sichtbaren Leistungsschub, wenn Lewandowski dann doch in der zweiten Hälfte eingewechselt wird, um ein Spiel zu drehen, in dem er eigentlich geschont werden sollte. Im Spiel am Freitagabend wird Letzteres nicht der Fall sein, Lewandowski wird natürlich im Sturmzentrum beginnen. Serge Gnabry wird keine Option sein, dafür wird Kingsley Coman wieder im Kader und wahrscheinlich auch in der Startelf stehen. Dazu Thomas Müller als Freigeist hinter, neben oder vor Lewandowski plus Nationalspieler Leroy Sané auf dem Flügel. Viel Arbeit also für Gladbachs Außenverteidiger, das Tempo von Coman und Sané zu kontern. Das Mittelfeld aus Joshua Kimmich und Leon Goretzka ist eines der besten Europas. Die beiden kombinieren Lauf- und Spielstärke, sind beide unglaublich aggressiv im Zweikampf und Gegenpressing. Es wird spannend zu sehen, wie sich Stindl, Hofmann und auch Zakaria hier aus der Affäre schlagen werden. Die Abwehr ist, wie bereits erwähnt, das Sorgenkind der Münchner. Viele Gegner haben inzwischen Wege und Mittel gefunden, das sehr hohe Pressing der Münchner zu überspielen. Einen Tempomangel hat der FC Bayern in der Abwehrkette wenngleich nicht, denn Süle und besonders Alonso Davies sind enorm schnelle Spieler. Im Tor wird Manuel Neuer hoffentlich mindestens einen Aussetzer haben, den er sich ja gerne mal leistet. Wahrscheinlicher ist jedoch, dass er bei jeder abgefangenen Flanke vom „kicker“ wieder mit dem Prädikat „Weltklasse“ geadelt wird. Ohne Frage ist Neuer einer der besseren Torhüter auf der Welt. Die absurde Überhöhung seiner oft soliden, aber nicht überragenden Leistungen durch weite Teile der Medien und Fans ist mittlerweile fast schon lustig. Für Borussia wird es auch darauf ankommen, die Anfangsphase des Spiels gut zu überstehen. Nach dem peinlichen 0:2-Pausenrückstand gegen Mainz am vergangenen Spieltag ist davon auszugehen, dass die Bayern am Freitagabend – auch im Wissen um ihren „Angstgegner“ und der damit verbundenen, erhöhten Konzentration – sehr aggressiv beginnen werden. Im Laufe des Spiels wird Borussia ihre Chancen bekommen, weil die Münchner Räume anbieten werden. Dennoch, und darüber sollten sich alle im Klaren sein, kann das Spiel auch schnell zu einem Desaster werden, wenn die Fohlen in der Offensive ähnlich schlampig mit ihren Chancen umgehen und in der Defensive die leider zu oft gesehenen Schlafmützigkeiten und individuellen Aussetzer präsentieren. Die Tipps der SEITENWAHL -Redaktion: Christian Spoo : Die Kräfte sind ähnlich verteilt wie beim letzten Aufeinandetreffen im Borussia-Park. Diesmal schlägt sich das auch im Ergebnis nieder. Bayern gewinnt mit 4:1. Claus-Dieter Mayer : Bayern liegt wieder einmal im Rückstand, die Borussia schafft es wieder einmal nicht einen (diesmal sogar 2-Tore) Vorsprung über die Zeit zu bringen. Am Ende wird es ein achtbares aber nicht sonderlich hilfreiches 2:2. Thomas Häcki : Vorne Chancenwucher, hinten wackelig, Publikum Fehlanzeige. Es gibt nicht viel was für die Borussia spricht. Bayern zeigt beim ungefährdeten 3:0 Erfolg ganz klar die Kräfteverhältnisse auf. Mike Lukanz : Die Bayern liegen Borussia irgendwie, daher erwarte ich ein durchaus gutes Spiel. Dennoch: Die Defizite, die sich bereits durch die ganze Saison ziehen, werden ein erneutes Happy End verhindern. Die Gäste nehmen beim 1:3 alle drei Punkte mit. Michael Heinen: Wenn selbst Mike schon pessimistisch ist, traue ich mich nicht, dem zu widersprechen. Borussia spielt zwar ordentlich, ist am Ende aber chancenlos und verliert 1:3. Mike knows best.


23. Jan 2021

Fohlen-Trainer: Warum Rose in Gladbach bleiben sollte - und das Per Mertesacker auch so sieht

Geht Marco Rose oder bleibt er in Gladbach? Für die eigene Karriereplanung könnte ein Verbleib am Niederrhein besser sein, das finden offenbar nicht nur die Verantwortlichen der Fohlenelf.


23. Jan 2021

Borussen-Spektakel: „Geile Leistung von allen“ - Die Stimmen zum Gladbach-Kracher

Der Rückrunden-Auftakt der Fußball-Bundesliga war spektakulär. Mit offenem Visier begegneten sich Gladbach und Dortmund zum Borussen-Duell. Am Ende gewann erstmals seit fast sechs Jahren die Borussia vom Niederrhein. Die Gäste reagieren frustriert.


21. Jan 2021

Transfer: Borussia Mönchengladbach verpflichtet Kouadio Koné

Borussia Mönchengladbach hat Kouadio Koné verpflichtet. Der 19-Jährige ist ein Spieler für das defensive Mittelfeld.


21. Jan 2021

Corona-Pandemie: Borussia Mönchengladbach erstattet Dauerkarten-Gebühren

Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach erstattet von sofort an die Dauerkaten-Beiträge. Der Verlauf der Corona-Pandemie hatte eine Hoffnung zunichtegemacht.


19. Jan 2021

1:0 Sieg: Gladbach siegt gegen Bremen – Elvedi rettet mit Kopfballtor

Es geht auch ohne die beiden Top-Stürmer Embolo und Thuram. Gladbach kehrt durch ein 1:0 gegen Werder in die Erfolgsspur zurück. Das Tor erzielt Elvedi per Kopfball. In der Schlussphase muss die Borussia aber zittern.


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