BUSFAHRT ZUM HEIMSPIEL GEGEN MAINZ 05
Borussia erwartet im ersten Heimspiel des Jahres 2020 den FSV Mainz 05 im heimischen BORUSSIA-PARK (Samstag, 25.01.2020 - Anstoß: 15:30 Uhr). Die vom BORUSSIAFANCLUB KLEVE organisierte Busfahrt startet um 12:45 Uhr ab dem Vereinslokal Teamsports in Hasselt. Neben der Busfahrt können auch... mehr
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Pressespiegel

18. Jan 2020

Doucouré trifft bei Testspiel-Niederlage gegen Duisburg

Die Fohlen haben gegen Drittligist MSV Duisburg am Samstagvormittag in einem Testspiel 1:3 (1:1)...


18. Jan 2020

Gegen griffige Schalker nicht das Leistungsniveau erreicht

Der Tag danach: Zwei Gegentore nach Umschaltsituationen und ein gesperrter sowie ein verletzter...


18. Jan 2020

U23 gewinnt 4:1 im Test gegen FC Homburg

Im letzten Test vor dem Auftakt in der Regionalliga West ist dem Team von Trainer Arie van Lent...


18. Jan 2020

Andreas Schlumberger verlässt Borussia

Dr. Andreas Schlumberger, seit Juni 2017 als Leiter Medizin und Prävention tätig, verlässt die...


18. Jan 2020

Lainer: „Es wäre mehr möglich gewesen“

Stefan Lainer sprach nach dem 0:2 (0:0) beim FC Schalke 04 über die Auftaktniederlage, seine fünfte...


19. Jan 2020

Klubs aus Frankreich interessiert: Doch die Bayern bauen auf Ex-Fohlen Cuisance

Trainer Hansi Flick lobte den Youngster zuletzt in höchsten Tönen.


19. Jan 2020

Gladbach-Hammer: Fitness-Boss wechselt zu Bundesliga-Konkurrent

Dr. Andreas Schlumberger geht zu Schalke 04.


18. Jan 2020

Rose-Klartext nach Schalke-Pleite: Gladbach-Coach: „Andere Option wäre gewesen...“

Der Borussia-Trainer will aber keine negative Stimmung aufkommen lassen.


18. Jan 2020

Testspiel-Pleite gegen Duisburg: Doucouré sorgt für einziges Fohlen-Highlight

Einen Tag nach der Schalke-Pleite hat es die nächste Enttäuschung gegeben.


17. Jan 2020

Borussia-Noten: Viermal „mangelhaft“ für Gladbach bei Pleite gegen Schalke

Nicht nur Tony Jantschke und Oscar Wendt enttäuschten.


19. Jan 2020

Mögliche Leihe nach Frankreich: Spekulationen um Zukunft von Bayerns Cuisance

Kurz vor dem Rückrundenstart ist über die Zukunft von Mickaël Cuisance vom FC Bayern spekuliert worden. Laut französischen Medien sind Klubs aus Frankreich an dem 20-Jährigen interessiert.

 


19. Jan 2020

Borussia-Attacke verpufft auf Schalke: Warum vier Stürmer einer zu viel sind

Borussia setzte auf Schalke alles auf Sieg, Marco Rose stellte vier Stürmer von Beginn an auf. Doch dieses Konzept von Gladbachs Trainer ging nicht auf. Auch weil dadurch die defensive Unterstützung fehlte.

 


18. Jan 2020

Alles Wichtige über Borussia Mönchengladbach

Welcher Spieler geht? Wer spielt am Wochenende? Was sagt der Trainer? Im Fohlenfutter lesen Sie alle Informationen und Hintergründe zu Borussia Mönchengladbach.

 


18. Jan 2020

Nun auch Jantschke verletzt und Lainer gesperrt: Auf Beyers Leihe liegt ein Fluch bei Borussia

Auf Schalke verletzte sich Tony Jantschke, Stefan Lainer sah seine fünfte Gelbe Karte. Damit gab es innerhalb weniger Tage weitere schlechte Nachrichten für Borussias Defensive – alle seitdem Jordan Beyer zum HSV ging.

 


18. Jan 2020

Aus privaten Gründen: Borussias Ärzte-Chef wechselt nach Schalke

Borussia kommt dem Wechselwunsch ihres Leiters der medizinischen Abteilung, Andreas Schlumberger, nach. Der 53-Jährige wechselt nach zweieinhalb Jahren aus privaten Gründen zum FC Schalke 04.

 


19. Jan 2020

Niederlage, hausgemacht

Es war ein Wochenende zum Vergessen für Borussia. Nach einer enttäuschen den wie verdienten Niederlage beim Rückrundenauftakt auf Schalke und den zeitgleichen Siegen der Konkurrenz aus Dortmund, Freiburg und Leipzig ist der Frust groß am Niederrhein. Dabei war das 0:2 auch eigenen taktischer Fehlern geschuldet. Und weil einzelne Spieler offenbar ins System passen sollen, die leider nicht immer passen. Es wird Zeit, dass trotz des Champions-League-Rangs Fragen gestellt werden dürfen. Inzwischen haben die Interviews vor den Spielen von Borussia durchaus Züge aus dem bekannten Streifen „Und täglich grüßt das Murmeltier“. Fast im Wochenrhythmus und mit nur wenigen Ausnahmen heißt es, der Gegner habe „eine ähnliche Spielanlage“ wie das eigene Team, man erwarte „ein hohes Anlaufen“ und „tiefes Pressing“, gegen das man, natürlich, „Lösungen finden“ müsse. Nun ist es Marco Rose nicht unbedingt vorzuwerfen, dass ein Großteil der Liga (und auch Europas) diesem offensichtlichen Trend folgt. Nach dem inzwischen vierten enttäuschenden Auswärtsspiel nacheinander sollten jedoch Fragen erlaubt sein. Erstens, wenn die Gegner so oft das gleiche System spielen wie die eigene Mannschaft, warum finden die Spieler dann ebenso selten ein Gegenmittel? Und zweitens, warum machen es die anderen Teams dann so oft so viel besser? Und drittens, mit Blick auf den vergangenen Freitagabend, warum wurden sowohl der Gegner als auch das eigene System taktisch so falsch eingeschätzt respektive zu spät korrigiert? Und all das nach einer gerade beendeten und offenbar von allen Beteiligten als positiv erachteten Vorbereitung? Die Niederlage gegen Schalke war ohne Frage hochverdient. Und wieder einmal wurde Borussia von einem Gegner nicht her- oder auseinandergespielt, sondern vielmehr niedergekämpft, was im Grunde noch frustrierender ist. Schalke war nahezu im gesamten Spiel kompakter, handlungsschneller, giftiger. Wenn der Dreiersturm aus Embolo, Thuram und Plea mal etwas Platz hatte, sah es durchaus auch mal gefällig aus und Torabschlüsse kamen zustande. Die Lücken und Schwächen im Mittelfeld waren jedoch zu eklatant, so dass sowohl der Gegner zu viel Platz bekam als auch die eigenen Angreifer zu wenig Unterstützung. Ja, die kurzfristigen Ausfälle von Elvedi und Bensebaini taten weh, dazu hatte Stefan Lainer seinen wohl bisher schwächsten Auftritt im Gladbacher Trikot, was ihm nach einer außerordentlich guten Hinrunde auch zugestanden werden muss. Auch ist ein Lars Stindl nach seiner langen Verletzung nicht in der alten Form, die in zum Nationalspieler gemacht hat. Viel gravierender und einer näheren Betrachtung würdig waren jedoch die Personalien Jonas Hofmann und Breel Embolo. An Hofmann scheiden sich weiter die Geister. Er ist einer dieser Spielertypen „Trainerliebling“, warum und ob er so viel wertvoller für die Startelf ist als Lászlo Benes oder Lars Stindl, ist oft nicht nachzuvollziehen. Hofmann läuft viel, er hat viele Ballaktionen, aber er ist eher ein braver Verbindungsspieler, aber weder Spielmacher noch Stabilisator. Weder er noch das Trainerteam erkannten, dass Denis Zakaria im defensiven Mittelfeld oft völlig alleine war, die Lücken zwischen Zakaria und Embolo (zu ihm kommen wir noch) waren groß. Hofmann war überall, nur oft nicht da, wo er hätte sein müssen, zudem geht ihm die Robustheit in den Zweikämpfen ab, die ein Zakaria hat und Christoph Kramer auch gehabt hätte. Patrick Herrmann bleibt oft stur auf der rechten Außenbahn. So agierte Borussia am Freitagabend mit nahezu vier Stürmern in vorderster Reihe, einem überforderten defensiven Mittelfeldspieler und einem Hofmann, der seine Rolle nie fand und beide Gegentore maßgeblich mit verschuldete, weil er entweder gar nicht da war (vor dem 0:1) oder den entscheidenden Zweikampf verlor (vor dem 0:2). Dass die Taktik nicht aufging, ist das Eine. Dass hier nicht viel früher korrigiert wurde, bleibt unverständlich. Und dann Embolo. Der Schweizer Nationalspieler war an alter Wirkungsstätte motiviert, das war deutlich zu erkennen. Oft fehlten seinen Aktionen jedoch die letzten Details, der erste gute Kontakt am Ball, die letzte Konsequenz. Er hat ohne Frage in dieser Saison bereits gezeigt, welche Wucht und Qualität er dem Spiel Borussias verleihen kann. Dennoch bleibt beim Beobachter das Gefühl, dass der Preis, den die Mannschaft für das Quiz „Wohin mit Embolo?“ bezahlen muss, oft zu hoch ist. Womit wir wieder zu Marco Rose kommen. Der Trainer, das ist offensichtlich, schätzt den Spielertypen Embolo aufgrund seiner Physis und Laufstärke mehr als die Raffaels oder Benes´dieser Welt. Und dennoch: Die Unwucht, die dadurch entsteht, ist augenscheinlich. Rose wirkt bisweilen wie ein Koch, der gerne scharfes Essen zubereitet, dann aber stets alle ihm zur Verfügung stehenden Gewürze benutzt, statt subtiler oder nuancierter zu würzen. Gladbach fehlt bei aller Wucht oft das spielerische Element. Ein Element, das alle anderen Mannschaften, mit denen die Fohlen derzeit konkurrieren, aber auf den Platz bringen. Ob Forsberg (Leipzig), Thiago/Coutinho (Bayern), Reus/Hazard (Dortmund), Havertz (Leverkusen) oder Harit (Schalke), es gibt immer mindestens einen Spieler der Kategorie „Techniker“, einen, der aus dem offensiven Mittelfeld heraus Gefährlichkeit ausstrahlt oder die Stürmer in Szene setzen kann und damit eben genau das Element einbringt, um die kämpferisch starken, aber am Ende biederen Mannschaften von Union Berlin, Hertha BSC oder auch Schalke 04 zu knacken. Nicht umsonst nannte Rose selbst den Transfer seines ehemaligen Schützlings Erling Haaland zum BVB das „fehlende Puzzlestück“, da die Schwarz-Gelben wiederum zu viel Technik und zu wenig Wucht im Angriff aufboten, diesen Mangel aber erkannten und offenbar erfolgreich beheben konnten. Im eingangs genannten Film wird Hauptstarsteller Bill Murray übrigens erst dann von seinen Leiden in der Zeitschleife erlöst, als er beginnt, sein bis dahin stures Handeln zu überdenken. Ein guter Film. Die Sicht der anderen SEITENWAHL-Redakteure Christian Spoo : Den Schuh, sich vercoacht zu haben, muss Marco Rose sich anziehen. Ist der Gedankengang hinter der Auf- und Einstellung des Teams noch nachvollziehbar, sind Zeitpunkt und Form der Korrektur doch diskutabel. Zakaria nach der Halbzeit keinen kampfstarken zweiten Sechser zur Seite gestellt zu haben und Embolo auf seiner Position belassen zu haben, ist zumindest rückblickend ein Versäumnis. Dass der Trainer nach dem Spiel betonte, er habe reagiert und auf Dreierkette umgestellt, war vor allem deswegen bemerkenswert, weil das keiner bemerkt hatte. Was auch einiges über den Auftritt von Borussia an diesem Freitag Abend sagt. Dass beide Außenverteidiger (oder was auch immer Lainers und Wendts Job nach der Pause gewesen sein mag) ihren Aufgaben in diesem Spiel nicht gewachsen waren, ist freilich nicht dem Trainer anzulasten.


15. Jan 2020

Glück-Auftakt zur Rückrunde

Die hohe Anzahl von Trainerwechseln war eines der diskutierten Themen zur Sommerpause. Nun mit einem halben Jahr Wissensvorsprung lassen sich die ersten Fazite ziehen. Aus den gegebenen Gründen ignorieren wir dabei die Personalie Julian Nagelsmann, der im Osten der Republik den üblichen RB-Cocktail aus brechreiz-erregender Widerwärtigkeit und hoher sportlicher Kompetenz zu neuen Ebenen von verachtenswertem Erfolg geführt hat. Der Rest hat sich ziemlich gleichförmig über die Liga verteilt: Die Herren Beierlorzer und Covic wurden nach unsanften Landungen im unteren Tabellen-Drittel ihrer Ämter enthoben. Oliver Glasner und Alfred Schreuder würden die Fans ihrer jeweiligen Clubs noch im unklaren lassen, was sie nun von ihrem neuen Trainer zu halten haben, wenn, ja wenn diese Vereine denn irgendwelche Anhänger hätten. Die anderen beiden “Neuen” stehen sich nun zum Auftakt der Rückrunde am Freitagabend in Gelsenkirchen gegenüber und können jeweils auf eine sehr befriedigende Halbserie zurückblicken. Das Märchen von Marco Rose, der besten Hinrunde seit 43 Jahren und der wochenlangen Tabellenführung wurde an dieser Stelle schon ausführlich erzählt (die Nebenstory von der bösen Fee und den Pokalwettbewerben klammern wir mal aus), weshalb wir uns zunächst mal David Wagner widmen, der auf Schalke vielleicht weniger spektakuläre aber auch sehr gute Arbeit geleistet hat. Spannt man den Bogen etwas weiter mag ein fünfter Platz für den S04 völlig normal wirken, die Beurteilung ändert sich aber rasch, wenn man die Vorsaison zum Vergleich heranzieht. Es waren ja nicht nur Pech oder das Versagen Domenico Tedescos, die zum Absturz der Knappen im Vorjahr führten, sondern auch ein seltsam unausgewogener Kader, den Wagner –zumindest im Kern- übernehmen musste, da die Finanzlage nur punktuelle Verstärkungen erlaubte. Wie schnell der Ex-Huddersfielder es schaffte, einer Mannschaft, die Monate vorher bestenfalls bemüht auf dem Platz herumirrte und dem Abstiegskampf nahe war, wieder eine funktionierende Struktur zu verpassen, ist beeindruckend. Die “Klopp-Klone” hatten wir Rose und Wagner in unserem Vorbericht zum Hinspiel im August genannt und in der Tat hat der Liverpool-Coach einigen Einfluss auf beide Trainer gehabt. Aber selbst Zwillinge entwickeln sich oft unterschiedlich und während Roses Philosophie sehr offensiv ausgerichtet ist, interpretiert Wagner die Kloppsche Doktrin eher defensiv und schon beim Auftaktspiel im August bekam die Borussia zu spüren, dass dieses neue Schalke ein unangenehmer Gegner ist. Ein weiterer Verdienst Wagners ist es, Amine Harit – vermutlich der begabteste Kicker im momentanen Kader – wieder auf sein eigentliches Niveau zurückgehievt zu haben, was dem Kreativspiel der Gelsenkirchener enorm hilft, wie die 11 Scorerpunkte des Marrokaners beweisen. Zur zweiten Stütze im Schalker Offensivspiel avancierte in der Hinrunde Suat Serda, der bei 14 Einsätzen 6 Treffer erzielen konnte (in seinen 71 Bundesligaeinsätzen zuvor waren es nur 4!). Auch Benito Raman zeigte zuletzt ansteigende Form und konnte in den letzten 5 Hinrundenspielen 4 Tore erzielen. All das ist aber auch bitter nötig, angesichts der Tatsache, dass der eigentliche Mittelstürmer Guido Burgstaller seit geraumer Zeit den Beweis seiner Bundesligatauglichkeit schuldig bleibt und trotz 15 Einsätzen noch keinmal in dieser Saison treffen konnte, sicher auch ein Grund dafür, dass man in der Winterpause Michael Gregoritsch aus Augsburg auf Leihbasis holte. In der Abwehr fehlt den Schalkern mit Stambouli und Sane verletzungsbedingt die komplette Stamm-Innenverteidigung, die aber bislang von Oczipka und dem jungen Kabak (teuerster Einkauf der Sommerpause) gut vertreten wird. Auch Michael Cuisances zukünftiger Nachbar auf der Bayern-Bank Alexander Nübel muss nach seiner roten Karte gegen Frankfurt am Freitag aussetzen und wird durch den U21-Nationalmannschafts-Torwart Markus Schubert vertreten werden. Bei der Borussia hat sich im Winter traditionsgemäß wenig getan, außer dass durch die Leihen von Villalba, Poulsen und Beyer der Kader etwas gestutzt wurde. Überrascht hat dabei höchstens, dass Beyer, der ja durchaus schon zu Einsätzen unter Rose kam, sich vorübergehend dem HSV anschließt, was wohl auch daran liegt, dass der schon fast vergessene Fabian Johnson anscheinend im Trainingslager auf sich aufmerksam machen konnte und im Augenblick die Nr 1 als Backup für Stefan Lainer zu sein scheint. Ärgerlich ist der Ausfall Ramy Bensebainis, der auf dem besten Wege schien, Oscar Wendt endgültig von seinem Platz zu verdrängen, jetzt aber wegen einer Muskelverletzung wohl mehrere Wochen ausfällt. Ansonsten kann Marco Rose aus dem Vollen schöpfen und hat auf Grund der fehlenden Mehrfachbelastung auch keinen Grund mehr zu rotieren, so dass es sehr interessant sein wird zu sehen was der Gladbacher Trainer denn nun eigentlich als seine “Erste Elf” sieht. Die Abwehr mit Denis Zakaria davor stellt sich ziemlich von selbst auf. Im Sturm galt in der Hinrunde meist das “Zwei von Drei”-Prinzip was Thuram, Plea und Embolo anging, denkbar ist jedoch, dass man nun öfter alle drei zusammen spielen sehen wird. Sollte das auf Schalke der Fall sein, so blieben nur 2 Plätze im Mittelfeld für ein ziemlich großes Bewerberfeld frei. Stindl, Benes, Neuhaus, Hofmann, Hermann,…, ja wer denn nun? Und natürlich ist es nicht nur eine Personalfrage, sondern eng verbunden mit den taktischen Erwägungen. Werden wir in der Rückrunde häufiger die von Rose eigentlich bevorzugte Mittelfeldraute sehen? Wird es wie zum Teil in den Testpielen gesehen eine Veränderung zur Dreierkette in der Abwehr geben? Viele Fragen bleiben also offen vor dem Rückrundenauftakt, aber gerade diese Vielseitigkeit und Unberechenbarkeit sind eine Stärke von Marco Rose und seinem Team und verhindern hoffentlich, dass der Rest der Liga die Borussia so durchschaut, wie es Dieter Heckings bis dahin so erfolgreicher Mannschaft vor einem Jahr erging. Als im öffentlich-rechtlichem Fernsehen live übertragenes Eröffnungsspiel der Rückrunde erhält dieses Rhein vs Ruhr Duell natürlich besondere mediale Aufmerksamkeit und manch einer spricht schon von „Vorentscheidung“ was die Champions-League-Qualifikation angeht. Wie das Vorjahr gezeigt hat, wird am 18. Spieltag jedoch wenig vorentschieden. Damals konnte die Borussia mit einem 1:0 in Leverkusen den Vorsprung auf die Werkself auf 12 Punkte ausbauen, stand am Ende aber nur auf Platz 5 hinter Bayer. Auch dieses Jahr ist dies erstmal nur eines von 17 Spielen der Rückrunde und wichtiger als das Ergebnis selbst ist die Frage, ob die am Ende der Hinrunde müde und überspielt wirkende Borussia nach der kurzen Pause wieder zur Form des Herbstes zurückkehren kann. Gelingt dies, werden die Ergebnisse und Punkte sich unabhängig vom Ausgang des Schalke-Spiels schon von selbst einstellen. Seitenwahl-Tipps: Claus-Dieter Mayer: Ich erwarte ein intensives und nicht unbedingt schönes Spiel, an dessen Ende beide mit dem 1:1 gut leben können. Christian Spoo: Es wird enges Spiel zweier ambitionierter Teams. Spannend bleibt es bis zum Schluss. Schalke behält aber die Punkte dank des einzigen Tors des Abends. Mike Lukanz: Das ist ähnlich schwer zu tippen wie zum Saisonauftakt. Deswegen winde ich mich ähnlich heraus und tippe auf ein erneutes 0:0, was für mich aber eher ein Omen für weitere 30+ Punkte in der Rückrunde sein soll. Uwe Pirl: Mit Schalke und Gladbach treffen zwei Teams aufeinander, die in der Hinrunde die Erwartungen übertroffen haben. Gladbach noch mehr als Schalke. Aus beiden Lagern hört man Aussagen über eine gute Vorbereitung, aufgeladene Akkus und Vorfreude. Viel spricht für ein Unentschieden, dieses Mal aber kein torloses: 2:2 Michael Heinen: Zu Beginn der Rückrunde werden beide Teams nach der guten Hinserie selbstbewusst, aber auch mit Respekt vor dem Gegner in die Partie gehen und daher erst einmal nicht zu viel Risiko wagen. Es ergibt sich ein ausgeglichener Schlagabtausch, der mit einem 1:1 endet. Thomas H äcki: Keine Zeit zum Aufwärmen. Die Borussia wird direkt im Topspiel gefordert. Mit dem 0:0 können beide leben.


07. Jan 2020

Eine historische Hinrunde

Der Mensch als solcher pflegt einen sentimentalen Hang zur Nostalgie zu haben, verklärt gern eine Vergangenheit, der man (wie auch all ihren Vorgängerinnen) zu ihrer Zeit auch stets vorgehalten hat, dass früher alles besser gewesen sei. Fußballfans sind da keine Ausnahme und dieser wehmütig Blick in die Geschichtsbücher ist besonders dann stark ausgeprägt, wenn der eigene Verein irgendwann mal relativ erfolgreich war, die Gegenwart jedoch trist aussieht. So erging es über viele Jahre den Anhängern der Mönchengladbacher Borussia, vor allem damals, als man sich doch nur als Mythos die Ehre geben wollte und von undankbaren aufmüpfigen Zweitligateams gedemütigt wurde. Wenn die volle Kraft nach vorn ausbleibt, kann man sich halt nur noch an den stolzen Blick zurück klammern. Dass diese düsteren Zeiten sich zu Ende neigten, merkte man vor einigen Jahren auch daran, dass die Formulierung “der/die/das beste xxx seit 19yy” immer wieder zu lesen war. Mal hatte Lucien Favre zeitweilig einen besseren Punkteschnitt als Hennes Weisweiler, mal gewann man unter Dieter Hecking soviel Heimspiele in Folge wie zuletzt 1983/84 unter Jupp Heynckes. Dieses Jahr lag unter dem Weihnachtsbaum nun die beste Hinrunde seit 1976/77. Bevor schon bald der hektische Bundesligaalltag zurückkehrt, wollen wir uns doch kurz die Zeit nehmen, diese beachtliche Leistung zu würdigen, und zwar mit einer historischen Einordnung. Wir haben uns die 10 besten Hinrunden der Gladbacher Bundesliga-Geschichte mal etwas genauer angeschaut. Legt man dabei die 3-Punkte-Regel zugrunde erhält man folgende Rangliste (in Klammern jeweils die Bilanz gemäß der alten 2-Punkte-Reglung) Platz 10: Saison 2011/12 33 Punkte (23:11), Torverhältnis 25:11, Rückrunde: 27 Punkte Platz 9: Saison 2013/14: 33 Punkte (23:11), Torverhältnis 35:19, Rückrunde: 22 Punkte Platz 8: Saison 1974/75: 33 Punkte (23:11), Torverhältnis 41:24, Rückrunde: 38 Punkte Platz 7: Saison 2018/19: 33 Punkte (23:11), Torverhältnis 36:18, Rückrunde: 22 Punkte Platz 6: Saison 1971/72: 33 Punkte (23:11), Torverhältnis 47:19, Rückrunde: 28 Punkte Platz 5: Saison 1975/76: 34 Punkte (25:9), Torverhältnis 35:15, Rückrunde: 27 Punkte Platz 4: Saison 1970/71: 34 Punkte (25:9), Torverhältnis 41:16, Rückrunde: 36 Punkte Platz 3: Saison 2019/20: 35 Punkte (24:10), Torverhältnis 33:18, Rückrunde: ? Punkte Platz 2: Saison 1976/77: 39 Punkte (27:7), Torverhältnis 37:16, Rückrunde: 22 Punkte Platz 1: Saison 1969/70: 39 Punkte (27:7), Torverhältnis 40:13, Rückrunde: 35 Punkte Ein paar Anmerkungen zu dieser hübschen Anhäufung von Zahlen: Die diesjährige Hinrunde war nicht nur relativ zu unseren Erwartungen bemerkenswert, sondern auch im Vergleich mit Borussias illusterer Vergangenheit. Die drittbeste erste Saisonhälfte aller Zeiten! Das darf man gern schon mal genießen. Selbst wenn man die alte Punkteregel anwendet, landet man immer noch auf Platz 5 und nur in Meisterjahren punktete man besser im Herbst als 2019. Auch wenn sich auf den ganz vorderen Plätzen erwartungsgemäß die goldenen 70er Jahre tummeln, so fanden 4 der 10 besten Hinrunden im gerade abgelaufenen Jahrzehnt statt. Seit 2011 erleben wir eine der besten Phasen der Gladbacher Vereinsgeschichte. Dass dies belang noch nichts „Blechernes“ für die Vereinsvitrine abgeworfen hat, liegt nicht nur daran, dass die letzten Jahre zwar gut aber nicht ganz so gut wie die 70er waren, sondern auch daran, dass der Vorsprung der jeweils dominanten Teams gewachsen ist. In ihren 5 Meisterjahren holte die Borussia zwischen 61 und 74 Punkte. In den letzten 9 Spielzeiten hätte das nie zum Titel gereicht. In 8 von 10 Fällen war die Ausbeute in der folgenden Rückrunde schlechter. „Zufall“ mag der eine sagen „Typisch Gladbach, in der Rückrunde verspielen sie es dann!“ der andere. Beides stimmt nicht ganz, denn hätten wir die entsprechende Rangliste für einen beliebigen anderen Verein erstellt, hätten wir ähnliches festgestellt. Ebenso würden wir, wenn wir statt der besten die schlechtesten Hinrunden ausgewählt hätten eine Tendenz von besseren Rückrunden feststellen können. Der Grund ist das wohlbekannte statistische Phänomen der „Regression zur Mitte“, welches besagt, dass besonders über- (oder unter-) durchschnittlichen Beobachtungen typischerweise normalere Ergebnisse folgen. Das Außergewöhnliche kann sich nicht ständig wiederholen, sonst wäre es halt nur noch gewöhnlich. Manch einer mag sich wundern, wo hier denn die guten 80er Jahre unter Heynckes bleiben. „Knapp dahinter“ ist die Antwort, 83/84 und 85/86 kam man z.B. auf 32 Punkte. Auch wissen wir, dass viele unsere Leser immer noch Sympathien für Andre Schubert hegen. Das große Schubidu von 2015 schaffte es aufgrund der 5 Auftaktniederlagen unter Favre nicht in unsere Liste. Nimmt man nur Schuberts Punkteschnitt aus seinen ersten 12 Spielen so liegt der mit 2.42 knapp über dem von Weisweiler und Lattek in den beiden Topjahren (dass dieser Schnitt in den folgenden Halbjahren auf 1.53 und dann gar auf 1 sank, ist ein weiteres Paradebeispiel für die Regression zur Mitte) Und was ist jetzt die Moral von der Geschichte? Nun vielleicht gibt es keine, aber zunächst mal wollen wir festhalten, dass das vergangene Halbjahr etwas Besonderes war, und zwar nicht nur in unserer Wahrnehmung, sondern hiermit auch faktisch belegbar. Auf der anderen Seite sollte man seine Erwartungen für die Rückrunde nicht zu hochschrauben. Zwar gibt es keinen Anlass anzunehmen, dass es unter Marco Rose jetzt so weitergeht wie einst bei Schubert oder Wolf Werner, der in seiner ersten Halbsaison 87/88 auch immerhin 32 Punkte (22:12) holte nur um die Mannschaft im folgenden systematisch herunterzuwirtschaften, aber von der Regression zur Mitte wird die Borussia auch diesmal vermutlich nicht verschont werden. Deswegen ist es auch eine etwas naive Rechnung jetzt zu sagen: Das geht so weiter und wir holen 70 Punkte (so schön das auch wäre). Das Ziel muss angesichts der Ausgangslage natürlich das Erreichen der Champions-League sein. In der Vergangenheit reichten meist 60 Punkte dafür, was ein Minimalziel von 25 Punkten für die Rückrunde bedeutet. Wer meint, das sei aber lächerlich niedrig sei daran erinnert, dass die Borussia nach 3 der 10 besten Hinrunden an dieser Hürde scheiterte und selbst Bonhof, Heynckes, Simonsen und Co 1977 mit einer 22 Punkte Rückrunde fast noch die Meisterschaft verspielten.


23. Dez 2019

Vielen Dank, Borussia

Das Wichtigste zuerst: Borussia Mönchengladbach beendet die Hinrunde als bester Fußballverein des Landes auf dem zweiten Tabellenplatz und hat sich damit eine hervorragende Ausgangslage für die zweite Saisonhälfte geschaffen: Der Vorsprung auf den Tabellen-Vierten aus Dortmund beträgt 5 Punkte, auf den Tabellen-Siebten aus Hoffenheim gar 8. Ganz so bemerkenswert wie diese Bilanz war die letzte Partie in Berlin nicht, an die sich schon in ein paar Wochen niemand ernsthaft wird erinnern können und wollen. Nach schwacher erster Halbzeit gelang Borussia nach dem Seitenwechsel eine leichte Leistungssteigerung, die aber nicht ausreichte, um die unbequeme Spielweise des Klinsmann-Bollwerks zu knacken. Christoph Kramer sprach nach der Partie von einem „Lerneffekt“, nach den späten Gegentreffern in der Vorwoche, sich dieses Mal in der Schlussphase mit dem einen Punkt zufrieden gegeben zu haben. So vernünftig es ist, gegen konterstarke Berliner nicht völlig ins offene Messer gelaufen zu sein, so wäre etwas mehr Geilheit auf den Sieg aber der noch etwas schönere Lerneffekt gewesen, angesichts der erneut zwei verlorenen Auswärtspunkte bei einem schlagbaren Gegner. Angesichts der überragenden Gesamtbilanz wollen wir heute allerdings nicht allzu kritisch sein mit der Mannschaft, die uns in den letzten Monaten so viel Freude beschert hat wie es kein Weihnachtsmann oder Christkind schöner tun könnte. Stattdessen nutzen wir die Gelegenheit, um Danke zu sagen, bei den Akteuren, die uns ein solch schönes Tabellenbild unter den Weihnachtsbaum gelegt haben. Vielen Dank, Yann Sommer für eine erneut überragende Hinrunde. Es ist höchst beruhigend, auf einen Torwart vertrauen zu können, der einem jede Saison mehrere Punkte sichert. Peter Schmeichel nannte Dich völlig zurecht einen der besten Torhüter in Europa. Einer der erfreulichsten Höhepunkte dieser mit erfreulichen Höhepunkten gespickten Halbserie war daher die Nachricht von Deiner Vertragsverlängerung, die uns auch für die nächsten 3 ½ Jahre Beruhigung garantieren wird. Vielen Dank, Nico Elvedi , der Du ebenfalls vor einer (automatischen) Verlängerung Deines 2021 auslaufenden Vertrags stehst, sobald Du auf eine bestimmte Mindestanzahl an Saisonspielen kommst. Mit bereits jetzt 24 Pflichtspielen kann es nicht mehr lange dauern, bis der Verein dies auch offiziell verkündet und damit für einen der ersten Höhepunkte des neuen Jahres sorgen wird. Denn inzwischen befindest Du Dich in der Innenverteidigung mit Weltmeister Ginter absolut auf Augenhöhe und giltst als eines der begehrtesten Talente auf dieser Position. Vielen Dank, Matthias Ginter , der Du ebenfalls riesigen Anteil daran hast, dass Borussia mit nur 18 Gegentore die beste Defensive der Liga stellt. Auch Deine Vertragsverlängerung erwarten wir sehnsüchtig und hoffen, dass Du bald einsehen wirst, dass sich auch bei Borussia der nächste Entwicklungsschritt in Deiner Karriere bewerkstelligen lässt. Vielen Dank, Tony Jantschke , unserem Mr. Zuverlässig, dem einige unter Marco Rose nicht mehr allzu viel zugetraut hatten. Sie alle belehrtest Du eines Besseren – zuletzt noch in Berlin, wo Du von den Fans zurecht zum Spieler des Spiels auserkoren wurdest. Angesichts Deiner gefühlt ewigen Vereinszugehörigkeit, die faktisch seit 2006 besteht, kann man kaum glauben, dass Du erst 29 Jahre alt bist und somit noch einige gute Jahre bei Deiner Borussia vor Dir hast. Vielen Dank, Stefan Lainer , der Du noch nicht ganz so lange im Verein, aber bereits voll integriert bist. Was daran liegt, dass es bei Dir nur voll und ganz gibt. Spielerisch war es anfangs etwas gewöhnungsbedürftig, Dir bei Deinen Kampfsau-Läufen auf der rechten Außenbahn zuzuschauen. Schon bald wurde aber selbst dem größten Favre-Feinschmecker-Fußball-Fan klar, warum Marco Rose ausgerechnet diesen Schützling aus Salzburg mitgebracht hat, der eine der wichtigsten Säulen im Team darstellt. Vielen Dank, Ramy Bensebaini , einem weiteren Neuzugang, der voll eingeschlagen ist. Verletzungsbedingt zwar noch nicht bei ganz so vielen Partien am Start bezahltest Du gegen Wolfsberg anfänglich Lehrgeld. Doch davon hast Du Dich nicht beeindrucken lassen, sondern zuletzt mehrfach durch eine gesunde Mischung aus defensiver Kompromisslosigkeit und offensivem Ideenreichtum geglänzt. Wenn man bedenkt, dass Du noch immer Luft nach oben zu haben scheinst, darf man guter Hoffnung sein, dass Du Dich langfristig auf der Position des Linksverteidigers etablierst wie es in den letzten Jahren einem anderen Spieler gelungen war. Vielen Dank, Oscar Wendt , der Du oftmals von einigen Fans sehr kritisch gesehen wirst. Ja, Dein Defensivspiel hat die eine oder andere Schwäche, die uns schon den einen oder anderen Nerv gekostet hat. Aber es hat seinen Grund, warum Du seit mittlerweile über sechs Jahren immer wieder Deinen Stammplatz bei Borussia verteidigen konntest. Mit inzwischen 34 Jahren ist es ganz natürlich, dass sich der Verein nach Alternativen umguckt, die er in Bensebaini gefunden zu haben scheint. Es wäre Dir aber zu wünschen, dass Deine tolle Karriere als Borusse im kommenden Mai einen gebührenden Höhepunkt finden wird. Vielen Dank, Louis Jordan Beyer , der Du zwar noch immer auf den ganz großen Durchbruch wartest. Bei Deinen wenigen Einsätzen dieser Saison hast Du aber jedes Mal eine ordentliche Figur gemacht und Dich damit als eine hervorragende Alternative erwiesen. Nicht zuletzt Spielern wie Dir ist es zu verdanken, dass Borussia in der Breite mittlerweile eine der am hochwertig ausgeglichensten Mannschaften des Landes vorweisen kann. Vielen Dank, Denis Zakaria , dem besten einer Vielzahl von sehr guten Spielern in dieser Hinrunde. Durch deine körperlichen Voraussetzungen hatten viele antizipiert, dass Du wie geschaffen sein müsstest für den Rose-Fußball. Gerade in der Defensivarbeit hast Du in diesem Jahr aber noch einmal einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht, sodass Du sogar in der Innenverteidigung auf überragendem Niveau eingesetzt werden konntest und einer der stärksten und leider auch begehrtesten 6er des Landes bist. Genau wie bei Matze Ginter wäre auch Deine Vertragsverlängerung für uns fast so schön wie ein Titelgewinn. Vielen Dank, Tobias Strobl , dem Unglücksraben dieser Hinrunde. Erst waren es Knieprobleme, die Dich für den Saisonstart außer Gefecht setzten. Nach einem Kurzeinsatz im Derby lag es danach am Meniskus, dass Du erst am 10. Spieltag in den Kader zurückkehren konntest. So reichte es insgesamt zwar nur zu fünf Spielen, in denen Du aber mit Deiner gewohnten Zuverlässigkeit angedeutet hast, dass Du – wie so oft in den letzten Jahren – nie abgeschrieben werden darfst. Vielen Dank, Christoph Kramer , einem weiteren Weltmeister und Ur-Borussen. Durch die Konkurrenzsituation im Mittelfeld war es für Dich nicht immer leicht, einen Startplatz zu ergattern. In deinen 15 Spielen hast Du aber sehr solide Arbeit abgeliefert und meist für Beruhigung gesorgt, was bei der manchmal etwas allzu bullig-wilden Angriffsreihe vor Dir ein wichtiges Gegengewicht war. Vielen Dank, Florian Neuhaus , der Du sicher nicht zu 100 % mit dieser Hinrunde zufrieden sein wirst. Nachdem Du im Vorjahr als Shooting-Star zu den Topspielern gehört hattest, hast Du in dieser Saison in Deiner Leistung ein wenig stagniert. Trotzdem hast Du von allen offensiven Mittelfeldspielern die meisten Saisoneinsätze vorzuweisen, was zeigt, dass Du vieles richtig gemacht haben musst. Wenn Du in der Rückrunde noch etwas mehr von der Leichtigkeit und Unbeschwertheit aus dem Vorjahr wieder in Dein Spiel einbringen kannst, könntest Du und damit auch Borussia noch einmal ein ganz anderes Level erreichen. Vielen Dank, Laszlo Benes , der Du die positivste Entwicklung in dieser Hinrunde genommen hast. Deine Leihe nach Kiel und die damit verbundene Spielpraxis scheint Dir sehr gut getan zu haben und mittlerweile ärgern wir uns jedes Mal, wenn wir Dich vor Spielbeginn nicht in der Startaufstellung finden können. Insbesondere Deine Stärke bei Standards fehlt gerade dann, wenn Du nicht dabei bist – so zuletzt in Berlin, wo Borussias Ecken meist gefährlicher für das eigene Tor als für das gegnerische waren. Etwas, was regelmäßig anders ist, wenn Du auf dem Platz stehst. Vielen Dank, Jonas Hofmann , dem zweiten Standardexperten bei Borussia, der in Berlin aus diesem Grund ebenfalls vermisst wurde. Auch für Dich gilt wie für die drei vorgenannten Spieler, dass Du ein Grund dafür bist, warum der Konkurrenzkampf auf den Außenpositionen im Mittelfeld eine dermaßen brutal hohe Qualität hat. Vielen Dank, Fabian Johnson , der Du sicher keiner der Gewinner des neuen Rose-Systems gewesen bist, sondern unter dem oben beschriebenen Konkurrenzkampf wie kaum ein Zweiter gelitten hast. Es ist aber gut zu wissen, einen Spieler Deines Kalibers in der Hinterhand zu wissen, falls Borussia das alte Verletzungspech irgendwann doch mal wieder einholen sollte. Vielen Dank, Lars Stindl , der Du nach gesundem Menschenverstand eigentlich noch gar nicht wieder auf Profi-Niveau Fußball spielen können dürftest. Seit Ende April 2018 warst Du 330 Tage lang verletzt, hast Dich jetzt aber zum zweiten Mal erfolgreich zurückgekämpft und direkt wieder Verantwortung übernommen. Deine Topform hast Du zwar noch nicht ganz wieder erreicht, aber auch so warst Du direkt wieder mittendrin und hast mit einigen wichtigen Toren und alleine mit Deiner Präsenz Deinen Beitrag zu dieser sensationellen Hinrunde geleistet. Für 2020 wünschen wir Dir, dass Du endlich mal wieder ein ganzes Jahr völlig verletzungsfrei durchspielen kannst. Vielen Dank, Patrick Herrmann , einem weiteren Ur-Borussen, den viele vor dieser Saison kaum noch auf der Rechnung hatten. Du hast sie alle eines Besseren belehrt und harmonierst hervorragend mit Deinen nicht minder hochkarätigen Sturmkollegen. Durch Verletzungen ähnlich stark gebeutelt wie Stindl schienst Du in den letzten Jahren ein wenig von Deiner Schnelligkeit und Athletik eingebüßt zu haben, was Deinem Spiel nicht immer gut tat. Spätestens in dieser Saison hast Du aber wieder zu der Form zurückgefunden, die Dich einst in die Nationalelf beförderte, wo Du aus unserer Sicht auch bald wieder hingehörst, wenn Du an Deine Leistungen an der Hinrunde anknüpfst und Deutschland hoffentlich mal wieder einen brauchbaren Nationaltrainer bekommt, dem das Leistungsprinzip noch etwas bedeutet. Vielen Dank, Breel Embolo , der Du drei schmerzhafte Jahre in Gelsenkirchen überstehen musstest, um jetzt endlich in Mönchengladbach Dein Glück zu finden. 6 Tore und 2 Assists stehen bei Dir zu Buche. Insbesondere beim 4:2 über Freiburg konntest Du nachweisen, welche Klasse in Dir steckt. Aber auch in den meisten anderen Partien warst Du eine absolute Bereicherung und perfekt abgestimmt auf Deine Sturmpartner. Vielen Dank, Alassane Plea , der Du im vergangenen Jahr eine wechselhafte Saison gespielt hattest: Einer überragenden Hin- folgte eine schwache Rückrunde. In diesem Jahr konntest Du bislang wieder Dein Hinrunden-Gesicht zeigen. Dass Du damit nicht ganz so sehr in den Schlagzeilen standst wie im Vorjahr liegt einzig und allein daran, dass Du damals Alleinunterhalter im Angriff warst, während Dir inzwischen einige gleichwertige Sturmkollegen zur Seite stehen. Vielen Dank, Marcus Thuram , der Du mit dem vorigen Absatz ganz besonders gemeint warst. Deinen Einkauf hatten wir bereits im vergangenen Sommer sehr befürwortet. Dass Du Dich mit Deinen 22 Jahren aber so schnell so überragend in der Bundesliga einfinden würdest und auch noch diese Torgefahr entwickelst, kam auch für Insider überraschend. Dein Top-Spiel auf dem Platz wird zudem noch flankiert durch Deinen Charakter, mit dem Du die Herzen der Fans im Sturm erobert hast. Nicht nur aufgrund Deines Eckfahnen-Jubels bist Du bereits nach wenigen Monaten eine absolute Kultfigur und wirst dies hoffentlich noch für viele Jahre bleiben. Vielen Dank, Raffael , der Du Dich mit Deiner Rolle als Edeljoker abgefunden hast. Es tut uns in der Seele weh, Dich jedes Mal im Aufstellungsbogen zu entdecken, dann aber bei den Wechseln meist Deinen Namen nicht vorzufinden. Du bist und bleibst einer der überragenden Borussen in diesem Jahrzehnt und es wäre Dir sehr zu wünschen, dass Du in der Rückrunde noch mit dem einen oder anderen entscheidenden Tor zum Saisonerfolg wirst beitragen können. Vielen Dank, Ibrahima Traoré , der Du immerhin zum Saisonstart rund 10 Spielminuten mitwirken durftest und allen übrigen Ersatzspielern, die überhaupt nicht zum Einsatz gekommen sind. Die Aufzählung der 21 vorherigen Namen in diesem Artikel deutet an, wie stark Borussia inzwischen auch in der Breite besetzt ist – etwas worum sie inzwischen selbst von Bayern-Fans beneidet wird. Aber auch die Spieler dahinter nehmen für die Teamhygiene eine sehr wichtige Rolle ein. Vielen Dank, Marco Rose und seinem Trainerteam , der Ihr die Vorschusslorbeeren als „gehyptestes Team Europas“ sogar fast noch übertreffen konntet. Wir alle wissen, wie vergänglich der Ruhm im Profifußball ist und wie erbarmungslos dies gerade die Trainer treffen kann. Noch viel mehr als durch die Ergebnisse habt Ihr Euch aber mit der Art und Weise wie Borussia unter Euch meist auftritt, bereits einigen Kredit bei uns erarbeitet. Die letzten 10 Tage dieser Saison haben gezeigt, dass noch viel Arbeit vor Euch liegen wird. Aber anhand Eurer nüchtern-realistischen Aussagen zu diesem Thema sind wir sehr zuversichtlich, dass Ihr dies erneut stark bewältigen werdet, um Borussia zukünftig sogar noch etwas stärker zu machen als sie ohnehin schon ist. Vielen Dank, Steffen Korell und seiner Scoutingabteilung , die hinter dem Glanz des Sportdirektors oft etwas zurückstehen. Es steckt aber viel Detailarbeit darin, mit einem eingeschränkten Etat in Konkurrenz zu treten mit finanziell deutlich besser aufgestellten Vereinen aus Europa. Man muss jederzeit und überall etwas schneller und schlauer sein als der Rest, um Spieler wie Marcus Thuram oder Ramy Bensebaini vor anderen zu entdecken und einzuschätzen, ob diese zur Spielweise des Vereins passen. Dass Euch dies in dieser Saison wie so oft in den letzten Jahren gelungen ist, war einer der Schlüssel zur aktuellen Tabellenposition. Vielen Dank, Max Eberl , unserem „Transfermeister“, was ihm zuletzt der kicker zum wiederholten Male bescheinigte. Die richtigen Spieler zu scouten ist das eine, diese dann aber zu überzeugen, den nächsten Schritt bei Borussia zu gehen, ist eine andere Sache. Wir sind jedenfalls heilfroh, dass die Bayern inzwischen auf Management-Azubi Salihamidzic setzen und den besten Manager der Liga dort belassen wo er (hoffentlich noch für sehr viele Jahre) hingehört – beim besten Verein des Landes.


20. Dez 2019

Auf zum letzten Gefecht

Am 7. April 2019 verkündete Borussia Mönchengladbach die Trennung von Trainer Dieter Hecking zum Saisonende. Trotz einer Niederlagenserie gab es keinen besonderen sportlichen Druck, man hatte noch gute Aussichten auf die Teilnahme im europäischen Fußball. Es sei eine Trennung "strategischer Natur", wurde Sportdirektor Max Eberl in der Presse zitiert. Nur 9 Tage später, am 16. April, verkündete Hertha BSC die Trennung von Pal Dardai. Trotz einer Niederlagenserie gab es keinen besonderen sportlichen Druck, man stand im gesicherten Mittelfeld. Es sei ein "neuer Impuls im Sommer der richtige Schritt für Hertha BSC", wurde Sportdirektor Michael Preetz in der Presse zitiert. Besonders aufmerksame und gewiefte Leser werden festgestellt haben, dass es zwischen diesen beiden Abläufen im April gewisse Ähnlichkeiten gab, die aber an der Stelle auch schon aufhörten. Bei Borussia stand der neue Mann schon bereit und wurde wenig später auch offiziell vorgestellt. Noch dazu war es einer der begehrtesten Trainer Europas und der allgemeine Konsens war, dass dieser Wechsel theoretisch zwar nach hinten losgehen könne, aber höchstwahrscheinlich eine ziemlich gute Idee war. In Berlin hingegen hatte man sich anscheinend noch keinen Gedanken darum gemacht, was denn nun nach Dardai geschehen solle. Wochenlang wurde ein Name nach dem anderen durch die Presse gewälzt und Legenden wie Rudi Gutendorf, Udo Lattek oder Kuno Klötzer beugten nur durch vorzeitiges Ableben dem Schicksal entgegen, als Hertha-Trainer diskutiert zu werden. Letztendlich entschied man sich für Ante Covic, der zuvor Jugend-Teams und die zweite Mannschaft in Berlin gecoacht hatte. Außerhalb Berlins war man sich einig, dass das theoretisch zwar gut gehen könne, aber im Prinzip nur die Planlosigkeit bei der Hertha widerspiegele. Man kann darüber philosophieren, ob sich hier die Unterschiede in der Vereinskultur zeigen, es vielleicht eher nur an den Personen Eberl und Preetz liegt oder aber auch nur Glück/Pech eine Rolle spielten. Wie auch immer: Die Hinrunde bewies, dass die Mehrheitsmeinung in beiden Fällen richtig lag. Marco Rose schlug in Mönchengladbach voll ein und ist gerade dabei, die beste Gladbacher Hinrunde seit 1976/77 zu beenden, während Ante Covic schon nach wenigen Monaten seinen Hut nehmen musste, als die Hertha drohte in die Abstiegsränge abzurutschen. Am Samstagabend treffen diese beide Teams im Topspiel des Tages aufeinander. Auf der Bank in Berlin sitzt inzwischen Ex-Bundestrainer Jürgen Klinsmann, der Ex-Werder-Coach Alexander Nouri als Jogi II zur Seite hat, für den Fall, dass er mal Entscheidungen zu treffen hat, die etwas mit Fußball zu tun haben. Dieses anfangs mit eben soviel Neugierde wie Skepsis aufgenommene Duo kann mittlerweile immerhin 7 Punkte aus 4 Spielen vorweisen. Auch wenn man dabei kaum glänzen konnte, hat eine Mischung aus defensiver Stabilität und offensiver Effizienz (dafür hätte man auch gleich Dardai behalten können, aber das soll nicht unser Problem sein) dafür gesorgt, dass man sich von den unmittelbaren Abstiegsplätzen etwas entfernen konnte. Das ist auch nicht wirklich eine Sensation, hat Hertha doch einen zwar nicht CL-verdächtigen, aber doch klar Bundesliga-tauglichen Kader. In Grujic fehlt den Hauptstädtern dabei einer ihrer talentiertesten Akteure im Mittelfeld wegen Gelbsperre, aber auch der Rest kann sich sehen lassen. Arne Maier im Mittelfeld zählt nicht zu Unrecht zu einem der großen Talente in Deutschland, Lukebakio hat die Borussen-Abwehr schon im Fortuna-Trikot mehrfach irritiert, der alternde Gladbach-Schreck Kalou wird hoffentlich brav auf der Bank bleiben. Dass diese Mannschaft über weite Strecken der Hinrunde unter ihren Möglichkeiten geblieben ist, sollte die Borussia nicht dazu verleiten, den Gegner zu leicht zu nehmen. Ähnliches galt auch für den VFL Wolfsburg! Angesichts der letzten Spiele und der grundsätzlichen Spielphilosophie Nouris kann man davon ausgehen, dass Hertha eher defensiv und abwartend agieren wird, um den VFL mit schnellen Kontern zu überraschen. Auf Gladbacher Seite bangt man erneut um den Einsatz Stefan Lainers. So gut wie Routinier Jantschke den Österreicher defensiv gegen Paderborn ersetzt hat, fehlt ohne Lainer doch ein entscheidendes Element im Offensivspiel auf der rechten Seite. Ansonsten steht Marco Rose aber fast der komplette Kader zur Verfügung und man kann wohl davon ausgehen, dass Embolo, Thuram und vielleicht auch Benesebaini und Benes zurück ins Team kommen. Nach den Nachspielzeit-Nackenschlägen gegen Istanbul und Wolfsburg hat man gegen Paderborn zumindest die Pflicht erfüllen können und man kann nur hoffen, dass die Mannschaft in Berlin noch einmal die Konzentration und Energie aufbringen kann, die sie zumindest in der Bundesliga in den letzten Monaten ausgezeichnet hat. Seitenwahl-Tipps Claus-Dieter Mayer: Auch mit dem ersten Sturm wirkt die Borussia in Berlin etwas müde und angesichts der traditionellen Berlinen Fussballverweigerung wird das Spiel so öde und zäh wie das Olympiastadion kalt und zugig ist. Das 1:1 zwischen Hertha und Gladbach hat man schon am Sonntag wieder komplett vergessen. Christian Spoo: Hertha ist im Aufwind, auch wenn es nicht gut aussieht, was sie spielen. Die Berliner Brust ist breiter, Borussia hat das bessere Personal. Am Ende steht ein 1:1, mit dem beide leben können Mike Lukanz: Hertha, ein kaltes Olympiastadion, ein unangenehmer Gegner, das alles kurz vor Weihnachten. Es ist alles angerichtet für einen furchtbaren Jahresabschluss. Da mich die Mannschaft in der Hinrunde schon oft positiv überrascht hat und ich keine Lust auf schlechte Stimmung zu Weihnachten habe: 0:0. Michael Heinen: Es weihnachtet und ein letztes Mal sammelt Borussia ihre letzten Kräfte zusammen. Mit einem 2:1 Sieg sorgt sie endgültig für ein frohes Fest und eine Wintertabelle, bei deren Anblick Borussen-Fans nicht nur am Heiligen Abend warm ums Herz wird.


18. Jan 2020

»An Überzeugung verloren« - Borussia enttäuscht auf Schalke

Den Auftakt in die Rückrunde hatten sie sich bei Borussia Mönchengladbach anders vorgestellt. Auch mit dem Wissen, dass das Spiel auf Schalke kompliziert werden würde, kam die insgesamt enttäuschende Vorstellung überraschend.


17. Jan 2020

0:2! Gladbach verpatzt Auftakt auf Schalke

Nach einer fußballerisch enttäuschenden Vorstellung unterlag Borussia Mönchengladbach zum Rückrundenauftakt bei Schalke 04 mit 0:2. In der Anfangsviertelstunde nach dem Seitenwechsel sicherte sich Schalke den verdienten Erfolg.


15. Jan 2020

»Schalke ist ein bisschen vergleichbar mit uns«

Die kurze Winterpause neigt sich dem Ende entgegen. Am Freitagabend eröffnet Borussia Mönchengladbach mit dem Auswärtsspiel bei Schalke 04 (20:30 Uhr) die Rückrunde. Trainer Marco Rose muss dabei auf Ramy Bensebaini verzichten.


13. Jan 2020

Borussias Geheimtraining in der ‘Schalke-Woche’

Nach der Rückkehr aus Andalusien trainierte Borussia Mönchengladbach am Montagnachmittag erstmals wieder im heimischen Borussia-Park. Marco Rose konnte beim Start in die ‘Schalke-Woche’ auf fast alle Profis zurückgreifen. Nur die beiden Linksverteidiger waren nicht bei hundert Prozent.


11. Jan 2020

»Es hat sich tatsächlich gelohnt, hierher zu fahren«

Borussia Mönchengladbach beendete das Trainingslager in Jerez am Freitag mit dem erfolgreichen Testspiel-Doppelpack. Unter dem Strich war es eine erfolgreiche Woche in Andalusien, wie auch Marco Rose bestätigte.


18. Jan 2020

Kommentar zu Borussia Mönchengladbach: Fohlen-Flatter reloaded? Gladbach bereits auf dem Prüfstand

Was Borussia Mönchengladbach in der Hinrunde häufig ausgezeichnet hat, fehlte gegen Schalke 04 komplett. Die Spieler erfüllten die Basics zum Erfolg nicht.


18. Jan 2020

Borussia Mönchengladbach: Gladbachs Niederlage auf Schalke in der Analyse

Borussia Mönchengladbach muss zum Start der Rückrunde einen Rückschlag gegen einen direkten Konkurrenten um die Europapokal-Plätze hinnehmen.


18. Jan 2020

Borussia Mönchengladbach: Pleite für Gladbach: Testspielniederlage gegen Drittligisten

Nur einen Tag nach der 0:2-Niederlage am Freitagabend zum Rückrunden-Auftakt beim FC Schalke 04 verlor Borussia Mönchengladbach erneut ein Spiel.


18. Jan 2020

Borussia Mönchengladbach: Fünf Mal die Note Fünf - Viele Gladbacher enttäuschen gegen Schalke

Trotz einiger guter Ansätze des Teams zeigen zu viele Gladbacher auf Schalke eine schlechte Leistung. Die Fohlenelf in der Einzelkritik.


17. Jan 2020

Bundesliga: Starke Schalker besiegen Gladbach im West-Schlager

Pfiffe gegen den scheidenden Schalker Torwart Alexander Nübel blieben aus. Der künftige Bayern-Profi saß gegen Gladbach gesperrt auf der Tribüne - und sah ein unterhaltsames Duell mit perfektem Ausgang.


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