Sascha Hansen ist neuer Tippspielkönig
Spannung bis zum Schluss nicht nur in der Fußball-Bundesliga. Auch bei unserem Online-Tippspiel war es bis zum Schlußpfiff der Saison 2018/2019 ein offenes Rennen. Am Ende setzte sich Sascha Hansen mit 419 Punkten hauchdünn vor Jacqueline Fink mit 418 Punkten durch. Herzlichen Glückwusch dem... mehr
SAISON 2019/2020: STAMMPLATZ im FANBUS SICHERN
Ab sofort können sich alle Fanclub-Mitglieder über unser Buchungsportal ihren persönlichen Stammplatz im Fanbus sichern – mit einer Bus-Dauerkarte für die Heimspiele der Borussia in der Bundesliga-Saison 2019/2020! mehr
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Pressespiegel

21. Mai 2019

Borussias Spieler des Monats Mai gesucht

Bei der gemeinsamen Aktion von Borussia und Cichon Personalmanagement stehen Yann Sommer und Josip...


21. Mai 2019

Borussen absolvieren erste Stationen der Chinatour

Am ersten Tag der Chinatour standen für die Borussen am heutigen Dienstagvormittag in Guangzhou...


21. Mai 2019

Poulsen im dänischen Kader für U21-EM

Borussias Linksverteidiger Andreas Poulsen ist am heutigen Dienstagnachmittag in den Kader der...


21. Mai 2019

U17 zieht mit 4:1-Sieg ins Pokalfinale ein

Borussias U17 ist durch einen 4:1 (2:0)-Sieg bei Ligakonkurrent SG Unterrath ins Endspiel des...


21. Mai 2019

Fohlen präsentieren sich Fans bei öffentlicher Einheit

Die FohlenElf hat am heutigen Dienstagnachmittag ein öffentliches Training in Guangzhou absolviert.


22. Mai 2019

Es geht um Marco Rose: Lothar Matthäus verrät Fohlen-Geheimnis

Sollte der neue Trainer schon früher kommen?


21. Mai 2019

So süß, dieser Instagram-Post: Gladbachs Rekord-Transfer im Baby-Glück

Er verkündet die freudige Botschaft: „Mami und Papi warten auf dich“


21. Mai 2019

Fohlen-Keeper Sommer auf den Barrikaden: Europa League ist kein Verlierer-Cup

Borussias Schlussmann ist „sehr glücklich" darüber, wie die Sasison gelaufen ist


20. Mai 2019

20 Millionen Euro weniger: Das kostet die Gladbacher die vergeigte „Meisterschaft"

Euro League statt Königsklasse - finanziell ist das ein gravierender Unterschied


19. Mai 2019

Gladbach-Legende wettert gegen Schiri: „Manuel Gräfe werde ich künftig ablehnen“

Gladbach verpasst durch 0:2 gegen BVB die Champions League, Dortmund Vizemeister.


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22. Mai 2019

Alles Wichtige zu Borussia Mönchengladbach

Welcher Spieler geht? Wer spielt am Wochenende? Was sagt der Trainer? Im Fohlenfutter lesen Sie alle Informationen und Hintergründe zu Borussia Mönchengladbach.

 


21. Mai 2019

„A German Team“-Erfinder: Brian Pickering findet neuen Trainer und Europa spannend

2016 spielte Borussia in Glasgow. Der Schotte Brian Pickering hatte beim Beschriften einer Tafel Probleme mit dem Wort Mönchengladbach. So schrieb er „A German Team“ - der Slogan wurde Kult und wurde nun von den Borussen neu belebt.

 


21. Mai 2019

Borussia in China: Elfmeterschießen in Häuserschluchten

Die Borussen hatten Termine und ein öffentliches Training in Guangzhou. Die chinesischen Gladbach-Fans sind textsicher bei der „Elf vom Niederrhein“ und kennen sich mit den Spielern aus. 20 Borussia-Anhänger aus Deutschland sind auch dabei.

 


21. Mai 2019

Erster Engländer bei Borussia: Mandela Egbo spielt jetzt für Darmstadt 98

Vor vier Jahren wurde Mandela Egbo der erste Engländer bei Borussia. Er kam aber nur zu einem Bundesliga-Einsatz. Nun wechselt er zum Zweitligisten Darmstadt 98.

 


21. Mai 2019

Borussias Saisonrückblick: Viel erreicht, aber mit zwei Gesichtern

Borussia holte 55 Punkte, schaffte Europa. Aber nach Spieltag 20 kam zu wenig. Es gab Rekorde – schöne und weniger schöne. Das Team bewies Stehvermögen, war aber auch schlafmützig. Das zeigt die große Bilanz der Saison 2018/19.

 


19. Mai 2019

Potentielle Gruppen der Europa League

Ergänzend zu unserer gestrigen Darstellung wie sich die Europa League für Borussia in der kommenden Saison darstellen könnte, haben wir die nerdige Spielerei auf die Spitze getrieben und eine Liste derzeit wahrscheinlicher Teilnehmer an der kommenden Europa League-Gruppenphase erstellt. Dabei wurde zum einen angenommen, dass der FC Arsenal das Finale der diesjährigen Europa League verliert. Sollten sie den FC Chelsea dort schlagen, würden sie in die Champions League aufrücken und alle nachfolgenden Teams in der folgenden Liste, die von oben nach unten gemäß ihrem UEFA-Koeffizienten sortiert wurden, rücken je einen Platz nach oben. AEK Athen könnte dann den vierten Lostopf zusätzlich bereichern. Ferner werden die aktuellen Tabellenstände zu Grunde gelegt und angenommen, dass sich in den im Sommer ausstehenden Qualifikationsspielen jeweils die Vereine mit dem höchsten UEFA-Koeffizienten durchsetzen. Da dies nicht immer der Fall sein wird und da sich durch ausstehende Liga- und Pokalendspiele noch Verschiebungen ergeben werden, ist das nicht mehr als eine nette Spielerei. Theoretisch könnten die Lostöpfe bei der Auslosung am 30. August in Monaco ungefähr wie folgt aussehen, was Borussia z. B. eine Gruppe mit Manchester United, AC Mailand und Stade Rennes ermöglichen könnte. Alternativ wäre aber auch eine weniger attraktive Gruppe mit z. B. Olympiakos Piräus, Qarabag Agdam und PFK Oleksandriya denkbar. Lostopf 1: FC Sevilla FC Arsenal AS Rom Manchester United Besiktas Istanbul Olympique Lyon FC Basel Sporting Lissabon ZSKA Moskau Olympiakos Piräus VfL Wolfsburg FC Brügge Lostopf 2: PSV Eindhoven Lazio Rom Sparta Prag FK Krasnodar Viktoria Pilsen Sporting Braga Borussia Mönchengladbach Young Boys Bern BATE Borisov FK Astana Ludogorets Rasgrad Apoel Nikosia Lostopf 3: Eintracht Frankfurt PAOK Saloniki AS St. Etienne Steaua Bukarest Qarabag Agdam Feyenoord Rotterdam Slavia Prag FC Getafe Espanyol Barcelona Malmö FF AC Mailand Branik Maribor Lostopf 4: FC Lugano FC Zürich Standard Lüttich Wolverhampton Wanderers RS Belgrad Maccabi Tel Aviv Spartak Moskau Sheriff Tiraspol Stade Rennes Wolfsberger AC KV Mechelen PFK Oleksandriya Weitere potentielle Kandidaten*: FC Porto Ajax Amsterdam Dynamo Kiew FC Kopenhagen Celtic Glasgow Dinamo Zagreb AEK Athen FC Midtylland HNK Rijeka Molde FK Astra Giurgiu Apollon Limassol Racing Strassburg Sorja Luhansk Basaksehir Istanbul AZ Alkmaar Arsenal Tula Vitoria de Guimares Slovan Liberec FC Mol Vidi (Ungarn) Dinamo Minsk Spartak Trnava Trabzonspor Austria Wien AEK Larnaka Royal Antwerpen FC Mariupol Vitesse Arnheim Yeni Malatyaspor LASK Linz Sturm Graz Qäbälä FK Jablonec Atromitos Athen Aris Saloniki NK Osijek Odense BK FC Thun Glasgow Rangers Radnicki Nis BK Häcken Lechia Gdansk Bnei Yehuda (Israel) Lokomotive Plovdiv * Die weiteren potentiellen Kandidaten würden sich nach aktuellem Tabellenstand ebenfalls über Qualifikationsspiele für die Europa League Gruppenphase empfehlen können, woran sie aber nach den von uns gesetzten Annahmen, dass sich stets die Teams mit dem höheren Koeffizienten durchsetzen, scheitern würden. Die sechst erstgenannten Teams von Porto bis Zagreb haben einen höheren Koeffizienten als Borussia und landen daher annahmegemäß in der Champions League. Sollten sie in der Qualifikation scheitern würden sie sich in Lostopf 1 oder 2 oberhalb von Borussia einordnen. Alle übrigen weiteren Kandidaten weisen einen relativ niedrigen UEFA-Koeffizienten auf und landen im Falle einer Qualifikation gegen höher bewertete Teams sehr wahrscheinlich in Lostopf 4. (Stand: 19.05.2019)


18. Mai 2019

Auf auf auf in die Europa League

Die ersehnte Rückkehr in die Champions League blieb Borussia leider durch das 0:2 am letzten Spieltag verwehrt. Stattdessen hat sich die Fohlenelf für die Europa League qualifiziert, wo im März 2017 die letzten internationalen Partien gegen Schalke 04 und Schiedsrichter Clattenburg stattfanden. Fest steht damit: Die Mannschaft des neuen Trainers Marco Rose wird ab dem 19. September dieses Jahres mindestens sechs Partien in der Gruppenphase der Europa League absolvieren dürfen. Die Spiele werden bis zum 12. Dezember jeweils im 2-3-Wochen-Rhythmus an einem Donnerstagabend um 18.55 Uhr oder 21 Uhr ausgetragen. Sollte Borussia danach in einer der 12 Vierergruppen zu den beiden besten Teams gehören, würde sie in die Runde der letzten 32 vorrücken und es ginge Ende Februar 2020 weiter – im Idealfall bis ins Finale. Optimisten können für den 27. Mai 2020 vorsorglich ein Hotelzimmer in Gdansk buchen. Das Stadion im polnischen Finalort fasst insgesamt 41.620 Zuschauer. Borussia voraussichtlich in Lostopf 2 Welche Gegner Borussia potentiell in der Gruppenphase begegnen können, ist bislang nur sehr vage vorhersehbar. Selbst der Gruppentopf, für den es bei der Auslosung am 30. August in Monaco reichen könnte, steht noch nicht endgültig fest. Durch die drei europäischen Jahre zwischen 2014 und 2017 hat sich die Fohlenelf einen UEFA-Koeffizienten von 29,000 erarbeitet, der im Übrigen höher liegt als jener von Eintracht Frankfurt, für die nur die aktuelle Saison mit 24,000 zu Buche schlägt. Borussias Koeffizient sollte ausreichen, um in einen der beiden obersten der insgesamt vier Lostöpfe zu gelangen. Nach aktueller Prognose spricht vieles für Lostopf Nr. 2, der Borussia immerhin einen Top-Klub als Gegner garantieren würde. Direkt für die Gruppenphase qualifizierte Vereine 17 der insgesamt 48 Vereine qualifizieren sich wie Borussia direkt für die Gruppenphase zur Europa League. 11 von ihnen sind bereits jetzt namentlich bekannt und könnten somit potentielle Gegner der Borussia werden. In jedem Fall in Lostopf 1 sollten der FC Sevilla , Manchester United , Sporting Lissabon , Lazio Rom und voraussichtlich auch der VfL Wolfsburg landen, wobei der deutsche Vertreter Borussia nicht zugelost werden könnte. Arsenal käme noch hinzu, falls sie das EL-Finale gegen Chelsea verlieren. In der Türkei hat Besiktas Istanbul gute Chancen, sich einen weiteren Platz in Lostopf 1 zu sichern, sofern sie den 3. Platz in der Liga halten. Damit wären es schon mal 7 Vereine, die den Gladbacher Koeffizienten übertreffen, womit nur noch maximal vier weitere aus den Qualifikationsspielen folgen dürften, damit Borussia top gesetzt wird und nicht auf die soeben genannten Vereine treffen kann. Sicher in der EL-Gruppenphase, aber mit einem schwächeren Koeffizienten ausgestattet, sind der FC Getafe , Stade Rennes , KV Mechelen und der ukrainische Vertreter PFK Oleksandriya . Nach aktuellem Tabellenstand könnten sich der Wolfsberger AC, FC Zürich, AS St. Etienne, Lokomotive Moskau und der AC Mailand zu dieser Gruppe hinzugesellen – alle, ja selbst Milan, mit einem geringeren Koeffizienten. Qualifikation zur Europa League Wem das schon zu kompliziert ist, sollte hier besser mit dem Lesen aufhören, denn die Qualifikationsphase zur Europa League Gruppenphase ist bei der UEFA eine Wissenschaft für sich. Am einfachsten ist noch der sogenannte Pokalsieger- und Verfolgerweg, über den sich 13 weitere Vereine qualifizieren können, u. a. Eintracht Frankfurt. Seit zwei Jahren muss der deutsche Vertreter hier gleich drei Qualifikationsrunden mit insgesamt sechs unbequemen Spielen überstehen, was RB Leipzig zuletzt gelang. Einige der Vereine, die der Eintracht auf diesem Weg begegnen könnten, und damit ggf. später auch Borussia, seien hier exemplarisch genannt, wobei wir jeweils von den aktuellen Tabellenständen in den noch nicht überall abgeschlossenen Ligen ausgehen: Racing Strassburg, Vitoria Guimares, AZ Alkmaar, Atromitos Athen, Lokomotive Plovdid, Lechia Gdansk, AEK Athen, FC Midtylland, Bnei Yehuda, FC Lugano, Trabzonspor . Da die Eintracht in allen Runden gesetzt wird, sollten ihnen die folgenden potentiellen Teilnehmer an derselben Qualifikationsstrecke erspart bleiben. Diese Vereine sind aber wiederum bei erfolgreicher Qualifikation ebenfalls potentielle Gegner der Borussia, wobei der AS Rom, ZSKA Moskau, Sparta Prag und Sporting Braga einen höheren Koeffizienten aufweisen als die Fohlenelf, während Espanyol Barcelona, Wolverhampton Wanderers, Spartak Moskau und Standard Lüttich keine Gefahr für Borussias Streben nach Lostopf 1 darstellen. Verlierer der Champions League-Qualifikation Die 18 restlichen Teams, die sich für die Europa League Gruppenphase qualifizieren können, werden dies mit gemischten Gefühlen tun, denn sie sind zuvor in der Qualifikation zur Champions League gescheitert. Unterschieden wird hierbei noch zwischen einem Meister- und einem Platzierungsweg, aber die Einzelheiten dieses komplizierten Modus sind nur für Statistik-Nerds inter essant. Aufgeführt seien daher nur einige der potentiellen Vereine, die nach aktuellem Tabellenstand dabei sein könnten. Zunächst einmal erneut die Teams mit einem höheren Koeffizienten als Borussia: Ajax Amsterdam, FC Brügge, PSV Eindhoven, FC Basel, Olympique Lyon, FC Porto, Dynamo Kiew, FC Kopenhagen, Celtic Glasgow . Auch z. B. Apoel Nikosia und Young Boys Bern könnten sich als Verlierer der Champions League Qualifikation in die Gruppenphase der Europa League retten, weisen aber einen etwas niedrigeren Koeffizienten als Borussia auf. Neben den hier genannten Teams gibt es noch zig weitere potentielle Kandidaten aus überwiegend kleineren Ligen, die sich mit etwas Glück ebenfalls zu den 48 finalen Teilnehmern an der EL-Gruppenphase werden zählen dürfen. Da zudem einige Ligen noch ein bis zwei Spieltage vor der Brust haben, können sich bei den genannten Namen Verschiebungen ergeben. Mehr als ein erster Eindruck von dem, was Borussia ab September bei der Rückkehr auf europäisches Gelände erwarten könnte, kann zum jetzigen Zeitpunkt daher nicht vermittelt werden. Die Aussicht, demnächst aber Manchester United, FC Arsenal oder einmal mehr den FC Sevilla im Borussia-Park begrüßen zu dürfen, tröstet über das Verpassen der ganz großen Chance hinweg.


18. Mai 2019

Hauptsache Europa

Durch ein 0:2 am letzten Spieltag gegen den Vizemeister aus Dortmund sicherte sich Borussia soeben noch den 5. Platz vor den Kantersiegern aus Wolfsburg, die durch ein 8:1 über Augsburg bis auf einen Treffer an die Fohlenelf herangekommen sind. Da Bayer Leverkusen parallel in Berlin 4:1 gewann, hätte selbst ein knapper Sieg nicht für die Champions League gereicht, die insgesamt nach dieser allzu wechselhaften Saison verdientermaßen nicht im Borussia-Park, sondern in der Bay-Arena stattfinden wird. Dabei fand Borussia zunächst gut in die Partie und schien den Schwung aus dem Nürnberg-Spiel mit ins Saisonfinale zu nehmen. Von der Verunsicherung voriger Monate war wenig zu spüren. So wäre zur Halbzeit angesichts eines Lattentreffers von Traoré und weiteren guten Chancen eine Borussen-Führung verdient gewesen. Dass es höchst unglücklich anders kam, war einem umstrittenen Treffer von Sancho kurz vor dem Seitenwechsel zu verdanken. Marco Reus bekam den Ball kurz vor oder im Seitenaus unter Kontrolle und flankte auf den Engländer, der aus kurzer Distanz verwandelte. Der VAR zweifelte die Rechtmäßigkeit des Treffers an und bot Manuel Gräfe die Gelegenheit, sich die Situation noch einmal an der Seitenlinie anzuschauen. Nach Sicht der Fernsehbilder spricht mehr dafür, dass der Ball die Torauslinie bereits mit vollem Durchmesser überschritten hatte und der Treffer somit irregulär war. Zu 100 % ließ sich dies aber aus keinem Blickwinkel aufklären, sodass es leider korrekt war, den Treffer nachträglich nicht abzuerkennen. Eine glückliche Halbzeitführung der in dieser Saison vom Dusel verfolgten Gäste war es aber allemal. Den bitteren Schock konnte die Elf von Dieter Hecking auch in der 15minütigen Pause nicht abschütteln. Vielmehr zerstörte er das frisch wiedererlangte Selbstbewusstsein und führte zu einem zweiten Durchgang, der kaum noch nennenswerte Aktionen vorwies. Spätestens als die Dortmunder – natürlich durch Reus – in Minute 54 auf 2:0 erhöhten, verlegte sich die Aufmerksamkeit auf die anderen Partien des Tages, die Borussia immerhin den Platz in der Europa League sicherten. So war die Partie am Ende symptomatisch für die gesamte Saison: Einer starken ersten Hälfte folgte eine unterirdische zweite. Angesichts des zwischenzeitlichen Vorsprungs von 10 Punkten und der Chance, trotz desolater Rückrundenleistungen selbst am allerletzten Spieltag noch Platz 4 zu verteidigen, kann man mit der Endbilanz nicht vollauf zufrieden sein. Platz 5 ist aber ein beachtlicher Trostpreis, der letztlich den Möglichkeiten des Vereins entspricht und Borussia in ein paar Monaten wieder Spiele gegen Lazio Rom, FC Arsenal oder Manchester United bescheren könnte.


16. Mai 2019

Breite Brust in grausigem Gewand

Unglaublich, was eine gute halbe Stunde Fußball ausmachen kann. In Mönchengladbach zum Beispiel verwandelt eine halbe Stunde Fußball die Stimmung der kompletten Anhängerschaft eines Fußballvereins von Defätismus in Euphorie. Angesichts dessen, was man als Borussen-Fan im Jahr 2019 bisher erleiden musste, mutet es nachgerade absurd an: Ganz Gladbach ist heiß auf den letzten Spieltag. Die Ausgangslage erklärt das zumindest partiell: Borussia kann sich mit einem Sieg – sofern Leverkusen in Berlin kein Schützenfest feiert – für die Champions-League qualifizieren. Dortmund kann, eine Bayern-Heimniederlage gegen Frankfurt vorausgesetzt, noch Deutscher Meister werden. Mehr Endspiel war lange nicht im Borussia-Park. Nun galt bis zum Beginn der oben erwähnten 30 Minuten – gemeint ist natürlich das Spiel in Nürnberg ab dem überraschenden Gladbacher Führungstreffer – das Verpassen des internationalen Geschäfts als fast schon wahrscheinlichster Ausgang dieser merkwürdigen Spielzeit. Dass es jetzt auf einmal wieder die Champions-League sein kann, sorgt für erstaunliche Gefühlswallungen bei den Fans und zumindest verbal für ein explodiertes Selbstbewusstsein in Mannschaft und Funktionsteam. Dieter Hecking will sich mit dem vierten Platz aus Mönchengladbach verabschieden und die Spieler tragen eine auffallend breite Brust vor sich her. All das ist schön, aber angesichts dessen, was Borussia seit Februar gezeigt hat, auch etwas seltsam. War das Tor von Josip Drmic wirklich der Brustlöser, der alle Unbill von den geplagten Fußballerkörpern- und -köpfen abfallen ließ, so dass man gegen Dortmund eine völlig andere Mannschaft sehen wird als zum Beispiel gegen Hoffenheim oder in Nürnberg bis zu eben jenem Tor? Diese Mannschaft nämlich hätte gegen Dortmund nicht den Hauch einer Chance. Bei aller Euphorie sollten die Borussen-Anhänger das im Hinterkopf behalten. So ist die Aussage von Max Eberl zwei Tage vor dem Spiel hoffentlich auch eine lediglich pflichtgemäße: „Wir haben eine sehr gute Saison gespielt. Wir hatten sehr viele Höhen und haben auch eine problematische Phase gelöst“. Für eine „Phase“ waren die vergangenen Wochen doch arg lang. Und ob sie „gelöst“ ist, wird man sehen. Ein 4:0 gegen einen demoralisierten Absteiger ist, so wichtig es auch gewesen sein mag, ein etwas dünnes Indiz für diese These. In einem aber ist Eberl recht zu geben: „Wir können diese Saison am Samstag krönen“ fügt er an. Sollen sie. Personell ergibt sich im Vergleich zum Nürnberg-Spiel eine Veränderung zwangsläufig: Florian Neuhaus ist nach seiner fünften gelben Karte gesperrt, für ihn wird aller Voraussicht nach Jonas Hofmann in die Startelf rücken. Der Ex-Dortmunder war in Nürnberg eindeutig ein belebendes Element und leitete mit einem Zuckerpass das 1:0 ein. Ob der Vollstrecker Josip Drmic erneut in der Anfangsformation stehen wird, ließ Dieter Hecking offen. Erstaunlicherweise scheint nach summa summarum enttäuschenden Gladbacher Jahren für Drmic jetzt sogar eine Ehrenrunde möglich. Ausschließen wollte Max Eberl, nach einer möglichen Verlängerung mit dem Langzeitpatienten gefragt, jedenfalls nichts. „Was nach der Saison passiert, wird man sehen“, sagte der Sportdirektor. Ob Borussia gut beraten ist, aus Dankbarkeit den Vertrag eines verletzungsanfälligen und überwiegend unterperformenden Spielers zu verlängern? Drmics Torquote nach seiner Rückkehr aus Hamburg ist zwar beeindruckend, dass er über weite Phasen der Saison gar keine Rolle spielte, wird aber auch Gründe haben – und nicht nur irrationalen Befindlichkeiten des Trainers zu verdanken sein. Ansonsten gibt es wenig Gründe, die Mannschaft von Nürnberg zu verändern. Verändern wird sich das Aussehen der Spieler, denn Borussia tritt – wie im letzten Spiel jeder Saison inzwischen üblich – schon im Dress für die kommende Spielzeit an. Die neuen Trikots sind, das darf man übertreibungslos behaupten, die mit Abstand hässlichsten, die Borussia ihren Spielern jemals angedeihen ließ. Als vor einigen Wochen Bilder eines Trikots mit schwarz-grünem Batik-Design als angeblich „geleaktes“ Outfit die Runden machten, sorgte das noch für Heiterkeit. So etwas entwirft doch niemand im Ernst und bekommt auch noch Geld dafür, war die mehr oder weniger einhellige Meinung. Nun wissen wir: Tut doch jemand. Unter dem Einfluss welcher bewusstseinserweiternder oder womöglich eher -einschränkender Medikamente die Designer standen und warum man bei Borussia einen solchen Entwurf akzeptiert, ist jedem Menschen mit einem Funken ästhetischem Empfinden kaum zu vermitteln. Womöglich steckt der Trikotsponsor dahinter. Erstmals ist der gelbe Balken, bisher Grund für einige Fans, kein Geld für Trikots auszugeben, nicht das Schlimmste am Borussen-Outfit. Gegen das, was sich am Saum des Trikots befindet (ein Name dafür muss noch gefunden werden) mutet der Balken geradezu dezent an. Vielleicht ist das neue Trikot auch der Grund dafür, dass Borussia auf den letzten Metern der Saison doch noch Bemühungen erkennen lässt, das internationale Geschäft erreichen zu wollen. Irgendwie wird man die wegfallenden Merchandising-Einnahmen ja kompensieren müssen. Borussia Dortmund kommt fast in Bestbesetzung nach Mönchengladbach. Die Sperre von Kapitän Marco Reus ist abgelaufen. Auf das Wiedersehen hätte man bei Borussia vermutlich gerne verzichtet, trifft Reus seit seinem Wechsel von zum Dortmunder Beispielverein doch immer gerne gegen seinen Ex-Arbeitgeber. Verzichten muss Dortmund wohl auf Außenverteidiger Diallo, auch die Torwartfrage ist noch offen. Roman Bürki könnte erneut verletzt fehlen und würde wie am vergangenen Wochenende von Marvin Hitz vertreten. Lucien Favre hat vor der Mannschaft seines Ex-Vereins gewarnt. Borussia sei gefährlich. Geadelt sollte sich in Gladbach ob dieser Einschätzung niemand fühlen, denn man erinnert sich: Die Mannschaft, vor der Lucien Favre nicht warnt, muss erst noch geboren werden. Mögliche Aufstellungen Borussia : Sommer – Beyer, Elvedi, Ginter, Wendt – Kramer – Zakaria, Hofmann – Traoré, Hazard – Drmic Dortmund : Hitz – Piszczek,Weigl, Akanji. Guerreiro – Witsel, Delaney – Pulisic, Reus, Sancho - Götze Schiedsrichter : Gräfe Seitenwahl-Prognose Christian Spoo : Wunder gibt es immer wieder, heute oder morgen können sie geschehen. Aber nicht am Samstag im Borussia-Park. Die 30 Minuten von Nürnberg sind nicht so bedeutend, wie wir das gerne hätten. Borussia unterliegt Dortmund mit 0:3. Der FC Bayern möge bitteschön verhindern, dass Favre und Reus im Borussia-Park die Schale bekommen. Michael Heinen : Borussia hält gut mit, verliert aber unglücklich mit 0:2. Das reicht leider nur für Platz 5 und die Europa League. Claus-Dieter Mayer: Lucien Favres Rückkehr in den Borussiapark wird zum Desaster. Feldüberlegene aber hochnervöse Dortmunder werden von effizienten Borussen eiskalt ausgekontert. Die Gladbacher ziehen mit einem absolut unerwarteten 5:1 in die Champions League.


11. Mai 2019

Erst Absteigerfußball, dann Europapokal

Borussia hat es geschafft! In der kommenden Saison wird die Mannschaft von Trainer Marco Rose definitiv international spielen. Sogar der Traum von der Champions-League ist noch aktuell, wenngleich es erstaunlich wäre, wenn gleich an zwei aufeinander folgenden Spieltagen so viel Begünstigendes zusammenkäme. Borussia selbst tat das Ihre dazu mit einem 4:0-Sieg beim 1.FC Nürnberg, der durch dieses Resultat als Absteiger feststeht. "Womöglich ist @borussia zur Zeit die schlechteste Mannschaft der Bundesliga" - das war das Fazit dieses Autors um 16:42. Borussia hatte bis dahin 55 überwiegend schreckliche Minuten in Nürnberg absolviert und wirkte erneut mehr wie eine Mannschaft auf dem Weg ins Unterhaus, als eine auf Europapokalkurs. Nach halbwegs frischem Beginn und einer großen Chance von Zakaria in der siebten Minute ließen sich die Gladbacher zunehmend den Schneid abkaufen. Ab der 15. Minute dominierte der Club, spielte aggressiver und engagierter. Die Borussen zeigten sich beeindruckt und beschränkten sich weitgehend auf Schadensbegrenzung. Überzahlsituationen in der gegnerischen Hälfte zu kreieren, traute sich die Mannschaft nicht. Die Absicherung nach hinten schien erste Priorität zu haben. Eigene Initiative war bis zur Pause kaum zu spüren. Josip Drmic, etwas überraschend anstelle von Plea in die Startelf gerückt, hing vollkommen in der Luft, Thorgan Hazard spielte unglücklich wie seit Wochen, Florian Neuhaus war mit dem giftigen Spiel der Nürnberger sichtlich überfordert. Schiedsrichter Frank Willenborg ließ auf beiden Seiten viel laufen, was Nürnberg zu diesem Zeitpunkt sehr entgegenkam. Trotz der größeren Spielanteile kamen die Franken freilich nicht zu nennenswerten Torgelegenheiten. Nach der Pause ging es zunächst ähnlich weiter. Zweimal tauchte Nürnberg gar gefährich vor Yann Sommer auf. Borussia kickte wenn, dann nur minimal über dem Niveau des Hoffenheim-Spiels. Allerdings machte sich ein personeller Wechsel positiv bemerkbar: Jonas Hofmann kam zur Pause für den gelb-rot gefährdeten und indisponierten Neuhaus und belebte das Spiel seiner Mannschaft spürbar. Dennoch sah nichts danach aus, als könnte Borussia die sich anbahnenden Steilvorlagen der direkten Konkurrenz nutzen - bis zur 56. Minute. Hofmann hatte im Mittelfeld viel Platz und steckte den Ball perfekt in den Strafraum durch, Josip Drmic sprintete hinein und spitzelte den Ball zur Führung an Mathenia vorbei. Die Torquote des Schweizers bleibt damit auf absolutem Spitzenniveau. Nur eine Minute später hatte Nürnberg die große Chance zum Ausgleich, aber ein Freistoß von halbrechts rutschte durch alle Abwehr- und Angreiferbeine hindurch an Yann Sommer vorbei und auch um wenige Zentimeter am rechten Pfosten seines Tors. Im Gegenzug fiel dann die Entscheidung. Wendt schickte Traoré in den Strafraum, der passte in die Mitte und vor dem einschussbereiten Hofmann lenkte Mühl den Ball ins eigene Tor. Nun war Nürnbergs Wille gebrochen, Borussia konnte fortan machen, was sie wollte - und das war Tore schießen. Erneut Traoré von links auf Hazard und der Belgier beendete seine Durststrecke mit seinem 10. Saisontor. Borussia ließ den Ball laufen, wurde fast übermütig, was in der 74. Minute um ein Haar den Anschlusstreffer bedeutet hätte. Ishak stand plötzlich völlig frei im Strafraum, schoss aber knapp daneben. Es folgte das 4:0, Hazard spielte Zakaria am Strafraum frei und aus 16 Metern vollendete der platziert ins rechte Eck. Am Ende hätte Hofmann sogar nach schönem Zuspiel des eingewechselten Strobl noch das 5:0 erzielen können. Der Sieg der Borussia geht, nimmt man die Leistung über 90 Minuten als Basis, in Ordnung, fällt aber deutlich zu hoch aus. Weil die Konkurrenz aus Wolfsburg und Hoffenheim verlor, steht die Mannschaft als Teilnehmer an der Euro-League fest und erspart sich auch die lästige Qualifikation in der Sommerpause. Aktuell - vor dem auf Sonntag verschobenen Spiel von Frankfurt gegen Mainz - ist Borussia sogar wieder Vierter. Am letzten Spieltag kommen allerdings Dortmunder, die nach dem Punktverlust der Bayern in Leipzig noch Meister werden können. Und um einen Sieg gegen den BvB zu erringen, ist Borussia - 4:0 hin, 4:0 her- im Moment vermutlich nicht ansatzweise gut genug. Egal. Fragen wir nicht, was hätte sein können oder was noch sein könnte. Freuen wir uns einfach über das Erreichen des internationalen Geschäfts. Statistik Nürnberg : Mathenia - Bauer, Margreitter, Mühl, Leibold - Erras - Löwen (79. Knöll), Behrens - Misidian (73. Petrak), Kerk (61. Tillman) - Ishak Borussia : Sommer - Beyer, Elvedi, Ginter, Wendt - Kramer (78. Strobl), Zakaria - Neuhaus (46. Hofmann), Traoré (72. Plea) - Hazard, Drmic Tore : 0:1 Drmic (56.), 0:2 Mühl (ET, 63.), 0:3 Hazard (65.), 0:4 Zakaria (80.)


20. Mai 2019

Die unzähmbare Lethargie des Parks

Den Slogan zum neuen Trikot haben die Spieler von Borussia Mönchengladbach noch nicht so ganz verinnerlicht. Statt der ‚unzähmbaren Energie‘ gab es vor allem nach der Pause wieder ganz viel ‚unzähmbare Lethargie‘ im Park. Die letzte Einzelkritik der Saison.


18. Mai 2019

0:2 gegen Dortmund – Gladbach wird Fünfter

Mit 0:2 (0:1) unterlag Borussia Mönchengladbach am Samstag im Saisonfinale Borussia Dortmund. Die Fohlenelf beendet die Saison damit auf Rang 5 und spielt in der Europa League, Leverkusen sicherte sich Platz 4. Dortmund verpasste die Meisterschaft, weil Bayern sich keine Blöße gab.


16. Mai 2019

»Gemeinschaftlich das große Ziel erreichen«

Der große Showdown steht am Samstag um 15.30 Uhr im restlos ausverkauften Borussia-Park an. Die Fohlenelf kann die Königsklasse finalisieren, Gegner Dortmund könnte das Stadion als neuer Deutscher Meister verlassen. Es wird ein Spiel mit ganz vielen Facetten.


13. Mai 2019

Neun Minuten reichen Borussia für Europa

Innerhalb von neun Minuten entschied Borussia Mönchengladbach das Spiel in Nürnberg und sicherte sich die Teilnahme an der Europa League und vielleicht sogar noch mehr. Die Leistung der Fohlen in der Einzelkritik.


12. Mai 2019

»Daran kann man sehen, wie sehr der Kopf eine Rolle spielt«

Borussia Mönchengladbach feiert nach dem 4:0-Erfolg in Nürnberg die feststehende Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb. Die Erleichterung war riesengroß und plötzlich erscheint sogar der ganz große Coup wieder möglich.


21. Mai 2019

China-Tour: Öffentliches Training - Borussia Mönchengladbach in China herzlich empfangen

Mit einem ersten öffentlichen Training in Guangzhou hat sich Fußball-Bundesligist Borussia Mönchengladbach auf seiner einwöchigen China-Tour am Dienstag den einheimischen Fans präsentiert.


20. Mai 2019

Fans in Mönchengladbach: Gladbach-Fans wollen bescheiden bleiben und freuen sich „über Platz fünf“

Am Schillerplatz in Mönchengladbach verfolgten Fans von Borussia Mönchengladbach das Saisonfinale. Nur kurz machte sich unter den Anhängern Enttäuschung breit.


19. Mai 2019

Borussia M’gladbach: Dieter Hecking: „Marco Rose wird Gladbach guttun“

Dieter Hecking appelliert nach seiner emotionalen Verabschiedung, die Erwartungen an seinen Nachfolger nicht zu hoch zu schrauben.


19. Mai 2019

Meinung: Die Bundesliga präsentiert sich zur rechten Zeit attraktiv

Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel, der es zu einer Art allseits geachtetem Alterspräsidenten gebracht hat, nennt die Fußball-Bundesliga eine „aufgeblasene Welt“. Da ist natürlich in vielfacher Hinsicht etwas dran.


19. Mai 2019

Borussia M’Gladbach: Borussia Mönchengladbach reist nach China

Borussia Mönchengladbach hat am letzten Spieltag der Fußball-Bundesliga den Einzug in die Champions League verpasst. Am Sonntag geht es für die Mannschaft nach China.


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